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Spielabsage VfL Osnabrück gegen FC Rot-Weiß Erfurt 
Das für Samstag, den 04.02.2012 angesetzte Auswärtsspiel des FC Rot-Weiß Erfurt beim VfL Osnabrück wurde abgesagt. Der Platz in der Osnatel Arena ist aufgrund der vorherrschenden Witterungsbedingungen nicht bespielbar.
Neuer Spieltermin ist voraussichtlich Dienstag, der 07.02.2012. Anstoßzeit soll um 19 Uhr sein.
www.rot-weiss-erfurt.de


Endlich : erster Heimsieg nach fast fünf Monaten !
RW Erfurt hat nach fast fünf Monaten endlich wieder einmal daheim gewonnen. Und ausgerechnet gegen den Angstgegner VFB Stuttgart II. Gegen die Schwaben waren zuvor die letzten sechs Spiele ausnahmslos verloren gegangen. Heute hieß es am Ende 3-1 für die Thüringer. Ganz nebenbei bemerkt war es das 1000. Heimspiel des FC Rot-Weiß seit seiner Gründung vorgestern vor 46 Jahren. Die Tore in diesem schon daher denkwürdigen Spiel erzielten Morabit und 2x Reichwein.
Vor dem Spiel hatten die Fans fleißig mitgeholfen die Stehränge vom Schnee zu befreien. Knapp 4000 Besucher kamen, um sich das Spiel anzusehen.
RW Erfurt verzichtete in der Innenverteidigung auf Oumari, aus disziplinarischen Gründen, wie der Trainer es formulierte. Für ihn rückte Rauw nach innen. Dafür spielte Ofosu-Ayeh rechts. Engelhardt agierte als Linksverteidiger. Im Mittelfeld heute wieder Weidlich und Caillas an den Flügeln.
Die erste Halbzeit bot begeisternden Fussball von Erfurter Seite. Schon nach fünf Minuten ging die Mannschaft in Führung. Nach einem eigentlich verunglückten Zuspiel von Ofosu-Ayeh kam der Ball zu Morabit, der Gästekeeper Weis tunnelte und seinen dritten Saisontreffer erzielte. Das warf das Konzept der Gäste frühzeitig vollkommen über den Haufen. Sie mussten jetzt offensiv was tun, wodurch sich dem RWE Räume boten. In der 23. Minute stahl sich Reichwein unbeobachtet aus dem Zentrum weg, bot sich auf der rechten Seite freistehend an und erhielt auch das Zuspiel. Mit kurzem Antritt strebte er nach innen, zog trocken aus 20 Metern, in halblinker Position ab und und erzielte mit seinem Flachschuß das 2-0. Reichwein, nach direktem Zuspiel von Caillas, sowie Morabit mit stattlichem Solo kurz vor der Pause, hatten dann noch Gelegenheiten die Führung zu erhöhen, verzogen aber jeweils. Gleichwohl gab es zufriedenen Beifall von den Rängen. Zu Recht - denn RWE war klar die bessere Mannschaft im 1. Spielabschnitt gewesen, stand gut zu Ball und Gegner und bot den unzweifelhaft attraktiveren Fussball.
Im 2. Abschnitt präsentierten sich die Gäste aggressiver. RWE überließ der VFB Reserve das Mittelfeld und dadurch wurden die Schwaben zunehmend gefährlicher. Allerdings zunächst nur durch Standardsituationen. Erst in der 83. Minute traf nach einer Ecke von rechts der eingewechselte Vier aus dem Gewühl im Fünf-Meter-Raum heraus zum Anschluss für die Gäste. Als sie alles nach vorne warfen, um auch noch den Ausgleich zu erzwingen, konnterte RWE über die rechte Seite und Reichwein entschied mit einem Kopfball die Partie. Es war gleichzeitig sein 8. Saisontor.
Der Sieg war hochverdient und darf als eine der besten Spiele daheim gewertet werden (so auch Trainer Emmerling) Er bringt RWE wieder ein Stück weiter in der Tabelle nach vorne - auf Platz 7 nunmehr.
Nächste Woche sind die Rot-Weißen an der Bremer Brücke in Osnabrück zu Gast.
Statistik
Tore 1:0 Morabit (5.), 2:0 Reichwein (23.) 2:1 Vier (83.), 3:1 Reichwein (88.)

FC Rot-Weiß Erfurt
Sponsel - Ofosu-Ayeh, Rauw, Bertram, Engelhardt - Weidlich (81. Ströhl), Pfingsten-Reddig, Zedi, Caillas (85. Rahn)- Reichwein, Morabit (73. Manno)

VfB Stuttgart II
Weis - Vecchione, Bauer, Delpierre, Hertner (82. Vier) - Breier (78. Berko), Khedira (72. Röcker), Rathgeb, Karatas - Riemann, Aschauer
Zuschauer 3.977
W.M.
www.rot-weiss-erfurt.de

 

 

Für Hinspielniederlage revanchiert
Mit einer beeindruckenden Leistung über die gesamte Spielzeit besiegte der THC den Buxtehuder SV mit 32:24 (18:11). Die Gäste von der Alster hatten in keiner Phase des Spiels eine Chance und musste in der 38. Minute einen Zehn-Tore-Rückstand quittieren. Beste Werferinnen waren Katrin Engel (9/5) für den THC sowie Katja Langkeit (6) für den Buxtehuder SV.
Der Thüringer HC startete konzentriert und schnell in die Begegnung gegen den Vorjahresvizemeister. Man merkte, dass die Mannschaft nach der Auswärtsniederlage im Hinspiel die Revanche wollte. Der Gastgeber baute von Beginn an enormen Druck auf die Abwehr der Gäste auf. Mannschaftkapitän Kerstin Wohlbold ging mit gutem Beispiel voran. So trug sie sich in der ersten Viertelstunde bereits viermal in die Torschützenliste ein. Am Kreis stand Danick Snelder mehrfach zum Anspiel bereit und verwandelte sicher. Dirk Leun (BSV) zog schon in der 7. Minute die Karte zum Team Time Out um seine Mannschaft neu auf die THC-Taktik einzustellen. In der 18. Spielminute setzte sich der Thüringer HC mit fünf Toren auf 12:7 ab. Nach Maike März konnte in der 24. Minute auch Dinah Eckerle ihren ersten Siebenmeter in der Begegnung halten. Trotz einiger Fehler konnte der THC in der ersten Spielhälfte eine gute Angriffs- und Abwehrleistung zeigen. Dies zeigte spiegelte sich im Ergebnis wieder. Fünf Minuten vor dem Abpfiff der ersten Halbzeit ging der THC mit 17:10 in Führung. Erste Mängel in der Konzentration machten sich im Team um Trainer Herbert Müller bemerkbar. Dieser reagierte und nahm in der 27. Minute das Team-Time-Out. Wieder war es Maike März die mit einem gehaltenen Ball der Mannschaft Sicherheit bra chte. 18:11 lautete der verdiente Halbzeitstand.
Die zweite Halbzeit begann mit einem munteren Torewerfen. Beide Mannschaften schlossen innerhalb von drei Minuten fünf Angriffe erfolgreich ab. Selbst in Unterzahl nutzte Idalina Borges Mesquitas ihre Chance zum Torerfolg (22:14). Erst in der 38. Minute zeigte der BSV wieder Schwächen, die erst Idalina Borges Mesquita und dann Danick Snelder zu Torerfolgen nutzen konnten. Das Tempo wurde von beiden Mannschaften weiterhin hoch gehalten. Dadurch nahmen die Fehler auf beiden Seiten zu und das Spiel wurde hektisch. Herbert Müller war es in der zweiten Hälfte vorbehalten, bereits nach 42. Minuten sein Team-Time-Out zu nehmen und so wieder mehr Ruhe in den Thüringer Spielaufbau zu bringen. Buxtehude stellte seine Abwehr offensiver ein. Frühzeitig traten die Spielerinnen dem THC-Angriff entgegen. Petra Popluharova baute in der 46. Minute den Vorsprung des Thüringer HC auf 26:19 aus. Mehrfach zeig te Maike März in der Schlussphase ihre können und verhinderte, dass die Gäste den Spielstand verkürzen konnten. Acht Minuten vor dem Abpfiff ging der THC mit 30:21 in Führung. So deutlich hätte sich das vor dem Spiel kaum jemand vorgestellt. Das hohe Tempo forderte nun Tribut. Der Druck im Thüringer Angriff ließ nun etwas nach, aber Buxtehude konnte nicht das Ergebnis nicht mehr entscheidend ändern. Dinah Eckerle blieb nach einer Einwechslung zum Siebenmeter im Spiel und erfreute Team und Trainer mit einer für eine 16Jährige nicht zu erwartenden Abgeklärtheit. So blieb es am Ende bei einer klaren 8-Tore-Differenz und es gab von den Rängen der Salza-Halle viel Beifall für die wohl bisher stärkste Leistung der Saison.
Stimmen zum Spiel:
Herbert Müller (THC): Wir haben heute von der ersten Sekunde an gezeigt, dass wir gewillt sind, die Tabellenführung zu verteidigen. Wir wol lten die Leistung vom letzten Wochenende auf einem ganz anderen Niveau gegen einen viel stärkeren Gegner noch einmal bestätigen und das ist der Mannschaft sehr gut gelungen. Nach einer fabelhaften ersten Halbzeit haben wir sofort nachgelegt, um Buxtehude nicht noch einmal ins Spiel kommen zu lassen. Wir werden ab morgen dieses Spiel sofort abhaken, denn nächste Woche im Pokal werden wir mit Sicherkeit eine ganz andere Buxtehuder Mannschaft erleben.

Dirk Leun (BSV): Der THC hat auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Uns hat heute einfach alles gefehlt, was man braucht um erfolgreich Handball spielen zu können.

Katrin Engel (THC): Der Schlüssel zum heutigen Erfolg war, dass wir in der Abwehr aggressiv gestanden sind und in der ersten Hälfte nur elf Gegentore zugelassen haben. Ich hoffe, dass wir es in den kopg reinkriegen, dass nächste Woche hier ein ganz anderes Spiel ist.

Statistik:
Thüringer HC: Dinah Eckerle, Maike März; Nadja Nadgornaja (4), Katrin Schröder, Nadja Bolze, Nora Reiche (2), Willemijn Karsten, Danick Snelder (3), Petra Popluharova (4), Katrin Engel (9/5), Dagmar Stuparicova, Idalina Borges-Mesquita (5), Kerstin Wohlbold (5).

BSV: Antje Lenz, Jana Krause; Sina Namat, Isabell Klein (2/1), Lone Fischer (1), Randy Bülau (3), Friederike Lütz (2), Diane Lamein (4/3), Jana Stapelfeldt (2), Katja Langkeit (6), Jessica Oldenburg (2), Maxi Hayn (1), Josephine Techert (1), Stefanie Melbeck.

Zeitstrafen: 3 - 3.
Siebenmeter: 5/5 - 6/4.
Zuschauer: 1060.
Schiedsrichter: Andreas Pritschow/Marcus Pritschow (Leinfelden/Degerloch).
Weitere Informationen unter:
http://www.thueringer-hc.de

 

Engelhardt will mit Rot-Weiß Erfurt in die 2. Liga
Wenn die Spieler von Rot-Weiß Erfurt und des VfB Stuttgart II zum Drittligaduell im Steigerwaldstadion einlaufen, dann werden die meisten Augen auf einen Erfurter Spieler gerichtet sein: Marco Engelhardt. Nach über zehn Jahren kehrt der dreimalige Nationalspieler in sein Wohnzimmer zurück. Der inzwischen 31-Jährige stammt aus der Erfurter Jugend und trug bereits von 1994 bis 2001 das Trikot des zweimaligen DDR-Meisters. Nach seiner Zeit bei den Rot-Weißen ging es für den in Bad Langensalza geborenen Mittelfeldmann steil bergauf: Mit dem Karlsruher SC, dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Nürnberg spielte Engelhardt in der Bundesliga, gewann den DFB-Pokal und reifte in der Ära von Bundestrainer Jürgen Klinsmann zum Nationalspieler.
In der vergangenen Woche unterschrieb der verlorene Sohn, der ein Jahr lang mit dem Fußball aussetzen musste, einen langfristigen Vertrag bis 2015 bei seinem Stammverein. Vor der Heimpremiere gegen die Stuttgarter U 23 hat Marco Engelhardt im Interview über seine Tuberkuloseerkrankung, die Vergangenheit im DFB-Trikot und Ziele mit den Rot-Weißen gesprochen.

Herr Engelhardt, die Erfurter Fans freuen sich auf Sie, Ihr Heimdebüt gegen Stuttgart II wird mit Spannung erwartet. Wie stellen Sie sich Ihre Rückkehr vor?

Es wird auf jeden Fall eine äußerst emotionale Rückkehr für mich. Die Erfurter Fans und das Steigerwaldstadion sind mir in guter Erinnerung geblieben. Bei meinem letzten Auftritt in Erfurt mit dem 1. FC Kaiserlautern im DFB-Pokal 2005/2006 hatte ich beim 4:2-Erfolg das zwischenzeitliche 3:2 erzielt. Den Treffer haben mir die Erfurter Fans trotzdem nicht übel genommen.

Haben Sie sich privat schon wieder in Erfurt eingelebt?

Daran arbeite ich, will mit meiner Freundin Katinka so schnell wie möglich von Karlsruhe nach Erfurt umziehen. Da meine Familie und viele Freunde in Erfurt leben, werde ich keine Eingewöhnungszeit benötigen.

Trotz anderer Angebote sind Sie nach elf Jahren an Ihre alte Wirkungsstätte zurückgekehrt. Warum haben Sie sich für einen Wechsel in die 3. Liga entschieden?
Die Rückkehr hat mich gereizt, es war aber auch eine Herzensentscheidung. Ich kenne das Umfeld und identifiziere mich voll mit dem Verein. Ich sehe in Erfurt hervorragende Möglichkeiten und Perspektiven. Mit dem neuen Stadion kann hier etwas Großes entstehen. Dabei will ich mithelfen.

Sie haben sich langfristig an den Verein gebunden und einen Vertrag bis 2015 unterschrieben. Wie sehen Ihre Ziele für die nächsten Jahre aus?

Ich will mit Erfurt wieder in die 2. Bundesliga. Das geht aber nicht vom einen auf den anderen Tag, sondern benötigt Zeit. Der Verein und ich haben großen Wert auf die Vertragslaufzeit gelegt, damit ich nach meiner längeren Auszeit erst einmal wieder Fuß fassen und das in mich gesetzte Vertrauen zurückzahlen kann. Ich sehe mich gegenüber dem Verein und den Fans in der Pflicht.

Die 3. Liga ist recht ausgeglichen und viele Vereine haben noch Chancen auf den Aufstieg. Welche Rolle kann Erfurt in diesem Jahr im Aufstiegsrennen spielen?

Beim aktuellen Tabellenstand ist noch sehr viel möglich. Doch wir werden nur auf uns schauen und müssen daran arbeiten, dass wir vor heimischer Kulisse wieder eine Macht werden. Das wäre eine gute Basis.

Das 1:1 beim SV Werder Bremen II am vergangenen Wochenende war ihr erstes Pflichtspiel nach über einjähriger Zwangspause. Wie haben Sie Ihr Comeback im Erfurter Trikot erlebt?

Es war ein wunderbares Gefühl, nach der langen Auszeit wieder in einem Pflichtspiel auf dem Platz zu stehen. Ich habe aber auch gemerkt, dass mir noch Koordination und Timing fehlen. Das wird sich aber mit zunehmender Spielpraxis und Fitness legen.

Als ehemaliger Nationalspieler liefen Sie in Bremen vor weniger als 500 Zuschauern auf. Ist die 3. Liga eine große Umstellung für Sie?

Ich muss zugeben: Beim Einlaufen hatte ich schon ein weinendes Auge, als ich das große Bremer Weserstadion gesehen habe und wir auf dem Nebenplatz spielen mussten. Entscheidend war aber, dass ich überhaupt wieder spielen konnte. Da war mir der Platz egal. Insgesamt sehe ich die 3. Liga aber als eine sehr gute Spielklasse mit vielen attraktiven Stadien an.

Wie interpretieren Sie Ihre Rolle in der Erfurter Mannschaft?

Wegen der Rot-Sperre von Olivier Caillas war ich beim 1:1 in Bremen als Linksverteidiger im Einsatz. Langfristig sehr ich mich auf meiner angestammten Position im Mittelfeld, wo ich die Mannschaft führen will.

Rückblick: Noch im vergangen Jahr hatten Sie mit der Tuberkulose-Krankheit, einer Beeinträchtigung der Lunge, zu kämpfen. Wie schwer war diese Zeit für Sie?

Es war sehr schwierig. Ich war krank, habe mich aber gar nicht so gefühlt und hatte auch keine Schmerzen. Ich musste regelmäßig zum Arzt und habe starke Medikamente bekommen. Deshalb konnte ich nicht Fußball spielen.

Nach Ihrer Zeit in Erfurt waren Sie für den Karlsruher SC, den 1. FC Nürnberg und den 1. FC Kaiserslautern am Ball. Wo hat es Ihnen am besten gefallen?

Jede Station hat einige schöne Erfahrungen gebracht. Am besten gefallen hat es mir in Karlsruhe, wo ich in sechs Jahren heimisch geworden bin.

Haben Sie in der Vergangenheit die Entwicklung von Rot-Weiß Erfurt verfolgt?

Selbstverständlich. Der Kontakt ist durch meine vielen Freunde in Erfurt nie abgerissen. Ich habe mich beispielsweise 2004 auch sehr über den Aufstieg der Rot-Weißen in die 2. Bundesliga gefreut. Das würde ich mit dem Verein gerne wiederholen.

Gibt es ein Spiel, an das Sie sich immer besonders gerne erinnern?

Ich denke immer gerne an den DFB-Pokal-Triumph mit dem 1. FC Nürnberg im Jahr 2007 zurück. Der 3:2-Erfolg nach Verlängerung gegen den VfB Stuttgart war ein turbulentes Spiel. Aus meiner Erfurter Zeit sind mir viele heiße Derbys gegen den FC Carl Zeiss Jena in guter Erinnerung geblieben.

Sie haben aber auch drei Partien für die A-Nationalmannschaft bestritten!

Davon träumt jeder Fußballer. Für mich kam die Nominierung damals völlig überraschend, weil ich zu diesem Zeitpunkt erst 14 Bundesliga-Spiele absolviert hatte. Wenn man auf dem Platz steht und die Nationalhymne erklingt, ist das schon ein ganz besonderes Gefühl.

Zum Abschluss ein Blick in die Zukunft: Haben Sie sich mit 31 Jahren schon Gedanken über Ihre Karriere nach dem Fußball gemacht?

Das mache ich schon seit längerem. Ich würde gerne im Fußballgeschäft bleiben. Ein Trainerposten kommt für mich aber eher nicht in Frage.
Quelle: FUSSBALL.DE


 

 Nur 1-1 beim Schlusslicht
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RW Erfurt hat das Jahr mit einem 1-1 Unentschieden bei Schlusslicht Werder Bremen II begonnen. 300 Erfurter Fans sahen einen frühen Rückstand ihrer Mannschaft, den Morabit aber schnell wieder ausglich. Die Thüringer verpassten es ihre Chancen im ersten Durchgang zu nutzen. Gleich ohne vier Stammspieler (Drexler und Caillas waren gesperrt, Manno noch nicht fit und Weidlich nicht mit nach Bremen gereist, weil er Vater geworden ist), war es dann in der zweiten Hälfte ein ausgeglichenes Spiel, so dass das Unentschieden in Ordnung geht.
Die Bremer Gastgeber wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen, um die "Mission Impossible", wie ihr Trainer Wolter es genannt hatte, noch einmal in Angriff zu nehmen. Gemeint war der 10 (!) Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Die Werderaner begannen daher auch offensiv und wurden schnell belohnt: Ayiks Schuss von halblinks fand abgefälscht von Engelhardt, der heute sein Comeback feierte, den Ball ins Tor (6.). Eine Erfurter Reaktion war nicht zu erkennen. Im Gegenteil, zuvor war die Hintermannschaft regelrecht durcheinander gewirbelt worden. Der Ausgleich aber beinahe postwendend. Ströhl, heute für den gesperrten Caillas hinten links spielend, schickte Morabit steil, der Torwart Düker tunnelte (12) und damit egalisierte. Danach hatte Bremen optisch mehr vom Spiel. Die besseren Chancen verbuchte aber Erfurt: Nach einem Konter flankte Ströhl auf Morabit, der am langen Pfosten über das Tor schoss (23.). Als Morabit selber später von rechts präzise flankte, setzte Zedi einen Kopfball an den linken Pfosten (36.). Bei zwei Flachschüssen von Schön und Wegner war Erfurts Torwart Sponsel, der nach einem Gespräch am Vorabend mit dem Trainer den Vorzug vor Rickert erhalten hatte, auf dem Posten (41.).
Nach dem Wechsel dauerte es lange, bis die erste echte Torchance zu sehen war. Reichwein kam auf der rechten Seite an den Ball und überlief den Torwart, aber Boenisch ging entschlossen dazwischen (66.). Der Werder-Profi sorgte später auch für die beste Gelegenheit seines Teams, sein Schuss von rechts strich knapp am langen Pfosten vorbei (74.). In der Schlussviertelstunde gelang Erfurt gegen die kampfstarken Bremer leider kein ernstzunehmender Angriff mehr. In der nächsten Woche erwarten wir die Zweitvertretung des VFB Stuttgart im Steigerwaldstadion..
Archiv PK vor dem Bremenspiel:
http://www.youtube.com

Statistik Tore 1:0 Ayik (6.), 1:1 Morabit (12.)

Werder Bremen II
Düker - Heyde, Balogun, Stallbaum, Boenisch - Trinks (87. P. Stevanovic) , Grashoff, Ayik, Schön (87. Kross) - Thy, Wegner

FC Rot-Weiß Erfurt
Sponsel - Rauw, Bertram, Oumari, Engelhardt - Ofosu-Ayeh (87. Hauck), Pfingsten-Reddig, Zedi, Ströhl - Morabit, Reichwein

Zuschauer 466W.M.
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Klarer Sieg gegen Trier
In einem temporeichen Bundesligaspiel gelang dem Thüringer HC ein klarer 39:17 (20:9) - Erfolg gegen die DJK/MJC Trier. Von Beginn an kontrollierte der Deutsche Meister das Geschehen auf dem Spielfeld und agierte teilweise nach Belieben gegen einen streckenweise überforderten Gast von der Mosel. Katrin Engel mit zehn und Nadja Nadgornaja mit sieben Treffern waren die erfolgreichsten Werferinnen für den Gastgeber, Katarina Vojcic war für Trier vier Mal erfolgreich.

Stimmen nach dem Spiel:
Herbert Müller (THC): Wir wollten nach der Niederlage gegen Göppingen unseren Zuschauern zeigen, dass wir da sind und gewillt sind zu fighten von der ersten bis zur sechzigsten Minute. Die Mannschaft hat das nach dem guten Start auch umgesetzt - ein Kompliment für zwei super gute Torhüterinnen, besonders erfreulich Dinah Eckerle, die in den letzten 20 Minuten hervorragend gehalten hat. Wir hatten uns vorgenommen durch die aggressive Deckung Trier zu beeindrucken und konnten dann in der Folge auch etliche technische Fehler provozieren.

Martin Rommel (Trier): Wir waren heute in keiner Situation des Spieles in der Lage hier Paroli zu bieten, haben gespielt wie das Kaninchen vor der Schlange. Uns war klar, dass nach der Niederlage gegen Göppingen die Motivation für den THC ganz hoch war. Wir haben insgesamt zu wenig engagiert gespielt und in jeder Phase des Spieles das Niveau erste Bundesliga vermissen lassen.

Statistik:
Thüringer HC: Dinah Eckerle, Maike März; Nadja Nadgornaja (7), Katrin Schröder (1), Ulrike Jahn (1), Nadja Bolze, Nora Reiche (4), Willemijn Karsten (1), Danick Snelder (5), Petra Popluharova (4), Katrin Engel (10/6), Dagmar Stuparicova, Idalina Borges-Mesquita (2), Kerstin Wohlbold (4).

DJK/MJC Trier: Anna Monz, Jessica Kockler, Sladjana Dieric, Lucyna Wilamowska (2), Katarina Vojcic (4), Lena Zelmel, Katrin Premm (1/1), Megane Vallet (3), Judith Derbach (2), Jasmin Kukic-Radojicic (2/1), Eva Lennartz, Nadine Rost (1), Silvia Solic (2).

Zeitstrafen: 4 - 5.
Siebenmeter: 6/6 - 7/4.
Zuschauer: 908.
Schiedsrichter: Hartmann/Schneider (Magdeburg).
Weitere Informationen unter:
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Marco Engelhardt kehrt zu Rot-Weiß Erfurt zurück
Kehrt zum FC Rot-Weiß zurück: Marco Engelhardt; Bildquelle: Frank Steinhorst Der "verlorene Sohn" kehrt nun doch heim. Marco Engelhardt (31), geboren in Bad Langensalza und mit 14 Jahren bereits in der Jugend des FC Rot-Weiß aktiv, hat einen 3 1/2 Jahresvertrag beim Drittligisten unterschrieben. Marco Engelhardt hatte seine größte Zeit bisher in der Bundesliga beim 1.FC Kaiserslautern, wo er sogar zum Nationalspieler avancierte. Mit dem 1.FC Nürnberg gelang ihm am Ende der Spielzeit 2006/07 der Gewinn des DFB-Pokals - sein größter persönlicher Erfolg.
Allerdings war seine Karriere auch immer wieder von Verletzungen überschattet. Zuletzt war Engelhardt für den KSC aktiv, spielte aber nur in der Hinrunde der letzten Saison. Vor 13 Monaten erkrankte er an Tuberkulose und konnte seit dem 10. Dezember kein Pflichtspiel mehr bestreiten. Folglich trennten sich im letzten Sommer auch die Wege von Engelhardt und dem Karlsruher SC. Seit Juli 2011 war er arbeitslos und hielt sich zuletzt im Mannschaftstraining des FC RW Erfurt wieder fit. Die eingegangen Angebote, u.a. aus dem Ausland, sagten dem Linksfüßer am Ende weniger zu, als die reizvolle Aufgabe seine Karriere womöglich bei dem Verein zu beenden, bei dem sein Stern einst aufging. Mit ihm, als dem einzigen deutschen ehemaligen A-Nationalspieler in der 3.Liga, will RW Erfurt nun noch mal angreifen. Manager Torsten Traub, der maßgeblich an der Verpflichtung Engelhardts beteiligt war: "Ich freue mich sehr, einen so namhaften und erfahrenen Spieler für Erfurt zurückgewinnen zu können". Auch Präsident Rolf Rombach zeigt sich zufrieden: "Er ist eine Identifikationsfigur und kann zum Leitwolf, auch und gerade für die jungen Spieler werden" Am Samstag in Bremen wird Engelhardt nach über einem Jahr sein Pflichtspielcomeback feiern. Nach fast 11 Jahren wieder in Rot-Weißen Farben.....
W.M.
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Empfindliche Strafe durch den DFB - Gespräch mit der "KEF"
Der FC Rot-Weiß Erfurt muß erneut für das Fehlverhalten einzelner "Fans" tief in die Tasche greifen. Der DFB hat nach Abwägung aller Umstände den Verein "wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger bei seinen Auswärtsspielen in Oberhausen und Jena gemäß §1 Nr.4 i.V.m. §9a Nrn.1. und 2. der Rechts- und Verfahrensordnung des Verbandes" zu einer Geldstrafe von insgesamt 8000 Euro verurteilt.
2000 Euro entfallen auf Fehlverhalten beim Spiel am 3.12.11 in Oberhausen. Dort waren nach Ermittlungen des DFB-Kontrollausschuss in der 47. und 52. Minute pyrotechnische Gegenstände gezündet und eine Bengalische Fackel auf das Spielfeld geworfen worden. Zwei Wochen später, am 17.12.11 beim Derby in Jena, waren nach den Ermittlungen des DFB im Erfurter Block ebenfalls Bengalische Feuer, jeweils zu Beginn der beiden Halbzeiten, gezündet worden. Außerdem flogen in Jena zahlreiche Böller in den Innenraum, wobei ein Feuerwehrmann ein Knalltrauma erlitt. Diese Verfehlungen wurde mit 6000 Euro Strafe bewertet. Aber nur, weil Spieler und der Präsident des FC Rot-Weiß Erfurt in Jena versuchten mäßigend auf die eigenen "Anhänger" einzuwirken und bei der Ermittlung der Täter mithalfen. Zudem hat sich der FC Rot-Weiß bei dem verletzten Feuerwehrmann mit einem sehr persönlichen Schreiben entschuldigt und ihn zum Bayern-Spiel eingeladen. Auch dies wurde strafmildernd berücksichtigt. Den Ausführungen des DFB ist aber auch zu entnehmen, dass "bei erneuten gravierenden Vorfällen aus dem Zuschauerbereich" Geldstrafen dieser Art nicht mehr vorgesehen sind. Vielmehr sind Ausschluß von Anhängern bei Auswärtsspielen mit Ausfallzahlungen an den gastgebenden Verein, "sowie ein (Heim)-Spiel unter Ausschluß der Öffentlichkeit/ respektive ein Platzsperre" die nächsten Sanktionen, "da der Verein wiederholt sportgerichtlich in Erscheinung getreten ist".
Der Verein hatte zwischen Weihnachten und Neujahr wegen dieser Vorfälle das Gespräch mit der Fan-Gruppierung "KEF" gesucht, um die nun aktenkundig gewordenen Konsequenzen und Auswirkungen in aller Ernsthaftigkeit zu besprechen. Der FC Rot-Weiß hatte nämlich Grund zu der Annahme, dass einige wiederkehrende Probleme dem Umfeld dieser Gruppierung zuzuschreiben sind. Die "KEF" hat diesen Eindruck seinerzeit ( das Gespräch fand am 27.12.11 statt) abgestritten und beteuert, dass man weder an den pyrotechnischen Vorgängen in Jena beteiligt gewesen sei, noch ihre Mitglieder im rechten Spektrum zu Hause wären. Problematische Personen seien inzwischen längst aus der Gruppe ausgeschlossen. Im Ergebnis betonten beide Seiten, dass dem Ansehen und sportlichen Erfolg des Vereins alles unterzuordnen sei. Die "KEF"-Vertreter ( es nahmen 5 Personen von ihnen an dem Gespräch teil) versprachen die Problematik in ihre Gruppe durchzustellen und das Präsidium über weitergehende Erkenntnisse zu informieren. Schon Wochen vorher hatte das RWE-Präsidium mit den sog. "Ultras" geredet. Der Verein wird die Gespräche mit seinen Fans auch künftig aufrechterhalten, seine klare Forderung nach fairem Verhalten jedoch stets unterstreichen.
W.M.
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StarTalk spezial: FC Bayern München zu Gast bei Rot Weiß Erfurt
Video: Bilder und Emotionen rund ums Spielfeld
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Der FC Bayern München mit allen Stars in Erfurt zu Gast- ein solches Ereignis wollten die Erfurter Fußballfans natürlich nicht verpassen. Vor 18.000 war der FC Rot Weiß mit 0:4 ohne Chance- dennoch ein rundum gelungener Fußballtag für Erfurt.
http://www.youtube.com/


 

RW Erfurt - Bayern München 0-4
Es war ein prima Fussballnachmittag - ausverkauftes Haus (18.000 Zuschauer), klares, wenn auch kühles Wetter und sogar die Sonne lachte zeitweise durch die Wolken. Der Rekordmeister, in Bestbesetzung auflaufend, gewann standesgemäß, sammelte Sympathiepunkte und auch auf Erfurter Seite war man zufrieden über dieses Fussballfest. Der Beweis: Gegen Ende des Spiels lief eine La Ola- Welle nach der nächsten durchs Stadion.
Von Beginn an merkte man unserer Mannschaft den Respekt an. So konnten die Bayern den Ball zirkulieren lassen und nach einem Missverständnis in der Erfurter Hintermannschaft, hatten die Gäste nach fünf Minuten beinahe die erste Chance. Absatzkick Kroos, aber Gomez kam gegen Sponsel knapp zu spät. Sieben Minuten danach die "trockene Führung" der Bayern. Humorlos, aber schön anzusehen, nagelte Kroos aus halblinker Position den Ball freistehend aus 11 Metern in den rechten Torwinkel. (12.Min.) Dann kreiste der Ball wieder durch die Reihen des FC Bayern und unsere Mannschaft sah dabei oftmals nur zu, ohne eine Chance zu haben an das Leder zu kommen. Die Tormöglichkeiten des Bundesligaspitzenreiters nahmen nun zu. Zunächst trudelte ein Schlenzer knapp am Erfurter Gehäuse vorbei.(20.Min) Dann verzog Robben einen Freistoß knapp (24.Min.) und in der 25. Minute verschätzte sich Oumari und Gomez stand frei vor dem leeren Tor - hämmerte den Ball aber in die Wolken. Auch Tymoshchuk traf den Kasten nicht, obwohl Müller und Gomez ihn völlig frei gespielt hatten (36.Min.). Erst Robben "knipste" wieder. In der 38. Minute schoß er zum Pausenstand von 2-0 für die Münchner ein.
Nach dem Wechsel hatte der in der Woche krank im Bett liegende Reichwein zwischen der 46. und 53. Minute gleich 3 Mal die Gelegenheit für RWE zu verkürzen. Aber die Nerven spielten ihm einen Streich. Besonders die dritte Möglichkeit, alleine vor Manuel Neuer auftauchend und den Ball dann doch weit über das Tor zu jagend, war sehr gut.
Da machten es die Gäste dann nach knapp einer Stunde besser. Nach einem Ballverlust von Engelhardt, der heute wieder mit Sonderlizenz mitwirkte, direkt vor dem eigenen Strafraum, schob Müller eiskalt zum 0-3 ein. Rickert, der für Sponsel im 2. Durchgang das RWE-Tor hütete, war ohne Chance. Dem eingewechelten Drexler war es vorbehalten, die vielleicht beste Rot-Weiße Chance zu haben - und sie in der 78. Minute zu vergeben. Sein Solo endete mit einem Schlenzer, der wenige Zentimeter am Tor des schon geschlagenen Manuel Neuer vorbeistrich. Nach einem Foul am eingewechselten Petersen dann der Schlusspunkt per Elfmeter. Schweinsteiger verwandelte diesen quasi mit dem Schlusspfiff zum 4-0 Sieg für die Gäste. Aber erst im 2. Versuch, denn Rickert hielt den ersten Schuß bravourös.
Fazit: ein schönes Fussballfest, RW Erfurt ergebnismäßig nicht schlechter als die indische Nationalmannschaft und auch der Bayern Trainer Jupp Heynckes war mit der Generalprobe seiner Mannschaft für den Bundesligastart zufrieden.
W.M.
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THC mit zweiter Auswärtsniederlage
In einer hoch spannenden Partie unterlag der Thüringer HC bei FrischAuf Göppingen mit 25:26 (14:14) und musste damit über die zweite Saisonniederlage quittieren. Die Gastgeberinnen lagen über die gesamte Spielzeit meist knapp vorn, die Gäste aus Thüringen ließen sich aber nicht abschütteln. In den letzten zehn Minuten gaben dann die besseren Nerven der FrischAuf-Damen den Ausschlag. Birute Stellbrink (7) für FAG und Nadja Nadgornaja (8) für den THC waren die besten Torschützen der Begegnung.

Stimmen zum Spiel:
Aleksandar Kneževic (FAG): Wir sind sehr froh über das heutige Ergebnis. Wir haben die beste Mannschaft geschlagen und nachdem wir me hrere knappe Spiele gegen Oldenburg, Leipzig und Buxtehude nicht gewonnen haben, heute haben wir diesen Schritt gemacht und wir hoffen, dass es auch in Zukunft so bleibt. Wir waren am Ende sehr müde und dass wir da nicht nachgelassen haben, ist ein besonderes Lob an meine Mädels wert.

Herbert Müller (THC): Ein Kampfspiel, das leider verlorenging. Eine sehr enge Kiste. Wir haben es von Anfang an verpasst ins Spiel zu kommen und sind dann einem Rückstand hinterher gelaufen, den wir erst zur Halbzeit wettgemacht haben. Wir haben zu statisch gespielt und sind zuviel über die Mitte gekommen. Dann haben wir viele freie verworfen, klare Chancen liegen gelassen. Göppingen hat bravourös gekämpft und verdient gewonnen. Nach den knappen Resultaten gegen Oldenburg, Leipzig und Buxtehude ist es ihnen heute gelungen auch die Punkte zu erobern. Göppingen ist für mich ein Kandidat für die PlayOffs.
Herbert Müller (THC): Ein Kampfspiel, das leider verlorenging. Eine sehr enge Kiste. Wir haben es von Anfang an verpasst ins Spiel zu kommen und sind dann einem Rückstand hinterher gelaufen, den wir erst zur Halbzeit wettgemacht haben. Wir haben zu statisch gespielt und sind zuviel über die Mitte gekommen. Dann haben wir viele freie verworfen, klare Chancen liegen gelassen. Göppingen hat bravourös gekämpft und verdient gewonnen. Nach den knappen Resultaten gegen Oldenburg, Leipzig und Buxtehude ist es ihnen heute gelungen auch die Punkte zu erobern. Göppingen ist für mich ein Kandidat für die PlayOffs.
Statistik:
FA Göppingen: Julia Schulz, Jasmina Jankovic; Beate Scheffknecht (1), Birute Stellbrink (7/3), Maike Daniels (6/3), Alena Vojtiskova (2), Jenny Karolius (2), Anika Leppert, Karin Weigelt (4), Angela Dolder, Nicole Dinkel (2), Maria Kiedrowski (2).
THC: Dinah Eckerle, Maike März; Nadja Nadgornaja(8/3), Katrin Schröder, Ulrike Jahn, Nadja Bolze, Nora Reiche, Willemijn Karsten, Petra Popluharova (4), Katrin Engel (6/1), Dagmar Stuparicova (1), Idalina Borges-Mesquita, Kerstin Wohlbold (4), Danick Snelder (2)
Zeitstrafen: 3 - 2.
Siebenmeter: 8/6 - 4/3.
Schiedsrichter: Christopher Biaesch / Frank Sattler (beide Oberursel).
Weitere Informationen unter:
http://www.thueringer-hc.de



 
Thomas Huber im Startalk
Star-Talk mit Thomas Huber"Am Limit", das ist sein Leben. Thomas Huber, zusammen mit seinem jüngeren Bruder Alexander Huber "Die Huberbuam - Die Extremkletterer auf ihrer Schicksalsroute". Das ZDF drehte mit Ihnen gerade seine erste Stereo-3D-Produktion. Bei seinem Besuch in Erfurt traf ihn Jörg Ropers und sprach mit dem Extremkletterer: http://www.youtube.com/

 

Täve Schur im Startalk
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Man könnte ihm Stundenlang zuhören, dem ehemaligem Radsportmeister Täve Schur. Seine Positionen sind umstritten, vorallem die Dopingproblematik in der
DDR führt oft zu Kontroversen mit Schur. Dennoch trotz aller Doping-Probleme ist es sein Rat an die Jüngeren mehr Sport zu treiben. Radsport Legende Gustav-Adolf "Täve" Schur begeistert auch mit 80 Jahren noch zahlreiche Fans wie kürzlich zur Erfurter Herbstlese. Jörg Ropers sprach mit dem ehemaligen "Helden" der Friedensfahrt:  http://www.youtube.com

 

Hammerlos für den Thüringer HC
Die Auslosung für das Achtelfinale brachte dem Thüringer HC ein Hammerlos. In einem "Alles oder Nichts"-Spiel findet die Neuauflage des Pokalfinales 2011 statt. Der Thüringer HC empfängt in eigener Halle den Buxtehuder SV.

"Wir müssen die Spiele nehmen wie sie kommen, da kann man sich den Gegner nicht aussuchen. Unsere Mannschaft ist solche Lose ja gewohnt. Während andere sich Sorgen um Spiele gegen Viertligisten machen müssen, treten wir eben gegen den Finalisten des Vorjahres an. Wer den Pokal gewinnen will, muss solche Spiele gewinnen. Wir müssen eben erst immer die großen Gegner aus dem Weg räumen.", so Herbert Müller zur Auslosung.

Die weiteren Begegnungen:
TuS Metzingen - TV Nellingen
HC Leipzig - Frankfurter HC
TuS Lintfort - TPSG FA Göppingen
BVB Füchse Berlin - 1. FSV Mainz 05
HSG Bad Wildungen Vipers - SVG Celle
Borussia Dortmund - Bayer 04 Leverkusen
Sächischer HV Oschatz - VfL Oldenburg
Weitere Informationen unter:
http://www.thueringer-hc.de

 

Turniersieg in Sömmerda

RW Erfurt hat beim Sonnenland-Cup in der Unstruthalle von Sömmerda seinen Vorjahrestitel verteidigt. Vor knapp 600 Zuschauern gewann die Mannschaft vor Schalke 04 II ( die bereits gestern in der Erfurter Messehalle dabei waren - und uns 2-1 schlugen) und Union Mühlhausen. Bester Torschütze des Turniers wurde Smail Morabit. Bester Spieler des Turniers Kevin Möhwald. Ein gelungener Nachmittag also....Dienstag geht es dann wieder ins Freie. In Halle erwartet uns der HFC um 14.00 Uhr zu einem Testspiel.
W.M.
www.rot-weiss-erfurt.de

 
Sicher ins Achtelfinale eingezogen
In der dritten Runde um den DHB-Pokal gewann der Thüringer HC gegen die HSG Bensheim/Auersbach mit 31:20 (14:7). Mit diesem Sieg erreichte der Thüringer HC souverän das Achtelfinale. Kerstin Wohlbold und Katrin Engel trafen jeweils fünfmal ins Bensheimer Tor. Annika Hermenau wurde mit 12 Treffern für die Gastgeberinnen beste Werferin.
Vor 950 Zuschauern startete das Müller-Team konzentriert in die Begegnung und setzte sich dank einer beweglichen aggressiven Deckung schnell auf 3:9 (13. Minute) ab. Danach ließen die Thüringerinnen die Zügel etwas schleifen und waren im Angriff nicht mehr effektiv genug. So blieben in der Folge viele Chancen ungenutzt. Diese Schwächeperiod e von knapp zehn Minuten ohne eigenen Torerfolg nutzten die Gastgeberinnen, um auf drei Tore zu verkürzen (6:9). Nur der weiterhin stabilen Abwehr war es in dieser Phase zu verdanken, dass die Heimmannschaft das Ergebnis noch enger gestalten konnte. Nach einer Auszeit in der 23. Minute kehrte dann wieder Ordnung in die thüringer Angriffsaktionen ein und bis zum Halbzeitpfiff wuchs der Vorsprung auf beruhigende sieben Tore, bei nur noch einem Gegentor auf 7:14 an.
Im zweiten Abschnitt blieb der favorisierte Erstligist weiter in der Erfolgsspur. Alle Spielerinnen bekamen längere Einsatzzeiten, die auch alle Feldspielerinnen zu eigenen Torerfolgen nutzen konnten. Am Ende war ein standesgemäßer Sieg mit elf Toren Unterschied (20:31) herausgeworfen. Gespannt gehen die Blicke auf die Achtelfinal-Auslosung, die bereits am heutigen Sonntagabend durchgeführt wird. Die Spiele finden bereits Anfang Februar am 04./05.02.2012 statt.
Stimmen nach dem Spiel:
Herbert Müller (THC): Wir haben gegen Bensheim ein flottes und dynamisches Spiel gesehen. Ein Spiel auf technisch hohem Niveau, das Spaß gemacht hat. Die Mannschaft hat vor allem in der zweiten Halbzeit versucht das Tempo hoch zu halten und ist gut in die Zweikämpfe gegangen. Ich bin froh, dass alle Spielerinnen ihre Einsatzzeiten hatten, sich gut eingebracht haben und die Mannschaft als solche aufgetreten ist. Wir erwarten jetzt mit Freude die Auslosung am Sonntag für die nächste Runde.

Statistik:
HSG Bensheim/Auerbach: Manuela Brütsch, Melanie Veith; Tatiana Heini (1), Antje Lauenroth, Celina Wanzke, Helena Hertlein, Ingrida Bartaseviciene (1), Kaya Diehl (2), Annika Hermenau (12/6), Anna Michl, Annika List, Laura Magelinskas (4).

Thüringer HC: Dinah Eckerle, Maike März, Nadja Nadgornaja (4), Kat rin Schröder (1), Ulrike Jahn (2), Nora Reiche (4), Willemijn Karsten (4), Petra Popluharova (2), Katrin Engel (5/3), Dagmar Stuparicova (2), Idalina Borges Mesquita (2), Kerstin Wohlbold (5).

Zeitstrafen: 3 - 3.
Siebenmeter: 7/6 - 3/3.
Zuschauer: 950.
Schiedsrichter: Philipp Dinges/Daniel Kirsch (Eggenstein).
Weitere Informationen unter:
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TFV-Hallenturnier in der Messehalle: Jena siegt - Erfurt auf Platz 3 !
Das Hallenmasters des TFV endete am Abend mit einem Erfolg des FC Carl Zeiss Jena, das mit 2 Siegen und zwei Unentschieden den Pokal gewann. Nur 1400 Zuschauer ( wohl auch bedingt durch die Wintersportkonkurrenz in Oberhof) sahen die zehn spannenden Spiele. Das waren leider abermals 200 Besucher weniger als im Vorjahr. RW Erfurt landete nach dem Modus "Jeder gegen Jeden" im Vergleich mit den anderen 4 Mannschaften am Ende auf dem 3. Platz. Die Mannschaft hatte gegen Lok. Leipzig und gegen CZ Jena zunächst jeweils 1-1 gespielt. Gegen den zuvor schon entthronten Titelverteidiger ZFC Meuselwitz gelang mit 3-1 dann der erste Sieg unserer Mannschaft an diesem Abend. Zum Turniergewinn reichte es dennoch nicht. Im abschließenden Spiel gegen Schalke 04 II verlor der RWE nämlich mit 1-2, wodurch sich der West-Regionalligist noch den 2. Platz sicherte. Vierter wurde Lok. Leipzig, Schlusslicht: ZFC Meuselwitz. Markus Rickert wurde zum besten Torhüter des Turniers erkoren.
W.M.
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Gaetano Manno: Muskelfaserriss !
Die Befürchtungen haben sich leider bestätigt. Gaetano Manno hat sich beim gestrigen Training keine Zerrung, sondern einen Muskelfaserriss am rechten Oberschenkel zugezogen. Damit fällt der Stürmer in der weiteren Vorbereitung auf den Ligastart aus. Der Stürmer hofft dennoch bis zum Spiel bei Werder Bremen II am 21.01.12 wieder zum Kader zu gehören.
W.M.
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Spiel gegen Bayern München beginnt eine Stunde früher !!!
Das Freundschaftsspiel am 15. Januar gegen den FC Bayern München wird das MDR-Fernsehen in einer Live-Übertragung zeigen. Da allerdings dafür die "Riverboat-Wiederholung" im Programm geschoben werden muss und zudem der FC Bayern nicht gerne zu spät beginnen möchte (sie fliegen umgehend zurück nach München), haben wir nunmehr allseits Einigkeit erzielt, dass die Begegnung nicht wie auf Ihren Eintrittskarten ausgedruckt um 15.00 Uhr, sondern bereits um 14.00 Uhr beginnt (!!!) RWE Wir bittet die neue Anstosszeit zu beachten.
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Etappenorte für die Internationale Thüringen Rundfahrt stehen fest
Die Internationale Thüringen Rundfahrt wird in diesem Jahr erstmals auch auf Straßen außerhalb Thüringens ausgetragen. Mit Sangerhausen als Startort für die 37. Austragung hat sich die organisierende TeamSpirit GmbH für eine Stadt in Sachsen-Anhalt entschieden, die sich bereits zum zweiten Mal beworben hatte. "Dieses Engagement wollten wir mit einer Zusage belohnen. Außerdem hat die Stadt sehr begeisterte Radsportfans, die man schon bei der Deutschen Meisterschaft 2010 erleben konnte", sagt Jörg Werner. Nicht zuletzt, so betont er, sei die Wahl des Etappenortes auch ein Dankeschön an den langjährigen Sponsor der Rundfahrt und des Thüringer Energie Teams, das Skoda Autohaus Liebe, welches seinen Hauptsitz in Sangerhausen hat.
Nach dem Auftakt in Sachsen-Anhalt am 9. Juni geht es am Folgetag zurück auf alt bekanntes Terrain. Beim Radklassiker Hainleite werden in der Arnstädter Hohle wieder viele Fans erwartet, wo sich das Feld in drei Finalrunden über den ein Kilometer langen Anstieg quält. 
Am 11. Juni wird die Gemeinde Schleusegrund im Thüringer Wald Gastgeber sein. Einen Tag später geht es in Bad Blankenburg weiter, bevor ein Abstecher nach Westthüringen auf die Fahrer wartet, wo in Treffurt die fünfte Etappe stattfindet. Auch Oberhof ist als Etappenort wieder mit dabei, bevor die Rundfahrt am 15. Juni im ostthüringischen Zeulenroda-Triebes endet. 
Die genaue Streckenführung wird in den kommenden Wochen noch präzisiert. Fest steht bereits, dass es wieder ein Mannschafts- und ein Einzelzeitfahren geben wird.
Die Etappenorte:
  9. Juni Sangerhausen
10. Juni Erfurt - Radklassiker Hainleite
11. Juni Gemeinde Schleusegrund
12. Juni Bad Blankenburg
13. Juni Treffurt
14. Juni Oberhof
15. Juni Zeulenroda-Triebes


 

Mit Pflichtsieg zum Herbstmeistertitel
Mit 30:22 (15:9) besiegte der Thüringer HC das Tabellenschlusslicht aus Celle. Nadja Nadgornaja war mit 8 Treffern erfolgreichste Thüringer Torschützin - bei Celle war es Renee Verschuren, die für den Gastgeber genauso oft einnetzte. Positiv, dass auch THC-Eigengewächs Nadja Bolze Spielanteile erhielt und zu ihrem ersten Torerfolg kam.
Bedauerlich für alle Fans, die sich auf die Live-Bilder aus Niedersachsen gefreut hatten. Die öffentliche Übertragung durch Live im Netz Hannover scheiterte an technischen Schwierigkeiten bei der Signalübertragung aus der Halle.
Stimmen nach dem Spiel:
Martin Kahle (Celle): Gratulation an Herbert und sein Team zur Herbstmeisterschaft. Wir haben keinen Einbruch gehabt, haben aber in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit jeden Fehler bestraft bekommen und uns vom Halbzeitrückstand nicht erholt. Wir sind aber nicht auseinandergefallen und müssen jetzt diese Leistung in Konstanz umwandeln.
Herbert Müller (THC): Celle hat ein kämpferisch starkes Spiel gezeigt und wird mit dieser Leistung auch noch Punkte holen. Die Mannschaft war ein unbequemer Gegner, der unseren Rhythmus sehr gestört hat. Wir wurden gefordert und vieles was wir uns vorgenommen hatten, konnte nicht umgesetzt werden. Wir müssen gegen eine solch offensive Deckung mehr Druck erzeugen. So bin ich nur mit den beiden Punkten zufrieden und freue mich über die inoffizielle Herbstmeisterschaft.

Statistik:
SVG Celle: Mami Tanaka, Luisa Grimm, Desiree Comans (1), Jessica Geier, Inga Lehnhoff, Renee Verschuren (8), Nastja Antonewitch (2), Evelyn Schulz (2), Natasha Ahrens, Nicoleta Vasilescu (3/1), Wencke Meomartino, Anna-Katharina Loest (3), Kathrin Schulz, Susanne Büttner (3).
Thüringer HC: Dinah Eckerle, Maike März; Nadja Nadgornaja(8/2), Katrin Schröder, Ulrike Jahn, Nadja Bolze (1), Nora Reiche (3), Willemaijn Karsten (4), Petra Popluharova (3), Katrin Engel (7/5), Dagmar Stuparicova (1), Idalina Borges-Mesquita (1), Kerstin Wohlbold (2).
Zeitstrafen: 2 - 3.
Siebenmeter: 2/1 - 8/7.
Schiedsrichter: Peter Behrens / Marc Fasthoff (beide Düsseldorf).
Weitere Informationen unter:
http://www.thueringer-hc.de


 

Als Tabellenführer ins neue Jahr
In einem schnellen und bis zur 45. Minute ausgeglichenen Spiel mit einer relativ hohen Fehlerqoute auf beiden Seiten besiegte der Thüringer HC den Frankfurter HC mit 30:26 (16:15). Dem Tabellenführer gelang es, auch das Fehlen von Danick Snelder auf der zentralen Abwehrposition durch mannschaftliche Geschlossenheit zu kompensieren. Die meisten Treffer der Partie erzielten mit je elf Toren Franziska Mietzner (FHC, 11/7) und Katrin Engel (THC - 11/5).

Stimmen nach dem Spiel:
Dietmar Schmidt (FHC): Wir waren 45 Minuten im Spiel. Am Ende blieb der THC verdienter Sieger, weil er unsere vielen technischen Fehler konsequent bestraft hat. Am kämpferischen Einsatz meiner Mannschaft ha t es heute auf keinen Fall gelegen.

Herbert Müller (THC): Ich bin mit der Angriffsleistung ganz zufrieden. In der Deckung hatten wir dafür größere Probleme und konnten uns erst in der zweiten Hälfte auf den Frankfurter Angriffsdruck besser einstellen. Nadja Nadgornaja ein Kompliment. Nach der langen Verletzungspause hat sie erstmalig begonnen und war in der ersten Hälfte enorm treffsicher. Ein weiteres Kompliment an die Spielerinnen, die heute auf mehreren ungewohnten Positionen spielen mussten und sich dabei gut geschlagen haben.

Statistik:
Thüringer HC: Dinah Eckerle, Maike März; Nadja Nadgornaja(8), Katrin Schröder, Ulrike Jahn, Nadja Bolze, Nora Reiche (2), Willemijn Karsten (1), Petra Popluharova (3), Katrin Engel (11/5), Dagmar Stuparicova (1), Idalina Borges-Mesquita (3), Kerstin Wohlbold (1).

Frankfurter HC: Melanie Herrmann, Mandy Burrekers; Annika N ega, Franziska Mietzner (11/7), Susann Schneider (5), Janine Wegner, Lisa-Marie Preis, Kira Eickhoff (3), Friederike Gubernatis (3), Anja Schneidemann, Jessy Kramer (1), Christine Beier (3), Nele Kurzke.

Zeitstrafen: 1 - 3.

Siebenmeter: 5/5 - 7/7.

Schiedsrichter: Christian Moles/Lutz Pittner (Heddesheim/Hemsbach).

Zuschauer: 1100 (ausverkauft).
Weitere Informationen unter:
http://www.thueringer-hc.de

 

Fit und gesund ins neue Jahr starten
Den Beginn des neuen Jahres verbinden viele von uns mit dem guten Vorsatz, endlich etwas für die eigene Gesundheit tun zu wollen. Meist werden die langgehegten Vorhaben schnell wieder über Bord geworfen. Das muss nicht sein, gle4ich anmelden und im Januar starten: Wer noch keine Idee hat, wie man nach den Feiertagen die überschüssigen Pfunde wieder los wird, oder einfach etwas für die Gesundheit tun möchte , in den Erfurter Schwimmhallen starten zum Jahresanfang neue Kurse für alle, die Bewegung im Wasser mögen. Die Kurse sind für jedes Alter und jede Grundfitness geeignet. Freie Plätze gibt es noch für

AquaFitness
Fitnessprogramm, das Schwimmen und Fitness miteinander verbindet. Die aktive Bewegung im Wasser ist gelenkschonend und altersunabhängig
Roland Matthes Schwimmhalle, donnerstags von 21.00 - 22.00 Uhr

AquaPower
Die intensive Form der Bewegung im Wasser ist geeignet für Teilnehmer mit guter Wassersicherheit.
Roland Matthes Schwimmhalle, montags von 20.30 - 21.30 Uhr

AquaJogging
"Laufen" im Tiefwasser mit intensiver Bewegung und verschiedenen Hilfsmitteln ist nur für Schwimmer geeignet.
Roland Matthes Schwimmhalle, donnerstags von 20.00 - 21.00 Uhr

AquaCycling
Die Bewegung auf Rädern im Wasser ist eine intensive Bewegungsform auf speziellen Fahrrädern und ein Ganzkörpertraining mit straffender Wirkung für Bauch, Beine, Po.
Schwimmhalle Johannesplatz, dienstags von 15.00 - 16.00 Uhr und 16.00 - 17.00 Uhr, mittwochs von 19.15 - 20.15 Uhr

Aquagymnastik für Einsteiger
Der Kurzkurs von jeweils 30 Minuten bietet klassische Gymnastik mit Unterstützung von Hilfsmitteln im Wasser. Ausgenutzt werden dabei die Vorteile des Wasserauftriebs.
Sonderpreis von 37,00 € für Erwachsene und 32,50 für ermäßigte Nutzer
Schwimmhalle Johannesplatz, freitags von 09.00 bis 11.45 Uhr

Babyschwimmen
Roland Matthes Schwimmhalle
montags von 07.45 - 08.30 Uhr
donnerstags von 08.00 - 08.45 Uhr

Neu! Miniklub
Kinder im Alter zwischen 3 und 4,5 Jahre erleben spielerisch das Element Wasser bis hin zur Wassergewöhnung als Vorstufe zum Schwimmunterricht.
Schwimmhalle Johannesplatz
donnerstags von 15.00 - 15.45 Uhr und von 15.45 bis 16.30 Uhr

Anmeldung bitte telefonisch unter 0361 564-3532 oder 564-3543!
 www.stadtwerke-erfurt.de/bäder.


 

Carl Zeiss Jena gewinnt das Derby
Bei trübem und nasskaltem Wetter und vor vollem Haus hat der FC Carl Zeiss Jena das seit Wochen mit Spannung erwartete Thüringenderby gegen den FC Rot-Weiß mit 1-0 gewonnen. Das Siegtor erzielte Sekunden vor Schluß Sebastian Hähnge. Die Partie bot die erwartete Dramatik. Sieben gelbe und eine rote Karte belegen, dass es hoch und vor allem heiß herging. Gut daher, dass mit Florian Meyer ein FIFA erprobter Schiedsrichter das Spiel leitete. Er machte seine Sache im Hexenkessel des Ernst-Abbe-Sportfeldes ganz ausgezeichnet. Viel Prominenz aus Wirtschaft und Politik war anwesend und sah letztlich einen verdienten Sieg der Gastgeber.
Stefan Emmerling beorderte diesmal Bernd Rauw in der Anfangsaufstellung auf die Linksverteidigerposition, ließ also Thomas Ströhl zunächst auf der Bank. Rechts verteidigte dafür Danso Weidlich. Ansonsten alles wie gehabt, mit zwei Spitzen: Marcel Reichwein und Smail Morabit.
Das Spiel bot in der Anfangsviertelstunde ein ausgeglichenes Feldverhältnis, allerdings ohne Torchancen. Rot-Weiß wirkte zunächst abgeklärter und von der Spielanlage her reifer. Leider kam es im Erfurter Fanblock schon nach wenigen Minuten zu Rauchentwicklung, so dass der Schiedsrichter die Begegnung kurzzeitig unterbrechen musste. Offenbar animiert durch dieses unsägliche Verhalten einiger unverbesserlicher Erfurter Anhänger, drehte der Gastgeber danach auf und erarbeitete sich binnen weniger Minuten eine Reihe hochklassiger Chancen. Zunächst parierte Andreas Sponsel einen Landeka-Freistoß aus ca. 22 Metern in der 15. Minute. Nur wenige Augenblicke später legte Jan Simak für Nils Pichinot auf und Andy Sponsel musste erneut all sein Können aufbieten, um den Ball über die Latte zu lenken. Beim nachfolgenden Eckball flog wieder Pichinot unbedrängt heran und wieder stand Sponsel goldrichtig. Der Sekundenzeiger der Uhr war noch kaum dreimal um das Zifferblatt gelaufen, da flankte Jenas Rene Eckardt von Rechtsaußen, Oumari und Bertram waren sich nicht einig und Hähnge prüfte erneut Sponsel. Und wieder nur zwei Minuten danach stand unser Keeper abermals im Brennpunkt, als Josep Landeka auf den an der Strafraumgrenze in halblinker Position lauernden Sebastian Hähnge weiterleitete und Sponsel erneut Kopf und Kragen riskierte. Jena in dieser Phase die klar bessere Mannschaft. Sie spielten mit mehr Leidenschaft , hatten die höhere Laufbereitschaft drückten und waren in den Zweikämpfen deutlich besser. Die meisten Angriffe führten die Jenaer im ersten Durchgang über ihre rechte Seite aus, wobei sich der Sohn unseres "Docs", Martin Ullmann, heute rechter Verteidiger bei unseren Gastgebern, mit einigen sehr guten Offensivaktionen besonders hervortat. In der 38. Minute die erste und einzige Torchance für den FC Rot-Weiß in der 1. Halbzeit. Nach einer Ecke für RWE bediente Tom Bertram per Kopf den ebenfalls aufgerückten Joan Oumari, der den Ball direkt aus der Luft nahm und ihn am Winkel des Jenaer Tores vorbeidrosch.
Das 0-0 zur Pause eine glückliche Angelegenheit für die Erfurter, denn die agilere Mannschaft war Jena, das sich nahezu ein halbes Dutzend Chancen erarbeitet, aber auch nicht genutzt hatte.
Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Die besser motivierte Mannschaft aus dem "Paradies" drückte und drängte auf den Führungstreffer. RWE nun fast nur noch in der Abwehr gebunden. Bei Balleroberung bot sich im Spiel nach vorne keine Anspielstation, weil die Hausherren praktisch überall zu sein schienen. Nach knapp einer Stunde dann die nächsten "Hochkaräter" für Carl-Zeiss. Einmal war es Martin Ullmann (58.Minute) dem sich aus 12 Metern Torentfernung eine 100%ige Tormöglichkeit bot. Aber sein Schuß wurde von dem bereits geschlagenen Sponsel von Weidlich geklärt. Dann, nur 2 Minuten darauf, patzte Bertram und Pichinot hämmerte den Ball gottlob überhastet über den Kasten. Nach 68 Minuten kam auf RWE-Seite Ströhl für Morabit. Und ab der 71. Minute mussten wir mit 10 Mann weiterspielen, denn Dominick Drexler, der Derbyheld der Vorsaison, wurde wegen eines Ellenbogenschlages gegen Martin Ullmann mit ROT des Feldes verwiesen. Jenas Trainer Sander reagierte umgehend und brachte mit Jovanovic für Landeka einen weiteren Stürmer. Und der Druck wurde immer stärker. in der 76. Minute setzte Pichinot zu einem Hechtkopfball aus 5 Metern an, traf aber erneut nicht. Es war schon seine dritte 100%ige Einschussgelegenheit.
Manchmal ist es in solchen Spielen so, dass derjenige, der seine Überlegenheit nicht in Tore ummünzt, am Ende verliert. Um ein Haar hätte diese alte Fußballweisheit wieder gegriffen. Denn in der 84. Minute löste sich Manno geschickt von seinem Gegenspieler Ullmann, legte von der Grundlinie zurück auf Reichwein, aber der traf aus 7 Metern leider nicht. Berbig, der Zeiss-Torwart hatte aufgepasst.
In der 90. Minute dann das Tor des Tages auf der anderen Seite. Dabei spielte die Erfurter Abwehr eine maßgebliche und keineswegs glückliche Rolle. Als Hähnge etwa 25 Meter vor dem RWE-Kasten in halbrechter Position den Ball führte, wurde er unsinnigerweise von gleich vier (!!) Erfurter Abwehrspielern bedrängt. Dadurch war rechts der eingewechselte Jovanovic völlig frei, den Hähnge trotz Bedrängnis anspielen konnte. Hähnge lief gleich durch und bekam den Ball von Jovanovic wieder zurück in den Lauf und schoß das Siegtor für die Jenaer. Cool und gekonnt in die linke untere Ecke.
Der Sieg geht absolut in Ordnung, weil die Gastgeber allerhöchste Einsatzbereitschaft zeigten. Eine Tugend, die bei vielen Rot-Weiß Spielern heute fehlte. Alles was vorher von Emmerling gefordert worden war, wie Leidenschaft und Sicherheit in der Abwehr, klappte nicht.
Jena gibt die "Rote Laterne" aus der Hand und sieht wieder etwas Land, gewinnt zum ersten Mal ein Heimspiel gegen Erfurt zu gemeinsamen Drittligazeiten. Rot-Weiß Erfurt fällt um einen Platz zurück auf Rang 10. Der Abstand nach vorne auf Rang drei ist, trotz dieser ersten Auswärtsniederlage nach vielen Wochen aber bei drei Zählern geblieben.

Statistik
Tore 1:0 Hähnge (90.)
FC Carl Zeiss Jena Berbig - Ullmann, Schulz, Voigt, Miatke - Landeka (75. Jovanovic), R. Schmidt (84. C. Siefkes) - Eckardt, Hähnge, Simak (90.+3 Krause) - Pichinot
FC Rot-Weiß Erfurt Sponsel - Weidlich, Bertram, Oumari, Rauw (90.+3 Rahn) - Manno, Zedi, Pfingsten-Reddig (79. Möhwald), Drexler - Reichwein, Morabit (68. Ströhl)

Zuschauer 9.315
Rot Drexler (72./Erfurt) Tätlichkeit
W.M.
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Die Bayern kommen-Top-Spiel zu Jahresbeginn
Der deutsche Rekordmeister Bayern München ist am Sonntag, den 15. 01.12 im Steigerwaldstadion zu Gast beim FC Rot-Weiß Erfurt. Anstoss wird voraussichtlich 16.00 Uhr sein. Die Regularien des Kartenverkaufes zu diesem Hit werden in der kommenden Woche hier auf der Homepage des Vereins kommuniziert. Alle bis dahin eingehenden Kartenbestellungen haben keine Gültigkeit!
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Einfach mal abtauchen
Roland Matthes Schwimmhalle lüftet technische Geheimnisse
Tief in die Welt der Technik eintauchen können Besucher am 4. November 2011 in der Roland Matthes Schwimmhalle. Anlässlich der Langen Nacht der Wissenschaften können Interessierte das hoch komplexe technische Innenleben der Kellerräume unter die Lupe nehmen: Dort befindet sich ein modernes Wasserkraftwerk en miniature.
Von 18 bis 0 Uhr können Neugierige anhand fachkundiger Führungen mehr über den Prozess der Wasseraufbereitung, die Wasserüberwachung und die notwendige Technik erfahren. Wer möchte, kann im Anschluss beim Mitternachtsschwimmen mit Musik die gewonnenen Erkenntnisse vertiefen oder einfach das Ergebnis komplexer Technologien genießen. Für das leibliche Wohl sorgt das Bistro „mundgerecht“.


 
Mitmachen statt zuschauen
Kinder aus Familien mit einem schmalen Budget sollen nicht nur zuschauen müssen, sondern mitmachen können: beim Sport im Verein, bei Theaterbesuchen oder Tagesausflügen in Kindergarten oder Schule, beim täglichen Mittagessen in der Kinder- oder Bildungseinrichtung. Das Bildungspaket der Bundesregierung unterstützt gezielt 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche, deren Eltern zu den Geringverdienerfamilien gehören. Ziel des dafür ausgegebenen Bildungsgutscheines ist es, allen Heranwachsenden bis 18 Jahre die Chance zu eröffnen, an Bildung und sinnvoller Freizeitbeschäftigung teilzuhaben. Die Möglichkeiten sind vielfältig, wie auch die Interessen der Kinder oder die gebotenen praktischen Hilfen.
Die Gutscheine aus dem Bildungspaket können ab 11. Juli auch in den Schwimmhallen und Freibädern der Landeshauptstadt eingesetzt werden, informiert die SWE Bäder GmbH. Den Gutscheininhabern stehen dabei verschiedene Leistungen zur Verfügung.
„Mehrfach- und Saison-Karten für die Freibäder , 15-er Coins für die Schwimmhallen oder Kurse wie das Babyschwimmen und die Planschkiste können damit finanziert werden. Der Gutschein kann aber auch für den Schwimmunterricht oder den Kindergeburtstag im Bad eingesetzt werden“, informiert der Geschäftsführer der SWE Bäder GmbH, Mirko Utecht. „Natürlich muss nicht das komplette Guthaben sofort eingelöst werden, auch Teilbeträge sind möglich, dann kann die verbleibende Summe bei anderen Anbietern in der Landeshauptstadt genutzt werden“, führt er zur Verfahrensweise aus.
Eine rundum praktische Lösung, die nur den bedürftigen Familien zu Gute kommen soll, deshalb hat der Gesetzgeber den Bildungsgutschein an den Sozialausweis gekoppelt. In den Erfurter Bädern wird stichprobenartig die Sozialausweisnummer kontrolliert, um die Nutzung nur durch die bedachten Familien sicherzustellen.
Weitere Informationen dazu finden Sie im Internet auf der Website der Landeshauptstadt Erfurt unter www.erfurt.de, persönliche Beratung gibt der Bürgerservice Soziales.


Bundesligaspielplan steht
Nach der HBF-Sitzung steht jetzt die Terminplanung für die Hauptrunde 2011/2012 fest. Mit Rücksicht auf die WM-Vorbereitung der Nationalmannschaft, gibt es auch für den Thüringer HC einen ungewohnten Saisonstart. So müssen die Müller-Damen innerhalb von elf Tagen vier Spiele absolvieren, starten aber wie geplant, am 3.09. mit dem Heimspiel gegen das Team von FA Göppingen. Alle Spiele auf einen Blick finden Sie über die THC-Vereinshomepage.
http://thueringer-hc.de

 

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