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Lottomittel für das Sommercamp des Eissportclubs Erfurt e.V. vom Finanzministerium Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann unternahm letzte Woche
eine Stippvisite beim Nachwuchs des Erfurter Eissportclubs, der sich zum Athletiktraining im Sommercamp in Mühlhausen
befand. Im Areal am Schwanenteich machten sich die 11- bis 14- jährigen Schülerinnen und Schüler des Erfurter
Sportgymnasiums fit für die anstehenden Eissportsaisons. Finanzministerin Marion Walsmann hatte für die Realisierung
des Trainings Lottomittel in Höhe von 1000 Euro zur Verfügung gestellt, die unter Anwesenheit von Antje Tillmann an den
Verein übergeben wurden. „Sport bedeutet nicht nur Leistung und gewinnen, sondern
fördert vor allem das soziale Miteinander und den Teamgeist“, sagt die Bundestagsabgeordnete und weiter: „Da die Eltern der
jungen Sportlerinnen und Sportler durch die „normale“Trainingsausstattung oft zusätzliche finanzielle Belastungen ausgesetzt sind, ist es sehr schön, dass die Kosten des Trainingslagers durch diesen Zuschuss aus Lottomitteln verringert werden konnten.“
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Maximilian May Deutscher Bergmeister 2010 Thüringer Energie Team mit Doppelsieg am Wochenende / Alle möglichen Titel 2010 im Besitz der Mannschaft Nach einer 90 Kilometer langen Alleinfahrt gewann Maximilian May vom Thüringer Energie Team den Deutschen Bergmeistertitel und holt damit die dritte Goldmedaille 2010 nach Thüringen. Damit sind alle möglichen Straßentitel in diesem Jahr im Besitz des Thüringer Energie Teams. May sicherte sich auf der 118,8 km langen und mit rund 4.000 Höhenmetern schweren Strecke den Titel mit einem Vorsprung von 2:09 Minuten auf seinen Teamkollegen John Degenkolb, der eine Glanzvorstellung des Teams krönte. Der dritte Platz ging an David Hesselbarth (Team Heizomat) der auf May bereits einen Rückstand von 2:43 Minuten hatte.
„Ich hoffe, dass ich damit eine gute Bewerbung für die Weltmeisterschaften abgegeben habe“, so May im Anschluss. Auch Teammanager Jörg Werner glaubt, dass der Sieg ein wichtiger Schritt zur Nominierung für die WM Ende September in Melbourne ist: „Eine sehr starke Leistung und mit Blickrichtung WM auch wichtig für das Selbstvertrauen von Maximilian“.
Durch seinen zweiten Platz vom Wochenende übernahm John Degenkolb mit 914 Punkten auch die Führung in der Gesamteinzelwertung der Bundesliga. Maximilian May ist hier mit 872 Punkten Dritter.Für die Saison 2011 erhält das Thüringer Energie Team mit dem 19-jährigen Tassilo Fricke vom Team NetApp einen vielversprechenden Neuzugang. Fricke wurde am Wochenende siebenter und damit bester Nachwuchsfahrer der Meisterschaft. „Tassilo bringt viel Talent mit und passt auch menschlich super zu uns. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm.“, so Teammanager Werner über den Neuzugang aus Bayern.
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RWE mit Befreiungsschlag Der FC Rot-Weiß hat durch eine leidenschaftliche Vorstellung gegen den Aufsteiger SV Babelsberg den zweiten Heimsieg einfahren können und belegt nach dem 4:2-Erfolg den 12. Tabellenplatz.Bereits in der 5. Spielminute traf Tino Semmer mit einem Kopfball die Latte und nur eine Minute später konnte ein Sturmlauf über die rechte Seite von Danso Weidlich nach Zuspiel von Semmer noch geradeso von Gästetorwart Unger entschärft werden. Nach dieser dynamischen Auftaktphase tastete sich der SV Babelsberg erstmals nach vorn und in der 12. Spielminute war Dirk Orlishausen gefragt, als der gefährliche Mittelfeldspieler der Gäste, Makarenko, aus Nahdistanz an unserem Keeper scheiterte. Im weiteren Verlauf bemühte sich der FC Rot-Weiß um einen geordneten Spielaufbau. Aber die Potsdamer setzten immer wieder Nadelstiche und konnten uns dadurch einige Male in der Defensive verunsichern. Eine Aktion der Gäste hätte in der 28. Minute beinahe zu einem Elfmeter geführt, nachdem erneut Makarenko im Erfurter Strafraum zu Fall kam. Nach einer halben Stunde zog RWE das Tempo wieder an und ging ausgerechnet durch Denis Weidlich, den Ex-Babelsberger, mit 1:0 in Führung (30. Minute). Zuvor hatte Marcel Reichwein mit einem Kopfball nur die Latte getroffen. Die beständig über das ganze Spiel Ihre Mannschaft anfeuernden Erfurter Zuschauer wurden allerdings jäh aus Ihrem Freudentaumel gerissen, als der Gästespieler Tom Schütz von Jens Möckel im Erfurter Strafraum gefoult wurde und Anton Müller in der 36. Minute den Strafstoß sicher verwandelte. Unser Torwart wäre aber beinahe noch an den Ball gekommen. Rot-Weiß ließ sich aber nicht entmutigen, versuchte ein Kombinationsspiel aufzuziehen und wurde eine Minute vor dem Pausenpfiff mit dem 2:1 durch Tino Semmer belohnt. Unser Stürmer krönte damit eine feine Einzelleistung, nachdem er zunächst den Pfosten getroffen hatte. Die Gäste blieben auch im zweiten Spielabschnitt der erwartet hartnäckige Gegner und Ihr nimmermüder Einsatz führte nach einer tollen Kombination in der 57. Minute zum 2:2-Ausgleich. Der Babelsberger Sturmführer Dominik Stroh-Engel hatte dabei für Hendrik Hahne aufgelegt, der den Ball unhaltbar für Dirk Orlishausen ins lange Eck bugsierte. Der Ball war auch noch abgefälscht worden. In einem rassigen Spiel, das hin und her wogte, hatte die Mannschaft von Stefan Emmerling aber nur drei Minuten später die passende Antwort parat. Ausgerechnet Danso Weidlich brachte RWE durch sein zweites Tor in diesem Spiel erneut mit 3:2 in Führung. Nach 70 Minuten ging Marcel Reichwein. Für Ihn kam Fabian Stenzel, der damit sein 100. Pflichtspiel für den FC Rot-Weiß Erfurt absolvieren durfte. Wenige Minuten später ersetzte Martin Hauswald auch noch Olivier Caillas, den wir in dieser Woche für die linke Außenbahn verpflichtet hatten und der seine Sache zum Einstand ganz gut machte. Caillas wurde mit stehenden Ovationen verabschiedet. Martin Hauswald war es dann auch vorbehalten, den Schlusspunkt in dieser Begegnung zu setzen. In einer Phase, in der Babelsberg durch ein Power-Play auf den erneuten Ausgleich drängte, schloss er einen Konter nach einem Zuspiel von Dennis Malura mit dem 4:2 ab. Die Mannschaft bedankte sich für die tolle Unterstützung beim Publikum, indem Sie nach dem Spiel lange in der Fankurve blieb. Spielstatistik FC Rot-Weiß Erfurt: Orlishausen - Malura, Pohl, Möckel, Hillebrand - Weidlich, Zedi, Pfingsten-Reddig, Caillas (77. Hauswald) - Semmer (90. Haj Ali) , Reichwein (70. Stenzel) SV Babelsberg 03: Unger - Evers, Surma (73. Engler), Hoffmann, Paul - Civa (55. Kocer), Schütz - Koc, A. Müller, Makarenko (55. Hahne) - Stroh-Engel Tore: 1:0 Weidlich (30.), 1:1 A. Müller (36./FE), 2:1 Semmer (44.), 2:2 Hahne (57.), 3:2 Weidlich (60.), 4:2 Hauswald (90.+2) Zuschauer: 3.517 www.rot-weiss-erfurt.de
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Feuertaufe hervorragend bestanden In einem packenden Finale um den Sparkassen Ladies-Cup im saarländischen
Schmelz musste sich der Thüringer HC gegen Györi Audi ETO KC mit 22:21 (11:12) geschlagen geben. Gegen hochkarätige nationale und internationale Gegnerschaft gelang dem Thüringer HC der Einzug ins Finale. Neben der HSG Blomberg-Lippe musste sich der THC mit dem diesjährigen Championsleaguefinalisten C.S.Oltchim Rm. Valcea, dem französischen Pokalsieger Handball Metz und im Finale mit dem ungarischen Györi Audi ETO KC (Halbfinalist der diesjährigen Championsleague) messen.Neben dem Ladies Cup startete am Freitag das Mädchenturnier. Im weiblichen Jugendteam des Deutschen Handballbund standen Dinah Eckerle (Tor) und Frenzy Geis vom THC. Vier Spiele an zwei Turniertagen - harte Belastung am Ende eines intensiven Trainingslagers. Mit dem zweiten Rang in der Vorrundengruppe, standen die Müller-Schützlinge im ersten Halbfinale gegen Handball Metz und lieferten in dieser Partie ein Meisterstück ab. Zehn Spielerinnen konnten Treffer erzielen, es gab permanenten Druck von allen Positionen. "Unser Ziel war es über ein schnelles Spiel nach vorn, unsere Tore zu erzielen. Das ist uns von der ersten bis zur letzten Minute geglückt", so THC-Coach Herbert Müller. Das Finale war erreicht - jetzt wollte der Thüringer HC, die Überraschungsmannschaft des Turniers, auch gegen Györ bewiesen, dass man mit den europäischen Spitzenteams auf Augenhöhe ist. Und die Mannschaft begann wie die Feuerwehr. Petra Blazek hielt in den ersten zehn Minuten jeden Ball und vorn trafen ihre Mitspielerinnen. Das Publikum konnte eine 6:0 THC-Führung bestaunen. Es dauerte bis der routinierte Gegner ins Spiel fand - dann aber holten die Ungarinnen Tor um Tor auf und arbeiteten sich bis zum 11:11 heran. Kurz vor dem Pausensignal gelang dann Nadja Nadgornaja der erneute Führungstreffer und mit 12:11 ging es in die Pause. Die zweite Hälfte begann der THC hochkonzentriert und es gelang den Damen, sich wieder auf 15:12 abzusetzen. Doch jetzt spürte man den ersten Kräfteverlust bei den Thüringerinnen und Györ bestrafte jeden Fehler mit Einsatz und Routine. So gelang den Ungarinnen der 16:16 Ausgleich und die Spannung für die Endkampfgestaltung wuchs. Aber der THC blieb weiter in der Vorhand und führte sieben Minuten vor Ende der Partie mit 19:17. Siebenmeterentscheidung. Katrin Engel entscheidet sich für einen Heber - und scheitert an der norwegischen Nationaltorhüterin Katrine Lunde-Haraldsen. Nun gelangen den Ungarinnen drei Tore in Folge und das Spiel war gedreht. (20:21) Eine letzte Hoffnung keimte auf, als nach zwei Zeitstafen der THC in doppelter Überzahl noch einmal dem Remis nah war. Aber der letzte Wurf von Steffi Subke strich knapp über den Györer Kasten. So blieb es beim 22:21 - der Thüringer HC hatte das Finale verloren, aber eine erste echte Feuertaufe gegen vier Championsleague-Teilnehmer mit Bravour bestanden. So sah es das faire Publikum und auch Trainer Herbert Müller geriet ins Schwärmen: "Es ist unglaublich, was die Mannschaft hier geleistet hat. Ich bin sehr stolz auf die Mädels. Das war Tempohandball mit Herz vom Allerfeinsten." Nicht im Einsatz, aber genauso stolz auf ihr Team waren Danick Snelder (Sprunggelenkverletzung) und Pearl van der Wissel (Wadenzerrung), die sich die tolle Turnierleitung ihrer Teamkameradinnen nur von der Bank ansehen konnten. Sie warten nun auf die Diagnose durch den Mannschaftsarzt Dr. Lutz und wir drücken die Daumen, für eine schnelle Genesung der beiden. Bericht: Maik Schenk/Roman Knabe Statistik: Thüringer HC: Maike März, Petra Blazek; Nadja Nadgornaja (13), Martina Knytlovà (7), Stephanie Subke (16), Nora Reiche (2), Shenia Minevskaja (4), Ulrike Jahn (1), Franziska Garcia-Almendaris (7), Katrin Engel (18), Idalina Borges-Mesquita (21), Petra Popluharova (7), Kerstin Wohlbold (7), Pearl van der Wissel (1). Beste Werferin: Anita Görbicz (Györ) Beste Torhüterin: Katrine Lunde-Haraldsen (Györ) Beste Spielerin: Özel Yeliz (Valcea) Weitere Informationen unter: http://thueringer-hc.de |
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Huck gewinnt in Erfurt spannenden Fight 30. Sieg für den WBO-Weltmeister im Cruisergewicht Marco Huck ist derzeit nicht zu stoppen! Der WBO-Weltmeister im Cruisergewicht gab sich auch bei seiner vierten Titelverteidigung keine Blöße. Gegen Matt Godfrey (USA) siegte er am Samstagabend in der Messehalle Erfurt durch technischen K.o. nach zwei Minuten und 18 Sekunden der fünften Runde. Für den Champion war das gleichbedeutend mit dem 30. Erfolg im 31. Profifight.
"Ich habe die alt bewährte Brechstange herausgeholt, um zu siegen", sagte der alte und neue Weltmeister nach dem Fight. "Godfrey war ein unbequemer Gegner. Ich wollte mich nicht zu lange mit ihm aufhalten und habe den Sieg quasi erzwungen." In der Tat: Denn nachdem es in den ersten drei Minuten des Fights noch recht ruhig im Seilgeviert zuging, drehte Huck in der Folge kräftig auf.
"Huck, Huck, Huck" hallte es danach von den mit 4.500 Zuschauern voll besetzten Rängen der Messehalle. Und die Begeisterung des Publikums sprang auf den Titelverteidiger über. Mit einer harten Rechten zum Kopf landete der 25-Jährige Ende des zweiten Durchgangs in der blauen Ecke prompt den ersten Niederschlag. Der Amerikaner Godfrey wurde angezählt, rettete sich aber in die Rundenpause.
Im dritten Durchgang hielt Huck das Tempo hoch und schickte seinen Widersacher erneut in den Ringstaub. Doch da bei dem Schlaghagel offenbar auch ein Tiefschlag mit im Spiel war, wurde der Herausforderer nicht angezählt. Die Gefährlichkeit des WBO-Weltmeisters minderte das aber nicht. "Da kamen einfach so viele Hände angeflogen, ich war nicht in der Lage, eigene Angriffe zu starten", wunderte sich Godfrey hinterher.In Runde fünf geriet er dann endgültig unter die Räder. Zunächst schickte ihn Huck mit einer krachenden rechten Geraden in der roten Ecke zu Boden, so dass Ringrichter Genaro Rodriguez den 29-Jährigen anzählte. Wenig später prügelte Huck seinen Widersacher durch die Ringseile hinweg fast aus dem Ring. Doch der Schützling von Trainer John Scully wollte nicht aufgeben und setzte den Kampf fort. Der Herausforderer musste danach nicht wieder in den Ringstaub. Doch eine weitere Schlagserie sorgte schließlich trotzdem für die Entscheidung. Da Godfrey erneut zahlreiche harte Treffer kassierte, griff der Referee ein und stoppte den Kampf. Zwar wirkte der unterlegene Cruisergewichtler enttäuscht, doch der Ringrichter bewahrte ihn mit dem Abbruch vor größerem Schaden und weiteren harten Wirkungstreffern. "Ich freue mich, dass ich bei der 100. Sendung von 'Boxen im Ersten' erfolgreich war und will beim geplanten Super-Six-Turnier einen Titelvereinigungskampf bestreiten", gab sich Huck nach dem Erfolg zuversichtlich. Manager Wilfried Sauerland ergänzte: "Wir hoffen, dass wir bis Ende Oktober die Verträge für das Turnier unter Dach und Fach haben. Im Dezember könnte es dann schon losgehen." www.boxen.com/ |
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Unterhaching schlägt RWE 3-1 Vor nur 1800 Zuschauern ist RW Erfurt im Generali-Sportpark von Unterhaching heute leer ausgegangen. Der von Klaus Augenthaler trainierte Münchner Vorstadtclub konnte sich bei seinem Erfolg über uns auf seine Neuverpflichtungen verlassen und gewann schmucklos mit 3-1 gegen eine ideenlose RWE-Mannschaft.
Bei hochsommerlichen Temperaturen erwischte der FC Rot-Weiß dabei gleich einen "Albtraumstart", denn nach nur 3 Minuten gingen die Gastgeber bereits in Führung. Das erste Saisontor der Oberbayern erzielte der vor wenigen Tagen verpflichtete dänische Nationalspieler Marc Nygaard. Nach einer Eingabe von Tunjic schlug Martin Pohl allerdings zuvor über den Ball, so dass Nygaard frei zum Torschuss kam und den Ball lässig unter die Latte des Erfurter Tores hämmerte.
In der Folge bestimmte unser Team zwar zunächst das Spiel, aber es sprang außer einer Großchance durch den stets beweglichen Fikri El Haj Ali nichts Zählbares heraus. Die Szene selbst wäre freilich ein Tor wert gewesen, denn einen Kopfball von Ali aus nur sechs Metern parierte Hachings Torwart Kampa mit einer Weltklasse-Parade.Nach einer knappen halben Stunde wurden die Gastgeber dann wieder etwas lebhafter. Und nach einer Flanke von Leandro köpfte Tunjic zum 2-0 ein, nachdem diesmal Jens Möckel nicht aufgepasst hatte. Die beiden Torschützen Nygaard und Tunjic blieben auch weiterhin gefährlich und beschäftigten immer wieder die oft wackelige RWE-Hintermannschaft. Rot-Weiß selbst mangelte es in der Vorwärtsbewegung dagegen an Ideen im Mittelfeld und Durchsetzungskraft im Angriff, um oftmals auch bieder agierende Hachinger ernsthaft zu gefährden. Die Führung von daher auch in der Höhe zur Pause verdient für die Rot-Blauen. Zu Beginn der 2. Halbzeit staunten die mitgereisten ca. 200 Fans aus Thüringen nicht schlecht, denn Trainer Emmerling hatte vom indisponierten Martin Pohl genug gesehen und brachte für den Siegtorschützen des letzten Heimspiels den wieder genesenen Rudi Zedi. Der übernahm fortan Pohls Funktion als Innenverteidiger. Emmerling sprach vor dem Wiederanstoß auch eindringlich mit Tino Semmer, offenbar um ihm zu signalisieren, dass er mehr von ihm im 2. Durchgang erwarte. Vergeblich ! Und nach nur 10 Minuten im 2. Durchgang musste Semmer gehen und der ebenfalls zuletzt verletzte Weidlich kam, um die Angriffsbemühungen zu forcieren. Gefährlich aber waren zunächst wieder nur die Gastgeber über ihre beiden Torschützen. Dann jedoch 2 Chancen für Marcel Reichwein. Zum einen ein Kopfball, zum anderen ein Schuß von der Strafraumgrenze, mit denen er aber Torwart Kampa nicht überwinden konnte. In der Schlussviertelstunde wechselte Trainer Emmerling aus Verzweiflung über die mangelnde Durchschlagskraft im Angriff mit Sebastian Hauck aus der U 23 noch einen dritten Stürmer ein, da vor allem El Haj Ali stark abgebaut hatte. Ströhl verließ dafür das Feld, Stenzel ging für ihn auf die Außenverteidigerposition. Hauck traf wenige Augenblicke später auch ins gegnerische Tor. Aber nach kurzer Beratung mit seinem Assistenten, versagte der Schiedsrichter dem Treffer wegen einer von ihm erkannten angeblichen Abseitsposition die Gültigkeit. Als alle sich schon mit dem Resultat abzufinden schienen, spielte Hauck den Ball von rechts in die Mitte. Dort stand Marcel Reichwein, der sein erstes Tor für RWE erzielte( 87. Min.). Danach warf unser Team noch einmal alles nach vorne, suchte mit Macht den Ausgleich, schluckte aber in der Schlussminute noch einen Konter der Hausherren, über Mitterhuber vorgetragen, zum 3-1 Endstand. Torschütze Mijo Tunjic, der seinen 2. Treffer in diesem Spiel erzielte. Erster Saisonsieg für die Gäste. Für uns gab es wieder nichts zu holen in Haching und unsere Mannschaft rutscht damit auf Platz 15 der Tabelle ab. Statistik: Unterhaching: Kampa - Hefele, Brysch, Hoffmann, Stegmayer - Mitterhuber, Minorelli (66. Nimm), Leandro, Amaichobou (74. Thee), Tunjic - Nygaard (66. Gunnlaugsson) Erfurt: Orlishausen - Malura, Pohl (46. Zedi), Möckel, Ströhl (74. Hauck) - Hauswald, Stenzel, Pfingsten-Reddig, Semmer (55. Weidlich) - El Haj Ali, Reichwein Tore: 1:0 Nygaard (3.), 2:0 Tunjic (27.), 2:1 Reichwein (85.), 3:1 Tunjic (90.) Zuschauer: 1800 www.rot-weiss-erfurt.de |
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THC gewinnt Testturnier Die Bundesligadamen des Thüringer HC haben mit zwei Siegen den Flames-Handball.Pur-Cup in Bensheim gewonnen. In der Hauptrunde wurde Frischauf Göppingen mit 28:22 bezwungen. Dann gab es im Finale gegen das Team von DJK/MJC Trier einen deutlichen 34:19 Erfolg.
Das erstmalig ausgetragene Turnier, zu dem sich der Zweitligist drei aktuelle Bundesligateams eingeladen hatte, stellte für die neu formierte THC-Mannschaft eine gute Gelegenheit dar, zu testen, wie man im mannschaftlichen Zusammenspiel vorangekommen ist.
Ohne Stephanie Subke, Katrin Engel und die von der U18-WM zurückgekehrte Shenia Minevskaja (beide stoßen erst heute zum Team), sowie Petra Popluharova (Muskelfaserriss), gab es dazu in zwei Spielen Gelegenheit und reichlich Einsatzzeiten für die elf Spielerinnen im Team.
Das Eintagesturnier zwang zu einem kompakten Modus. Wie beim Final-Four wurden in zwei Hauptrundenspielen die Finalpartner ermittelt, die Verlierer spielten um Platz drei.
Im Spiel gegen den Liga-Konkurrenten Frischauf Göppingen hatte die THC-Abwehr mit dem starken Rückraum der Süddeutschen, hier waren es vor allem Birute Stellbrink und Alena Vojtiskova, eine Halbzeit lang Probleme. So geriet man schnell in Rückstand (3:7, 15.) und erstmalig in der 22.Minute konnte der 12:12 Gleichstand hergestellt werden. Bis zur Pause blieb es ein Spiel auf Augenhöhe (15:15).
Noch bis zur 40.Minute (18:18) konnte sich kein Team absetzen. Die eingewechselte Kerstin Wohlbold sorgte im Angriff für mehr Tempo und eine offensivere Abwehreinstellung war dann die Basis für leichte Tore, durch die sich der THC immer mehr absetzen konnte. Am Ende stand ein verdientes 28:22 auf der Anzeigetafel - Finale erreicht.
Dort erwies sich Trier, erst im Siebenmeterwerfen nach Verlängerung gegen die Flames qualifiziert, als der leichtere Kontrahent. Mit einer 6:0 Abwehr, die den Damen von der Mosel wenig behagte, legte man schnell ein 8:2 vor und konnte den Abstand dann über die Stationen 12:7, 16:9 halten. Neben Tempogegenstößen gelangen jetzt auch mehrere einstudierte Spielzüge. Besonders auffällig die Leistungssteigerung von Nadja Nadgornaja. War die groß gewachsene Rückraumspielerin doch vor wenigen Monaten noch im Trierer Dress aufgelaufen, zeigte sie ihren ehemaligen Teamgefährtinnen heute ihre Torgefahr. Zehnmal konnte sie den Ball versenken und wurde erfolgreichste Werferin der Partie.
Beim 27:13 deutete sich für Trier eine derbe Schlappe an. Jetzt erlahmte auch die Kampfkraft der Damen von der Mosel und die Partie endete 34:19 für die Thüringerinnen.
Bei aller Freude über die Testspielergebnisse darf nicht vergessen werden, dass alle Teams in der Vorbereitung stecken, noch drei Wochen bis zum ersten Punktspiel ins Land gehen und jeder Trainer andere Testschwerpunkte setzt. Und da dürfte Herbert Müller schon an den kommenden Mittwoch denken. Hier trifft man im Trainingslager auf einen ersten "Hochkaräter"- das rumänische Champions-League-Team von Oltchim Valcea. Dann wird sicher eine weitere Steigerung nötig sein, um ähnlich gut abzuschneiden.Die erfolgreichsten Werferinnen: THC - Göppingen 28:22 Kerstin Wohlbold (7), Martina Knytlova (6/4), Pearl van der Wissel (5) ... THC - Trier 34:19 Nadja Nadgornaja (10), Danick Snelder (6), Nora Reiche (5) ... Information: Maik Schenk Weitere Informationen unter: http://thueringer-hc.de |
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Erfurter Taekwondo-Meister erlangt 3. Meistergrad Michael Jahr: „Kinder sind zum kostenlosen Probetraining eingeladen“ Der Trainer der Abteilung Taekwondo des ASV Erfurt, Michael Jahr, hat die Prüfung zum 3. Dan (Meistergrad) erfolgreich bestanden. In der mehrstündigen Prüfung zeigte er in den verschiedenen Prüfungsbereichen hervorragende Leistungen. Auf dem Programm standen neben der Poomsae, einem Kampf gegen einen imaginären Gegner, auch verschiedene Selbstverteidigungstechniken und anspruchsvolle Bruchtests. Taekwondo ist eine aus Korea stammende waffenlose Kampfkunst, die seit 2000 olympisch ist. Charakteristisch sind vor allem die spektakulären Fußtechniken. Heutzutage trainieren weltweit Millionen Menschen unterschiedlicher Altersklassen Taekwondo. Die Sportart fördert insbesondere bei Kindern Koordination, Fitness, Selbstbewusstsein und den Spaß an Bewegung.
Mit Beginn des neuen Schuljahres lädt Michael Jahr, der langjährige Erfahrung im Kindertraining hat, an der koreanischen Kampfkunst interessierte Schülerinnen und Schüler bis 13 Jahre zu einem kostenlosen Probetraining ein: „Im Mittelpunkt des Taekwondo stehen gegenseitiger Respekt, Wertschätzung und die Entwicklung eines positiven Selbstbildes. Zusammen mit Kondition, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit trägt diese alle Sinne ansprechende Sportart zur optimalen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bei. Verschiedene Übungen ermöglichen eher schüchternen Kindern selbstbewusster zu werden, aktivere Kinder werden ausgeglichener. Dabei werden die Schüler entsprechend ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten gefördert. Wichtig ist, dass das Training Spaß macht.“
Die Abteilung Taekwondo beim ASV Erfurt wurde im März 2009 durch Michael Jahr ins Leben gerufen. Nachdem anfänglich Jugendliche und Erwachsene den Sport erlernen konnten, wird seit dem Sommer letzten Jahres auch ein regelmäßiges Kindertraining angeboten, das großen Zuspruch findet. Interessierte Schülerinnen und Schüler bis 13 Jahre können jeden Mittwoch um 17 Uhr in der Turnhalle der 30. Grundschule in Erfurt, Goethestraße 72, zu einem kostenlosen Probetraining vorbeikommen. Jugendliche und Erwachsene haben die Möglichkeit, Montag um 18 Uhr und Mittwoch um 18.30 Uhr zu trainieren.Weitere Informationen gibt gern Trainer Michael Jahr, Tel.: 0160-5035911, E-Mail: jahrtkd@gmail.com, Internet: www.tkd-erfurt.de
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RWE: Erster Saisonsieg Vor 3.600 Zuschauern hat Rot-Weiß das erste Spiel der laufenden Saison gewonnen. Dabei wurde Werder Bremen II mit 2:1 besiegt. Das Spiel selbst nahm einen seltsamen Verlauf.
Nach einer Viertelstunde hätte der RWE mit 2:0 oder gar mit 3:0 führen müssen. Chancen über Chancen, aber kein Treffer! Der fiel erst in der 18. Minute durch einen strammen Rechtsschuss von Martin Hauswald. Die Führung war mehr als verdient. Danach konnte Bremen die Partie etwas ausgeglichener gestalten, ohne jedoch selbst zu Tormöglichkeiten zu kommen, da RWE in der Defensive sehr sicher stand. In der 43. Minute verloren die Gäste Dominik Schmidt durch Feldverweis. Zuvor hatte dieser Marcel Reichwein an der Seitenlinie übel gefoult.
Nach dem Seitenwechsel folgten die vier vergeblichen Versuche des Marcel Reichwein, seinen ersten Saisontreffer anzubringen. Nachdem er zwischen der 46. und 53. Minute dreimal aus dem Spiel heraus die Chance nicht nutzte, bot sich ihm in der 57. Minute ein Elfmeter. Stenzel war zuvor im Strafraum gefoult worden. Der nicht sonderlich platziert geschossene Strafstoß wurde aber eine Beute des guten Bremer Schlussmanns Wiedwald. In der Folge zog Bremen das Tempo wieder etwas an und kam in der 70. Minute durch einen Schuß von Kevin Krisch zur eigentlich ersten Torchance in diesem Spiel. Zwei Minuten danach wechselte Stefan Emmerling den Torschützen Martin Hauswald aus und brachte den eigentlich für die zweite Mannschaft verpflichteten Ex-RB Leipzig-Spieler Tony Jurascheck. Mit Ihm wurde Rot-Weiß im Angriff wieder stärker. Es folgten weitere Großchancen für die Hausherren durch Malura, Stenzel und erneut Reichwein. Trotz Rückstandes und in Unterzahl rafften sich die Gäste in der 75. Minute noch einmal zu einem Konter auf, den zum Entsetzen der Erfurter Zuschauer der in der zweiten Halbzeit eingewechselte John-Dieter Thöle zum sensationellen Ausgleich nutzte. Gott sei Dank ließ sich der Gastgeber dadurch nicht entmutigen und in der 84. Minute sorgte ausgerechnet Martin Pohl nach Vorlage von Reichwein für den Siegtreffer. Martin Pohl, der ja noch in der vergangenen Woche den Handelfmeter verursachte, der zum Siegtreffer der Rostocker führte. Ein hochverdienter Sieg wie auch Gästetrainer Thomas Wolter auf der Pressekonferenz bemerkte, der uns auf einen geteilten 11. Platz mit Dynamo Dresden bringt.Spielstatistik FC Rot-Weiß Erfurt: Orlishausen - Malura, Pohl, Möckel, Ströhl - Hauswald (68. Jurascheck), Pfingsten-Reddig, Stenzel, Semmer - Reichwein,El Haj Ali (90.+1 Hillebrand) Werder Bremen II: Wiedwald - Ronneburg (78. Schiller), Schmidt, Balogun, Gerdes - Stallbaum, Maek, Perthel (46. Krisch), Ayik - Thy (64. Thöle), Testroet Tore: 1:0 Hauswald (18. Minute), 1:1 Thöle (75. Minute), 2:1 Pohl (83. Minute) Zuschauer:3614 www.rot-weiss-erfurt.de
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Erster Punkt der Saison RW Erfurt hat
den ersten Punkt der Saison eingefahren. Vor 6200 Zuschauern entführte die Mannschaft von Stefan Emmerling am "Deutschen Eck" ein wertvolles 1-1.
Allerdings war der Zähler schwer erkämpft, denn der Zweitligaabsteiger bestimmte über weite Strecken die Begegnung.
Unglücklich verlief bereits die Anfangsphase, denn schon nach 2 Minuten gingen die Hausherren mit 1-0 in Führung. Ströhl hatte Riemer im Strafraum gefoult und Steegmann den anschließenden Elfmeter verwandelt.
Koblenz verpasste es nachzulegen und so kam RWE in der 19. Minute etwas überraschend zum Ausgleich. Nach einer Ecke von Thomas Ströhl erzielte Jens Möckel per Kopfball das Tor.
In der 28. Minute musste der RWE-Kapitän vom Feld. Rudi Zedi hatte sich am Oberschenkel verletzt.
Der Druck der Gastgeber nahm zu. Vor allem Thomas Ströhl hatte auf seiner Abwehrseite so viele Probleme, dass er in der 40. Minute ausgewechselt und durch Hillebrand ersetzt wurde. Zuvor war er schon verwarnt worden und ihm drohte in der Folge möglicherweise ein Platzverweis.
Kurz vor dem Pausenpfiff durch den FIFA-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer aus Herne noch einmal Riesenglück für RWE. Ein Schuss von Rahn sprang vom linken Innenpfosten an den rechten Pfosten. Aber die Szene wurde auch wegen Abseits abgepfiffen.
Zum 2. Durchgang ein unverändertes Bild. Koblenz im Mittelfeld aktiver, aber im Abschluss zu harmlos. Auch der Ex -Erfurter Massimo Cannizzaro vermochte sich gegen die wacker kämpfende Innenverteidigung Pohl/Möckel nicht entscheidend durchzusetzen.Nur Stahl und Nottbeck konnten Orlishausen noch prüfen, aber nicht überwinden. In der 67. Minute sogar die Chance für Rot-Weiß zur Führung, als El Haj Ali in aussichtsreicher Position ein gutes Zuspiel von Malura vertändelte. So blieb es auch nach der Koblenzer Schlussoffensive beim 1-1 unentschieden. Ein wertvoller, weil auch leidenschaftlich erkämpfter Zähler, der der Mannschaft Auftrieb geben sollte. Wenn sie am Samstag im Heimspiel gegen Werder 2 den ersten Dreier einfährt, dann sieht die Welt wieder anders aus. Hoffentlich kommen zahlreiche Zuschauer, um die Mannschaft dabei zu unterstützen. Statistik: Ergebnis: 1-1 (1-1) Koblenz: Paucken - Riemer, Kittner, Haben, Gentner (85. Bender) - Nottbeck, Brinkmann (68. Laux), Stahl - Steegmann (78. Klasen), Cannizzaro, Rahn Erfurt: Orlishausen - Malura, Pohl, Möckel, Ströhl (39. Hillebrand) - Hauswald, Stenzel, Zedi (29. El Haj Ali), Pfingsten-Reddig - Reichwein, Semmer Gelbe Karten: El Haj Ali (Erfurt) Stahl (Koblenz) Schiedsrichter: T. Kinhöfer Zuschauer: 6200 www.rot-weiss-erfurt.de
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Tom Bertram kehrt zurück Tom Bertam kehrt zum FC Rot-Weiß zurück. Der 23-jährige spiele bereits von der Jugend bis 2007 bei Rot-Weiß, eher er zu Greuther Fürth wechselte. Nach zwei Jahren zog er weiter Richtung SC Paderborn. Dort löste er seinen aktuellen Vertrag auf, und wechselt nun ablösefrei zurück an den Steigerwald. Er soll in der zweiten Mannschaft wieder Spielpraxis sammeln, um dann eine Alternative für die Erste zu werden.
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Olaf Waldhoff scheidet aus dem Aufsichtsrat Mit Olaf Waldhoff verlässt ein weiteres Mitglied nach Arndt Kolbe und Wolfgang Nürnberger den Aufsichtsrat. Als Förderer und Sponsor möchte er dem Verein aber erhalten. Gründe für sein Ausscheiden wurden nicht bekannt.Heiß diskutiert im Forum http://www.rot-weiss-erfurt.com/forum/viewtopic.php?p=429587#p429587 |
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Erfurt verliert Heimspielauftakt gegen Hansa Rostock In der 3. Fußball-Liga der FC Rot-Weiß Erfurt seinen Saisonauftakt verpatzt. Die Thüringer verloren trotz Heimvorteils gegen Zweitliga-Absteiger Hansa Rostock mit 0:1
(0:0). Damit kassierten die Erfurter nach der Auftaktniederlage gegen den VfB Stuttgart II ihre zweite Pleite.
Michael Wiemann sorgte nach einer torlosen ersten Hälfte in der 82. Minute mit einem verwandelten Elfmeter für den Siegtreffer des Absteigers. Nach dem zweiten Erfolg ist Rostock gemeinsam mit Offenbach und Regensburg Tabellenzweiter. Erfurt rutschte auf den 17. Rang ab.
Vor 12.509 Zuschauern zeigten beide Mannschaften in den ersten 45 Minuten wenig Initiativen im Angriff, standen aber auch sicher in der Defensive. Die Gäste aus Rostock kamen im zweiten Durchgang besser in die Partie, während die Rot- Weißen ohne echte Tormöglichkeiten blieben. Als alle schon mit einem torlosen Unentschieden rechneten, konnte Wiemann einen von Martin Pohl verschuldeten Handelfmeter zum Sieg für Rostock verwandeln. |
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Erfurt verliert Saisonauftakt bei VfB Stuttgart II mit 3:1- Zum Auftakt der 3. Fußball-Liga hat das zweite Geschirr vom VfB Stuttgart einen 3:1 (3:0)-Heimsieg gegen FC Rot-Weiß Erfurt gefeiert.
Dabei machten die Schwaben ihren Dreier bereits im ersten Spielabschnitt perfekt: Defensivmann Daniel Vier (14. Minute) und der erstligaerfahrene Matthias Schwarz (24.) sorgten
zunächst für die klare VfB-Führung, ehe Tobias Rathgeb (33.) den Vorsprung vor 1.150 Anhängern weiter ausbauen konnte. In der Nachspielzeit gelang Dennis Hillebrand lediglich noch der Ehrentreffer (90.+1).Die offensive Ausrichtung von Coach Jürgen Seeberger ging voll auf. Bei den Gästen dagegen machte sich das Fehlen des zum Saisonstart geholten Offensivtrios Carsten Kammlott, Samil Cinaz und Thiago Rockenbach bemerkbar. In der vergangenen Spielzeit hatten die Thüringer beide Ligaspiele gegen die Schwaben verloren.
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Trio mit internationaler Erfahrung stößt zum THC Vom deutschen Vizemeister Bayer 04 Leverkusen kommt Sara Walzik zum Thüringer HC. Die 24-jährige Nationalspielerin unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Die bisherigen sportlichen Stationen der 1,64m großen Kreisspielerin sind der HC Erlangen (1994-2003), die HG Quelle Fürth (2003-2005), der 1. FC Nürnberg (2005-2009) und Bayer 04 Leverkusen (2009/2010).
Unter Herbert Müller trainierte Sara bereits in ihrer Zeit beim 1. FC Nürnberg.
Ihre bisher größten Erfolge sind die Meistertitel der Jahre 2007 und 2008, der Gewinn des DHB-Pokals 2010 und der vierte Platz bei der Europameisterschaft 2008. Am 3. März 2007 lief Sara erstmals im Trikot der Nationalmannschaft gegen die Niederlande auf. Inzwischen bestritt sie 34 Länderspiele für Deutschland und konnte sich 77-mal in die Torschützenliste eintragen.
„Ich bin zum Thüringer HC gewechselt, weil ich glaube, dass ich hier die besten Bedingungen habe mich weiter zu entwickeln. Ich freue mich auf die Saison und denke, dass ich mich in Erfurt wohl fühlen werde.“, so Sara Walzik zu den Gründen ihres Wechsels zum Thüringer HC.
Eine weitere Spielerin wird den Thüringer HC für die nächsten zwei Jahre verstärken. Die slowakische Nationalspielerin Petra Popluharova wechselt vom Erstligisten HK Slovan Duslo Sala nach Thüringen. Die 1,77 m große Rückraumspielerin kann bereits auf Erfolge in der 1. Bundesliga verweisen. Unter Trainer Herbert Müller holte sie mit dem 1. FC Nürnberg (2006-2008) bereits einen Deutschen Meistertitel. Das erste Jahr in Nürnberg gehörte sie noch dem Jugendteam und der zweiten Mannschaft an.
In der Saison 2007/08 spielte sie in der EHF-Champions-League. Mit HK Slovan Duslo Sala nahm sie am EHF-Cup und am Challenge Cup teil. Mit ihrem Verein errang die Sportstudentin in der abgelaufenen Saison den slowakischen Pokal. In der zusammengelegten tschechischen und slowakischen Liga wurde Petra Dritte der Torschützenliste und beste slowakische Werferin mit 162 Toren.„Ich möchte mich beim Thüringer HC weiter entwickeln und hoffe, dass ich dazu ausreichende Spieleinsätze bekomme. Zu meinen Zielen in der kommenden Saison gehört das Erreichen der Play Offs.“ so Petra Popluharova. „Herbert Müller gehört zu den besten Trainern die ich kenne und ich freue mich darauf, mit ihm wieder sportlich zusammen zu arbeiten. Als Mannschaft werden wir uns erst finden müssen. Es braucht natürlich Zeit, bevor alles auf dem Feld gut funktioniert. Positiv - in dieser neuen Mannschaft gibt es viele ähnliche Spielertypen.“ Petra Blazek wird die zweite Frau im Tor des Thüringer HC. Vom Traditionsverein Hypo Niederösterreich wechselt die 24-jährige österreichische Nationaltorhüterin nach Thüringen. Mit etwa 90 Einsätzen kann Petra auf große internationale Erfahrung verweisen. Mit der österreichischen Nationalmannschaft nahm sie 2007 an der Weltmeisterschaft teil. 2006 und 2008 stand sie bei Europameisterschaften im Tor des österreichischen Teams. Sechs Wettkampfjahre spielte sie in der EHF-Champions-League und wurde bereits zweimal als Österreichs „Torfrau des Jahres“ geehrt. Weitere Informationen unter: http://thueringer-hc.de
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Kammlott wechselt nach Leipzig Carsten Kammlott Carsten Kammlott verlässt den FC Rot-Weiß Erfurt und wechselt zum Regionalliga-Aufsteiger RB Leipzig. Ausschlaggebend für den Wechsel des 20-jährigen ist die besondere sportliche Perspektive in der Messestadt. Der Red Bull-Konzern aus Salzburg will mit RB Leipzig eine der TSG Hoffenheim vergleichbare Erfolgsstory schreiben, die so schnell als möglich in der ersten Bundesliga enden soll. Carsten Kammlott besitzt nach Auffassung der Verantwortlichen von RB Leipzig die sportliche Qualität diesen Durchmarsch bis zum Ende mitzugehen. Deshalb hat man ihm auch einen langfristigen Vertrag unterbreitet. Kammlott war nach Erhalt der RB-Offerte von sich aus auf die Klubführung des FC Rot-Weiß Erfurt zugekommen und hatte um seine Freigabe gebeten.Er selbst sagt zu seinem Wechsel: "Ich freue mich auf die große Herausforderung in Leipzig und hoffe, dass wir die ehrgeizigen Ziele erreichen können. RWE werde ich immer im Herzen behalten, denn ich hatte dort ein Superjahr." Obwohl Rot-Weiß damit seinen erfolgreichsten Stürmer der Vorsaison verliert, wünschen wir Carsten Kammlott viel Glück in Leipzig und danken Ihm für sein stets korrektes Auftreten und seine sportlichen Leistungen im Dienste des FC Rot-Weiß Erfurt.
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Fikri El Haj Ali fünfter Neuzugang Fikri El Haj Ali ist der fünfte Neuzugang beim FC Rot-Weiß Erfurt. Der am
17.11.1985 geborene Deutsch-Marokkaner spielte in der letzten Saison bei Wacker Burghausen und erzielte dort in 32 Spielen 6 Tore. Zuvor spielte der Stürmer beim FSV Frankfurt und absolvierte dort 6 Zweitligaspiele.Stefan Emmerling: "Fikri El Haj Ali ist ein Spieler, den wir schon länger auf den Zettel stehen hatten und der uns in etlichen Drittligaspielen aufgefallen ist. Wir versprechen uns von Ihm, dass er die Lücke nach dem Abgang von Carsten Kammlott mit schließen kann." Fikri El Haj Ali: "Ich freue mich auf die neue Aufgabe hier in Erfurt. Wichtig ist, dass ich mich so schnell wie möglich in die Mannschaft integriere, um eine erfolgreiche Saison mit dem FC Rot-Weiß Erfurt zu bestreiten." Der Stürmer erhält beim FC Rot-Weiß Erfurt einen Vertrag bis 30.06.2012. www.rot-weiss-erfurt.de
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Resümee 1.Halbjahr Thüringer Energie Team Ob in den sanften Hügeln Irlands, der windig schroffen Bretagne oder an den steilen Anstiegen des Rennsteigs – das Thüringer Energie Team kann mit seinen europaweiten Erfolgen sowie zwei Deutschen Meistertiteln bereits nach Halbzeit der Saison ein überaus positives Fazit für 2010 ziehen. Wobei, der Siegeshunger der jungen aufstrebenden Fahrer ist noch lange nicht gestillt. Es stehen noch einige Renneinsätze aus, vor allem die internationalen Meisterschaften im Herbst sollen der Saison einen krönenden Abschluss bescheren.
Die bisherige Erfolgsliste mit zehn Siegen, ebenso vielen Podest- und etwa 20 Top-Ten-Plätzen eröffnete der Kapitän der Mannschaft John Degenkolb Ende April bei der Tour de Bretagne, wo er gleich zwei Etappen gewinnen konnte – eine davon die Königsetappe. Schon da deutete die Formkurve der Fahrer steil nach oben. Die erste Podiumsplatzierung holte Philipp Klein sogar bereits ein paar Wochen zuvor mit seinem dritten Platz auf der vierten Etappe der Cinturón Ciclista Internacional auf Mallorca. Die ganze Vorbereitung war auf den Juni mit seinen vielen Höhepunkten ausgelegt. Und der Plan ging auf. Die Motivation stieg. Es entwickelte sich eine Eigendynamik. Siege wurden eingefahren. Der Ritt auf der Erfolgswelle hörte nicht auf. Mit drei Siegen durch Degenkolb (2) und May, zwei Podestplätzen und zehn weiteren Top-Ten-Platzierungen wurde das Thüringer Energie Team beim FDB Insurance RAS in Irland Ende Mai fast zum Alleinunterhalter für die Zuschauer. Teammanager Jörg Werner frohlockte euphorisch nach der Rundfahrt: „Wir haben Irland gerockt.“ Maximilian May entwickelte sich neben Degenkolb zum zweiten Leistungsträger, während Marcel Kittel sich nach einer Knieverletzung langsam erholen und zurückkämpfen konnte. Die Form von der Insel konnten die beiden Etappensieger und der Rest des Teams bestens konservieren und beim Bundesligarennen „Erzgebirgsrundfahrt“ in einen Doppelsieg durch May vor Degenkolb verwandeln. Die ganz großen Coups der bisherigen Saison landete Degenkolb in der zweiten und dritten Juniwoche. Erst hielt er dem ungeheuren Druck als Lokalmatador bei der Deutschen Meisterschaft in Erfurt stand. Bei dem Radklassiker „Rund um die Hainleite“ deklassierte er gemeinsam mit seinen Mannschaftskameraden die Konkurrenz und konnte in das bereits von Jörg Werner vorbereitete Trikot des Deutschen Meisters schlüpfen. Und ein paar Tage später gewann er souverän mit einem Etappensieg und mehreren Podestplätzen die „35. Internationale Thüringen Rundfahrt“. Parallel wurde der wieder erstarkte Marcel Kittel Zweiter der Mainfranken-Tour. Eine Woche später erfüllte er sich bei der Deutschen Meisterschaft im Zeitfahren seinen großen Traum und holte den Titel. Vergessen waren da die quälende Zwangspause durch die Entzündung im Knie und die harten Trainingskilometer, um den Anschluss wieder herzustellen. Der Plan ging auf. Der Juni gehörte dem Thüringer Energie Team. Zwei Deutsche Meister in den eigenen Reihen und der Sieg bei der Thüringen Rundfahrt sind schon jetzt Glanzpunkte für die Saisonbilanz 2010.
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Albert Krebs geht nach Eisenach
Der Trainer unserer Oberligamannschaft wechselt zur neuen Saison zum FC Wartburgstadt in die Landesklasse West nach Eisenach. Rot Weiß hatte ihm zuvor auch ein neues Vertragsangebot unterbreitet, das aber offenbar nicht nach den Vorstellungen von Albert Krebs war. RWE bedauert den Schritt von Albert Krebs, wünscht ihm dessen ungeachtet aber viel Erfolg in Eisenach und bedankt sich für seine lange erfolgreiche Tätigkeit im Dienste von Rot Weiß
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Der Thüringer HC präsentiert nächsten Neuzugang Mit Kerstin Wohlbold wechselt eine der kampfstärksten Spielerinnen der Liga zum Thüringer HC. Die Spielmacherin unterschrieb einen Zwei-Jahresvertrag beim THC.
Kerstin begann ihre Handballlaufbahn im Alter von vier Jahren beim FC Kluftern. Mit 14 Jahren wechselte sie zum TSV Fischbach. Der österreichische Erstligist SSV Dornbirn-Schoren verpflichtete Kerstin im Jahr 2000 für zwei Jahre. Sie nahm in dieser Zeit mit ihrem Verein am EHF-Cup und Challenge Cup teil und wurde vierte in der Österreichischen Liga.
Ab 2002 spielte sie für den Zweitligisten SV Allensbach. In der Saison 2005/2006 wurde sie Torschützenkönigin der zweiten Bundesliga und zog die Aufmerksamkeit von Herbert Müller auf sich. Dieser holte sie in der folgenden Saison zum 1. FC Nürnberg, mit dem sie den Deutschen Meistertitel gewann und in der folgenden Saison verteidigte. Zweimal spielte Kerstin mit Nürnberg in der Champions-League und einmal um den Cup der Pokalsieger.
„Ich freue mich, dass Kerstin Wohlbold zu uns in die Mannschaft wechselt. Ich habe sie aus der 2. Bundesliga vom SV Allensbach in die 1. Liga geholt und schon in Nürnberg als Mittelspielerin eingesetzt. Ich schätze ihren Kampfgeist, ihre Dynamik sowie ihr schnelles Spiel und vor allem ihren Fleiß. Sie hat sich inzwischen zu einer Top-Spielerin der Liga entwickelt. Zu Kerstins wichtigsten Eigenschaften gehören ihre Ehrlichkeit und Geradlinigkeit.“ äußert sich Herbert Müller zu den Gründen der Verpflichtung.
2009 holte sich Ligakonkurrent ProVital Blomberg-Lippe die 1,70 m große Führungsspielerin in ihre Reihen. Für ProVital Blomberg-Lippe traf sie in der abgelaufenen Saison 107-mal. Damit belegt sie „nur“ Platz 22 der offiziellen HBVF-Torschützenliste. Sie brauchte dazu keinen Strafwurftreffer. Nicht ohne Grund steht Kerstin auf der Liste von Nationaltrainer Rainer
Osmann. Seit knapp einem Jahr hat sie ihr Studium zur Hauptschullehrerin mit dem Staatsexamen beendet. „Beruflich möchte ich in Erfurt Fuß fassen. Ich wünsche mir, dass mein Studium in Thüringen anerkannt wird und ich nicht nochmal an die Uni muss. Ich will unterrichten.“ antwortet Kerstin auf die Frage nach ihrer beruflichen und privaten Zukunft.
„Ich hoffe, dass sich die Mannschaft so schnell wie möglich findet und so erfolgreich wie möglich die kommende Saison bestreitet.“ definiert Kerstin, zurückhaltend, ihre sportlichen Ziele für die kommende Saison. „Ich freue mich auf Thüringen und die neue Mannschaft. Ich schätze Herbert Müller. Ihm habe ich viel zu verdanken. Er hat mich in die 1. Bundesliga geholt. In der Zeit in Nürnberg habe ich unter seiner Führung viel gelernt und ich habe mich immer wohl gefühlt. Als er mich anrief, musste ich auch nicht lange überlegen, um wieder bei ihm trainieren zu können.“ beschreibt sie ihr Verhältnis zum Trainer. Weitere Informationen unter: http://thueringer-hc.de
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Saisoneröffnungsspiel gegen Hertha BSC Berlin Am Mittwoch, den 28. Juli gastiert im Steigerwaldstadion der Hauptstadtclub Hertha BSC Berlin. Anstoß wird 19 Uhr sein. Wir freuen uns auf einen Bundesligaabsteiger, der in der kommenden Saison einer der großen Favoriten in der 2. Liga sein wird. Für uns wird dieser freundschaftliche Kräftevergleich eine große sportliche Herausforderung sein. Da wir beantragt haben, dass erste Pflichtspiel auswärts zu bestreiten, wird dies das erste Spiel auf dem neuen Rasen sein. Wir hoffen auf Ihr zahlreiches Erscheinen.www.rot-weiss-erfurt.de |
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Rudolf Zedi kehrt zurück an den Steigerwald Der gebürtige Essener Rudolf Zedi, der von 2003-2005 schon einmal das Trikot von RWE trug und jedem Fan als Kapitän der Aufstiegself 2004 in bester Erinnerung ist, kehrt nach Erfurt an die Arnstädter Strasse zurück.Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag bei unserem Klub. Zedi spielte u. a. für RW Essen und SW Essen, Fortuna Düsseldorf, den Chemnitzer FC, den VfR Aalen und lange auch für Kickers Emden, wo ihn u.a. Stefan Emmerling betreute. Zuletzt war er für den Zweitligisten SC Paderborn aktiv, konnte dort in der zurückliegenden Saison immerhin 17 Spiele bestreiten. Rudolf Zedi löste am heutigen Montag seinen noch bis 30.06.2011 gültigen Vertrag beim SC Paderborn auf und ebnete somit seine Rückkehr nach Erfurt. Mit seinen fast 36 Jahren ist Zedi ein wichtiger Mann für die kommende Saison. Er soll der Defensive von Rot Weiß mit seiner großen Erfahrung weitere Stabilität verleihen. www.rot-weiss-erfurt.de |
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13. Gala der Stiftung Thüringer Sporthilfe Stiftung vergab Förderpreise Erfurt
(hy.) Nach dem offiziellen Olympiaempfang der Thüringer Ministerpräsidentin in der
Thüringer Staatskanzlei ging es für die Thüringer Olympiateilnehmer, Trainer, Betreuer, Techniker und Servicepersonal direkt per gechartertem Bus zur Gala der Stiftung Thüringer Sporthilfe.Zum dreizehnten Mal hatte die Stiftung die Gäste aus Sport, Wirtschaft, Politik und Medien in den altehrwürdigen Erfurter Kaisersaal geladen. Unter dem Motto „Olympische Momente“ bot die Gala einen Rückblick auf die Olympischen Winterspiele 2010 im kanadischen Vancouver. Dafür versetzten die Organisatoren den Kaisersaal noch einmal in olympisches Flair. Ein nachgebautes Siegerpodest und die blaugrünen Farbmuster der Olympischen Spiele bildeten die Bühnendekoration. Die Ehrungssträuße waren denen der täglichen Flower- und Medalzeremonie in Kanada nachempfunden und eine Ausstellung von Olympiamedaillen Thüringer Olympiasieger und –medaillengewinner im Foyer des Kaisersaals rundete das dekorative Bild der „Olympischen Mo-mente“ ab. Dazu wurden die Thüringer Olympiateilnehmer, unter Ihnen die Olympiasieger Daniela Anschütz-Thoms, Stephanie Beckert und André Lange, die Medaillengewinner David Möller, And-reas Wank, Alexander Rödiger, Martin Putze nochmals auf der Bühne begrüßt und von den Gästen gefeiert. Die Verleihung der fünf Förderpreise der Stiftung bildete den Höhepunkt des Abends. So gingen zwei der drei Förderpreise für den Aufsteiger des Jahres, gestiftet von der Erdgasversorgungsgesellschaft Thüringen-Sachsen mbH und Bauerfeind AG an die olympischen Silbermedaillengewin-ner im Skisprung und Skilanglauf. Der zweifache Juniorenweltmeister von 2008, Andreas Wank, (WSV Oberhof 05) war maßgeblich am überraschenden 2. Platz der deutschen Skispringer in Whisthler beteiligt. Gleiches gilt für den zweifachen JWM-Silbermedaillengewinner Tim Tscharnke (SV Biberau). Der Zollwachtmeister lief im Whistler Olympic Park im Teamsprint gemeinsam mit Weltmeister Axel Teichmann, der übrigens der erste Förderpreisträger der Stiftung im Jahr 1999 war, das Rennen seines Lebens und gewann bei seinen ersten Olympischen Spielen gleich eine Silbermedaille. Den von der Deutschen Kreditbank AG gestifteten dritten Förderpreis für den Aufsteiger des Jahres ging an einen Leichtathleten. Der 200-m-Läufer Robert Hering (TuS Jena), der auf Grund eines Trainingsaufenthaltes in den USA ebenso wie Tim Tscharnke (Urlaub) seinen För-derpreis nicht persönlich in Empfang nehmen konnte, wurde für seine Leistungen bei der Leichtathletik-WM 2009 in Berlin geehrt. Dort war der Staffel-Junioreneuropameister bis ins Halbfinale des 200-m-Laufes vorgedrungen und verpasste nur knapp den Endlauf. Den Förderpreis für die Aufsteigerin des Jahres, gestiftet von der E.ON Thüringer Energie AG, konnte die Radsprinterin Kristina Vogel in Empfang nehmen. Die sechsfache Juniorenweltmeisterin, die im vergangenen Jahr einen schweren Unfall beim Training erlitt, kämpfte sich trotz schwe-rer Verletzungen wieder zurück und belegte bei der Rad-WM im März diesen Jahres einen starken fünften Platz im Sprint. Mit dem Förderpreis in der Kategorie Trainer, der von Köstritzer Schwarzbierbrauerei gestiftet wurde, ehrt die Stiftung gemeinsam mit dem Landessportbund Thüringen erfolgreiche Trainer aus dem Nachwuchsleistungssport. Der Landestrainer Bob/Skeleton im Thüringer Schlitten- und Bob-sportverband, Frank Jacob hat mit seiner Arbeit maßgeblichen Anteil an der seit Jahren konstant positiven Entwicklung im Nachwuchsbereich des Bobsports. Seine Schützlinge, Janine Tischer wurde Olympiasechste im Bob von Claudia Schramm, oder Oliver Harraß und Stefanie Szcurek gewannen alle bei den Juniorenweltmeisterschaften 2008 und 2009 jeweils eine Medaille. Dr. Hartmut Schubert, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesund-heit, als Vertreter der Kuratoriumsvorsitzenden, Frau Heike Taubert, verlieh anschließend gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden der Stiftung, Dr. Kuno Schmidt den Ehrenpreis der Thüringer Sporthilfe. Diesen erhielt die BWAW Thüringen gGmbH. Damit wurde ein Bildungsträger gewür-digt, der sich um die duale Karriereplanung von jungen Leistungssportlern verdient gemacht hat. Auf Initiative der Stiftung Thüringer Sporthilfe und des Olympiastützpunktes Thüringen und in Zusammenarbeit mit der IHK Erfurt wurde 2004 ein erster Ausbildungsjahrgang als Informatikkaufmann für Leistungssportler bei dem gemeinnützigen Bildungsträger installiert. Prominentester Absolvent der Ausbildung war der Radsportler Patrick Gretsch, der auch die Laudatio für das BWAW hielt. Nach den Ehrungen bot die Stiftung ihren Ballgästen eine von Sternekoch Claus Alboth kreierte kulinarische Weltreise durch viele Sportnationen. Mit einem bunten Musik- und Showprogramm, moderiert durch Franziska Schenk (erstmals) und Peter Rüberg, feierten die Sportler, Trainer, Thüringer Wirtschaftsgrößen und Politiker bis tief in die Nacht. Dabei ließ die Erfurter Band Acoustica, das German Fan Fest von Olympia im Salon Paganini des Kaisersaals noch einmal miniature aufleben. Die mit Sachpreisen von Thüringer Unternehmen ausgestattete Tombola brachte der Stiftung wiederum einen stattlichen Erlös zugunsten der Nachwuchsförderung. Förderpreise der Stiftung Thüringer Sporthilfe 2010 - Förderpreis 2010 der Stiftung Thüringer Sporthilfe gestiftet von Deutsche Kreditbank AG Aufsteiger des Jahres Robert Hering – Leichtathletik - Förderpreis 2010 der Stiftung Thüringer Sporthilfe gestiftet von Bauerfeind AG Aufsteiger des Jahres Tim Tscharnke - Skilanglauf - Förderpreis 2010 der Stiftung Thüringer Sporthilfe gestiftet von Erdgasversorgungsgesellschaft Thüringen-Sachsen mbH Aufsteiger des Jahres Andreas Wank - Skisprung - Förderpreis 2010 der Stiftung Thüringer Sporthilfe gestiftet von E.ON Thüringer Energie AG Aufsteigerin des Jahres Kristina Vogel - Radsport - Förderpreis 2010 der Stiftung Thüringer Sporthilfe und des Landessportbundes Thüringen gestiftet von Köstritzer Schwarzbierbrauerei Kategorie Trainer Frank Jacob - Bob - Ehrenpreis der Stiftung Thüringer Sporthilfe BWAW Thüringen gGmbH http://www.thueringersporthilfe.de
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Taekwondo-Verein in Erfurt gegründet Kampfkunst für Kinder ab sieben Jahre Die Landeshauptstadt ist um eine Attraktion reicher. Seit diesem Schuljahr haben Erfurter Kinder ab sieben Jahre endlich die Möglichkeit die koreanische Kampfkunst Taekwondo zu erlernen. Diese dem Karate ähnliche Sportart fördert bei Kindern insbesondere Koordination, Fitness, Selbstbewusstsein und den Spaß an Bewegung. Interessierte Schülerinnen und Schüler bis 13 Jahre können jeden Mittwoch um 17 Uhr in der Turnhalle der 30. Grundschule in Erfurt, Goethestraße 72, zu einem kostenlosen Probetraining vorbeikommen.
Trainer Michael Jahr, 2. Dan (Meistergrad), der langjährige Erfahrung im Kindertraining hat, freut sich auf regen Zuspruch: „Im Mittelpunkt des Taekwondo stehen gegenseitiger Respekt, Wertschätzung und die Entwicklung eines positiven Selbstbildes. Zusammen mit Kondition, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit trägt diese alle Sinne ansprechende Sportart zur optimalen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bei. Verschiedene Übungen ermöglichen eher schüchternen Kindern selbstbewusster zu werden, aktivere Kinder werden ausgeglichener. Dabei werden die Schüler entsprechend ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten gefördert. Wichtig ist, dass das Training Spaß macht. Wer kämpfen will wie Jackie Chan, muss zu uns kommen. Alle sind eingeladen.“ Taekwondo ist eine aus Korea stammende waffenlose Kampfkunst. Seit 1955 hat sie sich stets weiterentwickelt. Höhepunkt war die offizielle Zulassung als olympische Disziplin im Jahr 2000. Charakteristisch sind vor allem die spektakulären Fußtechniken. Heutzutage trainieren weltweit Millionen Menschen unterschiedlicher Altersklassen Taekwondo. Weitere Infos gibt gern Trainer und Landeskampfrichter-Referent Michael Jahr, Tel.: 0160-5035911, E-Mail: jahrtkd@gmail.com, Internet: www.tkd-erfurt.de
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Fit bleiben Fitness-Studio Südschwimmhalle mit vielen Angeboten Noch scheint die Sonne und das Wohlbefinden erreicht Spitzenwerte. Das allerdings wird in einigen Wochen anders aussehen und deshalb gilt schon jetzt die Devise: Rechtzeitig vorbeugen und fit bleiben.
Das Fitness-Studio in der Südschwimmhalle bietet dazu gleich ein ganzes Paket von Programmen an:
Neu ist „Muskeltraining und Stressregulation mit Pilates“. Das ist eine sanfte, aber überaus wirkungsvolle Trainingsmethode für Körper und Geist. Pilates schult die Körperwahrnehmung, das Körperbewußtsein und dient der Haltungsverbesserung zur Vorbeugung von Rückenbeschwerden. Angeboten wird das Training vom 31. August bis 2. November jeweils am Montag um 10 und 11 Uhr, wobei nach den Übungen noch eine Stunde Schwimmen vorgesehen ist.
Nach wie vor im Programm des Fitness-Studios der Südschwimmhalle sind „Schlank und fit mit Nordic
Walking“ (jeweils mittwochs 16 und 17 Uhr), die Rückenschule (donnerstags 09 und 10 Uhr) sowie „Übergewicht ade“ - acht Wochen Gewichtsreduktion (vom 18.August bis 11. Oktober).Weitere Information erhalten Interessenten unter 0361 564-3539. Gesund und fit in Herbst und Winter – und Grippeviren haben wenig Chancen.
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