.zurück zu den news
Ein neues Gesicht für die Michaelisstraße
In der Zeit vom 16. August bis voraussichtlich Ende Oktober nächsten Jahres erfolgen umfangreiche Tief- und Straßenbauarbeiten in der Michaelisstraße. "Damit wird eine der ganz wichtigen Altstadtstraßen in die Kur genommen", informiert der Beigeordnete für Bau und Verkehr Ingo Mlejnek. Im Rahmen der komplexen Baum
aßnahme würden zunächst die Ver- und Entsorgungsanlagen erneuert. "Genauso wichtig ist aber, dass die Straße eine attraktive Oberflächengestaltung bekommt", so Mlejnek. Die Baumaßnahme wird, in verschiedenen Bauabschnitten vorgenommen, um die unvermeidbaren Einschränkungen zu minimieren. Die Ausführung des ersten Abschnittes ist bis Ende November vorgesehen und die weiteren Bauabschnitte werden im neuen Jahr voraussichtlich ab Anfang März erfolgen. Witterungsbedingte Abweichungen sind nicht auszuschließen. Am 16. August beginnen die Arbeiten im Bereich Benediktsplatz bis Waagegasse. Nach Fertigstellung wird noch in diesem Jahr von der Waagegasse bis zur Studentengasse gebaut. "Die mit dem evangelischen Kirchenamt abgestimmte Gestaltung vor dem Collegium Maius erfolgt dann im Frühjahr 2011 rechtzeitig vor dem Einzug", blickt der Beigeordnete voraus. Aufgrund des komplexen Leistungsumfanges erfordern die Bauarbeiten jeweils abschnittsweise Sperrungen des Individualverkehrs im Bereich der Bauabschnitte. Die entsprechenden Umleitungsbeschilderungen sind zubeachten. Im Zuge dieses Vorhabens werden Rohrleitungen und Kabel der Stadtwerke (Fernwärme, Trinkwasser, Elektro), Kommunikationskabel sowie Leitungen der Stadtbeleuchtung (Kabel, Abspannungen) erneuert und teilweise neu verlegt. Die Erneuerung von schadhaften Hausanschlussleitungen des Abwasserkanals erfolgt ebenfalls. Nach Abschluss dieser Tiefbauarbeiten werden abschnittsweise die Geh- und Fahrbahnflächen grundhaft ausgebaut und neu befestigt. Dabei ist vorgesehen, die Michaelisstraße im ganzen Querschnitt neu zu gestalten. Darüber hat im vergangenen Jahr der Bauausschuss nach umfangreicher Bürgerbeteiligung beschlossen. "Die Michaelistraße wird sich mit einem ganz neuen Gesicht präsentieren", freut sich Mlejnek. "Attraktive Gehflächen laden dann zum Verweilen ein." So werden im Straßenabschnitt vom Benediktplatz bis Pergamentergasse die Gehwege mit Granitkleinpflaster und die Fahrbahn sowie Parkstellflächen mit Granitgroßpflaster befestigt. Im Straßenabschnitt von Pergamentergasse bis Marbacher Gasse werden die Gehwege mit einem Granitplattenband und einem Mehrzeiler aus Granitkleinpflaster im Traufbereich und entlang des Bordes befestigt. Die Fahrbahn mit den Parkstellflächen wird asphaltiert. Die Baukosten für das Vorhaben belaufen sich auf etwa eine Million Euro und werden aus Mitteln der Städtebauförderung finanziert."Nur so war es möglich, diesen wichtigen Baustein der Altstadtsanierung überhaupt zu stemmen", schließt Mlejnek seine Erläuterungen.

 

Arbeiten am Abwassernetz in Urbich
Das Tiefbau- und Verkehrsamt plant die weitere Anbindung der Ortslage Urbich an das Abwassernetz der Stadt Erfurt und damit die sukzessive Ablösung weiterer Kleinkläranlagen. Dazu werden in der Straße "Am Dorfe" und "Hinter der Kirche" jeweils ein Schmutz- und ein Regenwasserkanal verlegt. Im Anschluss werden diese Anliegerstraßen grundhaft ausgebaut. Die Baumaßnahme beginnt ab 16. August und wird voraussichtlich bis zum Ende des Jahres 2010 dauern. In diesem Zusammenhang muss die Rudolstädter Straße in Urbich in Höhe der Einmündung "Am Bach" mit einem Abwasserkanal gequert werden. Der Bau der Querung erfolgt unter halbseitiger Sperrung des Verkehrs mit entsprechender Signalisierung. Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis und Beachtung der verkehrsregelnden Maßnahmen gebeten. 
Ansprechpartner im Tiefbau- und Verkehrsamt bei Rückfragen ist Herr Reichelt, Telefon: 0361 655-3189.

 

Straßenbau Alach - Schaderode
Erster Bauabschnitt beginnt am 16. August.
"Am 16. August ist es soweit. Mit dem Start des ersten Bauabschnitts des notwendigen und für die Bürger des Ortsteils Schaderode wichtigen Ausbaus der Straße von Alach nach Schaderode kann nun begonnen werden", so der Baubeigeordnete Ingo Mlejnek und erklärt, dass die bereits im Jahr 2009 vorgesehene Maßnahme trotz der vorhandenen Eigenmittel der Stadt nicht umgesetzt werden konnte. Die Maßnahme wurde für 2009 seitens des Fördermittelgebers ausschließlich als Ersatzmaßnahme eingestuft, so dass andere Maßnahmen mit einer höheren Priorität eine Fördermittelzusage erhalten haben. "Die Finanzierung konnte daher erst in diesem Jahr dank der Bereitstellung der Fördermittel des Freistaates Thüringen und des durch die Stadt aufgebrachten Eigenanteils sichergestellt werden", erläutert der Beigeordnete, der damit seine Zusage, das Vorhaben zu befördern, als erfüllt ansieht. Der nun erste Bauabschnitt wird sich von Alach bis zum Brückenbauwerk über die Autobahn erstrecken und wird bis voraussichtlich November abgeschlossen sein. Die Realisierung des zweiten Bauabschnitts von der Brücke bis zur Ortslage Schaderode ist, die finanzielle Sicherung vorausgesetzt, im Jahr 2011 vorgesehen, so Mlejnek. Insgesamt sind für das gesamte Vorhaben etwa eine Million Euro veranschlagt. Generell ist die Verbreiterung der Straße von 4,50 Meter auf 5,50 Meter geplant.
Die Baumaßnahme wird unter Vollsperrung realisiert. Für den Anliegerverkehr und die Busse der EVAG ist während der Bauzeit mit folgender Verbindung die Erreichbarkeit von Schaderode gesichert: Die Umleitung nach Schaderode wird über den westlich parallel verlaufenden Wirtschaftsweg als Einbahnstraße gewährleistet. Von der Wegekreuzung am Golfplatz bis zum Ortseingang Schaderode ist die Verkehrsführung im Gegenverkehr vorgesehen. Dort werden zusätzliche Ausweichstellen angeordnet. Von Schaderode aus erfolgt die Führung im Einbahnverkehr über einen nach Osten verlaufenden Wirtschaftsweg, der in die Straße nach Töttelstädt mündet. Alle Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis und Beachtung der verkehrsregelnden Maßnahmen gebeten.
Im Tiefbau- und Verkehrsamt stehen für Rückfragen Frau Schnellhardt, Tel. 655-3145 und Herrn Brinkmann, Tel. 655 -3182 zur Verfügung.

 

Mikwe - Ausgrabung abgeschlossen - Bau beginnt
Die archäologischen Ausgrabungs- und Sicherungsarbeiten an der 2007 entdeckten Mikwe im Bereich der Kreuzgasse sind nun endgültig abgeschlossen. "Nun beginnt die bauliche Sicherung und die Errichtung des Schutzbauwerkes", informiert der Erfurter Baubeigeordnete Ingo Mlejnek.
Seit dem 9. August erfolge die Restaurierung der Mauerwerksreste durch eine Spezialfirma. Diese Arbeiten werden zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen. Dabei werden die archäologischen Funde gesichert. "Um die Authentizität und Integrität zu wahren, werden keine Ergänzungen vorgenommen. Die Mikwe soll gezeigt werden, wie sie ergraben wurde", so Mlejnek. Großer Wert werde darauf gelegt, dass die Mikwe für möglichst viele Besucher zugänglich oder wenigstens gut sichtbar sei. "Gleichzeitig müssen aber bauphysikalische Anforderungen erfüllt werden, um die Ausgrabungen dauerhaft zu erhalten", erläutert Mlejnek. Aus diesem Grund sei in enger Abstimmung zwischen Stadt, Architekt und Bauphysiker die Gestaltung des Schutzbauwerkes bezüglich Belichtung und Belüftung optimiert worden. Insbesondere der Einfall von natürlichem Licht musste minimiert werden. Im Ergebnis wird die Mikwe durch eine von Norden offene Stele vom oberen Plateau aus einsehbar sein. "Das Gestaltungs- und Lichtkonzept sieht vor, dass ohne weiteren Lichteinfall von außen alle wesentlichen Teile der Mikwe von diesem Punkt aus gut sichtbar sein werden", sagt der Beigeordnete.
Ab 23. August beginnen die bauvorbereitenden Maßnahmen für die Rohbauarbeiten des Schutzbauwerkes und die Zuwegung. Um die barrierefreie Zugänglichkeit zum Eingang der Mikwe zu ermöglichen, ist die Fällung eines Baumes unumgänglich. Der Abschluss des Rohbaus ist für Mitte Oktober vorgesehen. Danach beginnen die Ausbauarbeiten mit dem Ziel, das Schutzbauwerk einschließlich der erforderlichen Wege bis Ende November fertig zustellen. Im Frühjahr 2011 erfolgt dann als zweiter Bauabschnitt die Freiflächengestaltung einschließlich der Ersatzpflanzung.
Die Finanzierung des ersten Bauabschnittes erfolgt aus Mitteln der Parteien und Massenorganisationen der DDR. Aus diesem Topf erhält die Stadt vom Freistaat Thüringen über 400.000 Euro. "Gut eingesetztes Geld!", ist sich Ingo Mlejnek sicher.

 

Bauvorbereitende Maßnahmen im Espachteich
Im Zusammenhang mit der Gestaltung des "Spiel - und Bürgerparkes am Espachbad" wird auch der vorhandene Espachteich um einen neuen offenen Teichzulauf erweitert und über ein neues Zulaufbauwerk mit dem Walkstrom verbunden. Ziel der
Maßnahme ist es, den Teich stärker als bisher mit Frischwasser durchströmen zu lassen und ihn in die Gestaltung des geplanten Parks einzubinden. In unmittelbarer Fortsetzung des neu hergestellten Teichzulaufes soll die rechte Uferböschung des Espachteiches noch auf eine Länge von etwa 50 Meter neu gestaltet werden. Um diese Bauarbeiten am Espachteich auszuführen, ist eine bauzeitliche Entleerung des Teiches und die Umsetzung der Fische notwendig. Anschließend ist vorgesehen, den Espachteich zu entschlammen. Diese bauvorbereitenden Maßnahmen wurden mit der Naturschutz- und Fischereibehörde abgestimmt.

 

Fahrbahninstandsetzung Martin-Andersen-Nexö-Straße
Das Tiefbau- und Verkehrsamt der Stadt Erfurt führt in der Zeit vom 2. bis 13. August eine dringende Instandsetzung der Fahrbahn in der Martin-Andersen-Nexö-Straße durch. Bei der Maßnahme wird an mehreren Stellen jeweils die obere Deckschicht der Fahrbahn entfernt und eine neue Asphaltbetondeckschicht aufgebracht sowie offene Risse versiegelt. Während der Bauausführung kommt es zu Beeinträchtigungen und Änderungen des Straßenverkehrs. Der stadteinwärtige Verkehr wird über die Arndtstraße geführt, während der stadtauswärtige wechselseitig durch die Baustelle geleitet wird. Das Tiefbau- und Verkehrsamt bittet um Beachtung der ausgeschilderten Verkehrsführung.
Für Rückfragen steht der Straßenmeister des Tiefbau- und Verkehrsamtes, Herr Linde, Tel. 655-3126, zur Verfügung.

 

Gehbahninstandsetzung und Baumfällung Dornheimstraße
Im Plattenbelag der Gehbahn Dornheimstraße sind durch den Wurzeltrieb der benachbarten Bäume erhebliche verkehrsgefährdende Schäden entstanden, die im Auftrag des Tiefbau- und Verkehrsamtes beseitigt werden.
Da die Bäume sehr nah an der Gehbahn stehen, ist unter der Zielstellung einer fachgerechten und nachhaltigen Instandsetzung die Beseitigung einiger für die Standsicherheit der Bäume unentbehrlicher Hauptwurzeln unumgänglich. Aus diesem Grund müssen die betroffenen Pappeln in der Zeit vom 4. bis 13. August gefällt werden. Die Bäume wurden vor mehreren Jahren durch die Anwohner in Eigeninitiative gepflanzt. Leider wurde damals nicht bedacht, dass die Bäume auf Versorgungsleitungen stehen und ihr Raumanspruch in den nächsten Jahren erheblich steigen wird. Die Nachpflanzung geeigneter Bäume wird seitens des Garten- und Friedhofsamtes geprüft.

 

Verkehrseinschränkungen wegen Straßenbauarbeiten in Bischleben
In der Geratalstraße wird die Straßenoberfläche zwischen der Adolf-Herzer-Straße und Am Loh seit 26. Juli erneuert. Im Bereich zwischen Adolf-Herzer-Straße und Eibenstraße wird die Geratalstraße für den öffentlichen Verkehr voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt in beide Richtungen über die Dorstbornstraße und Eibenstraße. Der Abschnitt zwischen Eibenstraße und Am Loh wird unter halbseitiger Sperrung gebaut. Der Verkehr wird unmittelbar an der Baustelle vorbeigeleitet. Es wird um erhöhte Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme gebeten. In diesem Bereich wird es für die Verkehrsteilnehmer wegen dem Bauen unter Verkehr zu Wartezeiten kommen. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich am 20. August fertig gestellt. Die zuständigen Bearbeiter im Tiefbau- und Verkehrsamt sind für die Bauvorbereitung Frau Zemlin, Tel. 0361 655-3154 und für die Baudurchführung Herr Hammer, Tel. 0361 655-3184 bzw. Telefax 0361 655-3179.

 

Kanalsanierung Mehringstraße
Ab dem 16. August bis voraussichtlich 29. Oktober werden in der Mehringstraße vor den Häusern 10 bis 22 Tiefbauarbeiten zur Auswechslung eines Abwasserkanals vorgenommen.
Die Straße und Gehwege werden nach Abschluss der Verlegearbeiten wieder geschlossen. Die Arbeiten werden in Verantwortung des Tiefbau- und Verkehrsamtes koordiniert. Es ist mit Beeinträchtigungen zu rechnen. Ansprechpartner sind für die Bauvorbereitung Frau Heim, Tel: 655-3155 und für die Baudurchführung Herr Resech, Tel: 655-3175.

 

Neues Erfurt-Poster erschienen
Von seinen Liebhabern wurde es bereits ungeduldig erwartet – jetzt liegt es druckfrisch vor: das neue Poster aus der Erfurt-Serie. Und neu ist es aus mehrfacher Sicht. Im Jahre 1992 – zum 1250-jährigen Stadtjubiläum – hatte die Landeshauptstadt begonnen, mit einem Poster für sich zu werben. Diese Idee kam gut an, sowohl bei den Erfurterinnen und Erfurtern als auch bei den Touristen. So wurde von Jahr zu Jahr ein neues Poster herausgeben – zwar immer unter einem anderem Thema, aber dennoch mit dem gleichen Ziel: die vor allem baulichen Besonderheiten der Stadt in ihrer Attraktivität zu präsentieren. Egal ob mit Gründerzeithäusern und Hauszeichen, Denkmalen und Skulpturen, Fassaden und Fenstern oder Toren und Türen – alle Poster zeigten die gleichsam schönen wie unterschiedlichen Facetten der Thüringer Landeshauptstadt im Großformat. Und fanden nicht nur Platz in vielen Büros und öffentlichen Einrichtungen, sondern zieren auch manch private Wand. Sie gingen auf Reisen, um auch außerhalb der Stadtgrenzen für Erfurt zu werben. Ihr gewohntes Gesicht haben sie jetzt abgelegt. Denn das einheitliche Erscheinungsbild der Landeshauptstadt – das seit gut einem Jahr die Gestaltung aller Publikationen prägt – findet sich auch im neuen Poster wieder.   Inhalt und Layout bilden bestenfalls immer eine Einheit. Und so wurde auch über die inhaltliche Ausrichtung der Poster-Serie nachgedacht. Im Ergebnis entstand ein Imageplakat, dass sich künftig nicht mehr nur an Historie und Bausubstanz orientiert, sondern zugleich Aspekte wie Lebensqualität, Stadtentwicklung und –marketing übermittelt. Für 2010 wirbt das Poster   unter dem Titel   "Erfurt ... schön zum Leben". Die Herausforderung an die Grafiker bestand darin, das Thema im neuen Layout umzusetzen und dennoch die Tradition der Poster-Serie weiterzuführen. Dies ist durch die Kombination von ausdrucksstarken Fotos und der gewohnt geradlinigen Anordnung der Fotos, die an das traditionelle Erfurt-Poster der vergangenen 18 Jahre erinnert, gelungen. 
Das neue Poster "Erfurt ... schön zum Leben" entstand in Zusammenarbeit des Amtes für Stadtentwicklung und Stadtplanung, der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Hauptamt und der Erfurter Agentur Artus.Atelier, die im vergangenen Jahr die Ausschreibung zum neuen Corporate Design gewonnen hatte. Ab sofort ist das Plakat zum Preis von 3 EUR an folgenden Stellen erhältlich:
Erfurt Tourist Information am Benediktsplatz
Infostelle im Foyer des Erfurter Rathauses
Infozentrum der Bauverwaltung, Löberstraße 34

 

Straßenbauarbeiten in Bischleben
Das Tiefbau- und Verkehrsamt beabsichtigt, in der Geratalstraße die Straßenoberfläche zwischen der Adolf-Herzer-Straße und Am Loh ab 26. Juli zu erneuern. Im Bereich zwischen Adolf-Herzer-Straße und Eibenstraße wird die Geratalstraße für den öffentlichen Verkehr voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt in beide Richtungen über die Dorstbornstraße und Eibenstraße. Der Abschnitt zwischen Eibenstraße und Am Loh wird unter halbseitiger Sperrung gebaut. Der Verkehr wird unmittelbar an der Baustelle vorbeigeleitet. Es wird um erhöhte Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme gebeten. In diesem Bereich wird es für die Verkehrsteilnehmer wegen dem Bauen unter Verkehr zu Wartezeiten kommen. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich am 20. August fertig gestellt.   Die zuständigen Bearbeiter im Tiefbau- und Verkehrsamt sind für die Bauvorbereitung Frau Zemlin, Tel. 0361 655-3154 und für die Baudurchführung Herr Hammer, Tel. 0361 655-3184 bzw. Telefax 0361 655-3179.

 

Dringende Fahrbahnreparaturen am Hauptstraßennetz
Auf Grund von Fahrbahnschäden werden in der Zeit vom 26. Juli 7 Uhr bis 31. Juli 18 Uhr in folgenden Straßen
- Bonifaciusstraße zwischen Wallstraße und Gustav-Adolf-Straße
- Walkmühlstraße zwischen Gustav-Adolf-Straße und Brücke
- Nordhäuser Straße zwischen Erhard-Etzlaub-Straße und Andreas-Gordon-Straße stadteinwärts
- Nordhäuser Straße zwischen Albrechtstraße und Bergstraße stadteinwärts
Reparaturarbeiten ausgeführt.
Hierdurch kommt es zu Verkehrseinschränkungen in diesen Bereichen. Eine örtliche Umleitung wird in Abstimmung mit der Polizei und der Straßenverkehrsbehörde in einigen Bereichen ausgewiesen. Der Verkehr wird in jeweils einer Richtungen an der Baustelle vorbeigeführt.
Die Kraftfahrer werden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.

 

Ortsanalyse zur Baugeschichte in der Johannesstraße
Angeregt durch die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt Erfurt wurde das seit den 1990er Jahren geführte Kellerkataster im Rahmen der Stadtkernforschung der Erfurter Altstadt weitergeführt. Dabei wurde vor allem die Johannesstraße, die im Zuge der städtischen Neustrukturierung bereits im frühen 12. Jahrhundert entstanden ist, erstmals unter baugeschichtlichen Gesichtspunkten zusammenfassend betrachtet und in seiner historischen Entwicklung analysiert.  Unter fachlicher Begleitung des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege, dem Bauforschungsbüro Michael Beyer und der Mitarbeit der erfahrenen Erfurter Kellerforscher Monika Zimmermann und Michael Neudeck wurden für die ehemals existierenden 150 Grundstücke der Johannesstraße alle Archivalien, Bauakten sowie sämtliche vorhandene Literatur ausgewertet. "Gerade die historischen Keller geben als Relikte der ältesten Bebauung Auskunft über die Entwicklung der städtebaulichen Strukturen und sind für die Stadtbaugeschichte von unschätzbarem Wert", sagt der Baubeigeordnete Ingo Mlejnke. Alle Gebäude sind systematisch vom Keller bis zum Dach begangen und bauarchäologisch untersucht worden. Die Keller wurden vermessen, in Hinsicht auf ihre baugeschichtliche Einordnung analysiert und somit das Kellerkataster um einen bauhistorisch sehr bedeutenden Straßenzug ergänzt. "Ein wesentliches Ziel dieser Arbeit", so der Beigeordnete, "ist eine Analyse, die auch solche bauhistorischen, baukünstlerischen und städtebaulichen Qualitäten erfasst, die sich - verdeckt durch Umbauten - in den Häusern, Nebengebäuden und Kellern befinden. Sie stellen Geschichtsquellen dar, die durch keine andere geschichtliche Überlieferungsform ersetzt werden können". Im Rahmen vergangener Sanierungen und Abbrüchen in der Johannesstraße hat sich gezeigt, dass in vielmehr Gebäuden ältere Bausubstanz vorhanden ist, als dies augenscheinlich zu vermuten war. Während in vielen anderen Gebieten der Erfurter Altstadt die historische Substanz sowohl durch Ortsanalysen als auch im Zuge der zahlreichen Sanierungen weitgehend untersucht wurde, besteht in der Johannesstraße ein noch hoher Sanierungsbedarf und die Untersuchungsergebnisse sind sehr hilfreich, um zusätzliche Planungsänderungen, Verzögerungen in der Durchführung von Baumaßnahmen, Kostensteigerungen oder eben auch die Vernichtung historischer Denkmalsubstanz zu vermeiden. Die Denkmalbehörden verbinden mit dieser Bestandsaufnahme die Hoffnung, dass die Eigentümer in Kenntnis der bauhistorischen Untersuchungen diese künftig bei ihren Planungen berücksichtigen und so besser zum Erhalt beitragen. Die Begehung der Gebäude in der Johannesstraße ist weitgehend abgeschlossen. Es haben sich überraschende neue wissenschaftliche Erkenntnisse über die Entwicklung der Bebauung in der Johannesstraße ergeben. Die untere Denkmalschutzbehörde hat vor, diese im Rahmen der "Woche des offenen Denkmals" vorzustellen. Mlejnek: "Dank der Unterstützung durch den Europäischen Sozialfond ist es möglich, dass die Untersuchungen für die Ortsbildanalyse und das Kellerkataster in den nächsten Monaten im Bereich der Futterstraße, der Gotthardtstraße und der Meienbergstraße fortgeführt werden können." Die betroffenen Grundstückseigentümer und die Bewohner werden um Unterstützung bei der Vereinbarung von Terminen und der Durchführung der Baubegehung gebeten. Auch Mitteilungen zur Geschichte des Grundstücks wären für die Mitarbeiter sehr wertvoll.

 

Attraktive Preise winken - Blumenschmuckwettbewerb 2010
"Attraktive Geld- und Sachpreise warten auf ihre Gewinner," erklärt Baubeigeordneter Ingo Mlejnek und informiert darüber, dass – wie in jedem Jahr –alle Erfurter Bürgerinnen und Bürger aufgerufen sind, ihre Blumenkästen an Balkonen und Fenstern, Blumenampeln, bepflanzte Töpfe und Gefäße oder Vorgärten ansprechend zu gestalten und zu fotografieren.
Mlejnek weiter: "Dabei ist nicht ausschlaggebend, ob sich der Blumenschmuck an einer Mietwohnung oder einem Eigenheim befindet. Wichtig ist, dass dieser vom Straßenbereich aus gesehen werden kann und sich im Stadtgebiet von Erfurt befindet." Eine Fachjury wählt aus den eingesandten Fotos die ansprechendsten Gestaltungen aus.
Die Preisträger werden danach in einer öffentlichen Ziehung ermittelt, bekannt gegeben und erhalten Sach- und Geldspenden zwischen 25 und 150 Euro, die von der Stadt und vielen Sponsoren zur Verfügung gestellt werden. Im letzten Jahr haben 94 Erfurter am Blumenschmuckwettbewerb teilgenommen und es konnten 29 Preise vergeben werden. Auch in diesem Jahr werden gespannt die Fotos der grünen Paradiese in der Stadt Erfurt erwartet. Einsendeschluss beim Garten- und Friedhofsamt ist der 30. September. Die genauen Teilnahmebedingungen sind auf den im Bürgerservicebüro ausgelegten Flyer oder unter www.erfurt.de nachzulesen. Zudem können Informationen im Garten- und Friedhofsamt unter der Telefonnummer 655-5816 nachgefragt werden.

 

Straßenbau Biereyestraße
Im Rahmen des Konjunkturprogrammes II ist vorgesehen, die Biereyestraße von Zufahrt Petersberg bis Gutenbergplatz und den Gutenbergplatz mit einem neuen Asphaltbelag zu versehen. Dazu wurde aufgrund der Notwendigkeit die Biereyestraße seit dem 12. Juli voll gesperrt. Eine Umleitung ist über B 4 - Heinrichstraße und Blumenstraße/Albrechtstraße ausgewiesen. Die Zufahrt zum Wohngebiet Borntal erfolgt über die Albrechtstraße/Fröbelstraße. Die Ausfahrt aus dem Wohngebiet ist über Borntalweg und Stolzestraße gegeben. Die Vollsperrung ist bis zum 4. August erforderlich. In einem zweiten Teilabschnitt im Zeitraum 5. August bis 10. September sind die restlichen Arbeiten des Gutenbergplatzes geplant. Die Zufahrt zum Wohngebiet Borntal ist über Albrechtstraße/Fröbelstraße möglich. Die Ausfahrten Stolzestraße, Reinthaler Straße, Pestalozzistraße und Borntalweg sind dann wieder gegeben. Alle Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis und Beachtung der verkehrsregelnden Maßnahmen gebeten. Ansprechpartner im Tiefbau- und Verkehrsamt bei Rückfragen ist Herr Brinkmann, Telefon: 0361 655-3182.

 

Deckenerneuerung der Straße "Am Herrenberg"
Die Stadt Erfurt beabsichtigt, ab dem 26. Juli bis voraussichtlich Ende September die Deckenerneuerung der Straße Am Herrenberg von der Häßlerstraße bis zur Tungerstraße im Rahmen des Konjunkturprogramms II durchzuführen. "Neben der Umsetzung des Zwecks der Lärmreduzierung kann dadurch dem nunmehr sehr schlechten Zustand der Straße durch die erheblichen Winterschäden in diesem Bereich begegnet werden", erklärt der Baubeigeordnete Ingo Mlejnek. Im Zuge dieser Baumaßnahme wird im Wesentlichen der vorhandene Asphalt von der Fahrbahn abgefräst und durch eine neue Deckschicht in gleicher Stärke ersetzt. Weiterhin erfolgt eine teilweise Sanierung von Straßenabläufen und der Ausbau des Knotenbereiches Blücherstraße. Zur Instandsetzung der bestehenden Risse in der Oberfläche wird zusätzlich in den entsprechenden Bereichen ein hochwertiges Asphaltgitter unter der Deckschicht eingebaut. Der Ausbau erfolgt in drei Bauabschnitten unter Aufrechterhaltung des öffentlichen Verkehrs in einer Fahrtrichtung. Die Fahrtrichtung stadtauswärts ist dabei immer gewährleistet wie auch das Einfahren in die Häßlerstraße und Tungerstraße beziehungsweise das Ausfahren aus der Blücherstraße. Die Einmündung Körnerstraße bleibt für die Dauer der Baumaßnahme gesperrt. Die Umleitungsstrecken werden großräumig im Stadtgebiet ausgeschildert. Die Bauabschnitte eins und zwei werden wechselseitig unter halbseitiger Sperrung realisiert und der Bauabschnitt drei zum Einbau der neuen Deckschicht an einem Wochenende unter Vollsperrung. Während der Bauarbeiten wird es zu Beeinträchtigungen im Durchgangsverkehr kommen. Die Kraftfahrer werden im genannten Zeitraum um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Alle Arbeiten werden in Verantwortung des Tiefbau- und Verkehrsamtes koordiniert. Als Ansprechpartner stehen Frau Schnellhardt, Tel.: 655-3145, und Herr Reichelt, Tel.: 655-3189 zur Verfügung.

 

Begrünung an Feldwegen in der Landeshauptstadt Erfurt
Die ersten Kilometer eines ganz besonderen Projektes zur Verbesserung der Landschaft um Erfurt sind fertig gestellt. "Endlich ist es soweit", freuen sich Uwe Spangenberg, Beigeordneter für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Erfurt, und Beate Schrader von der Stiftung Naturschutz Thüringen. Die Bepflanzung ist Teil eines gemeinsamen Projektes der Stiftung Naturschutz Thüringen und der Landeshauptstadt Erfurt. Ziel der Pflanzaktion ist die Aufwertung der Feldflur im Umkreis der Landeshauptstadt, die in den vergangenen Jahrzehnten durch die großflächige Landbewirtschaftung massiv an Strukturen verloren hat. Im Zuge des gemeinsamen Projektes sollen bis zu 10 km Pflanzstreifen entlang von Feldwegen hergestellt werden. Die Finanzierung des Projektes erfolgt überwiegend aus Abgaben für Eingriffe in Natur und Landschaft, welche durch die Stiftung Naturschutz Thüringen verwaltet und für Naturschutzprojekte eingesetzt werden. "Mit der Anlage der Gehölzflächen und Saumstrukturen wird das Lebensraumangebot für heimische Tierarten erhöht, die Winderosion gemindert und die Landschaft für den Erholungssuchenden attraktiver gemacht. Auf Grund ihrer ökologischen Bedeutung für die Biodiversität, also der Artenvielfalt, ist das Projekt zudem ein wichtiger Beitrag der Stadt Erfurt zum Jahr der biologischen Vielfalt", so Spangenberg. Im Frühjahr 2010 wurden an Feldwegen in einer Gesamtlänge von 3 km im Umfeld der Ortsteile Stotternheim, Mittelhausen, Gispersleben, Töttelstedt, Ermstedt und Rhoda eine Vielzahl von Bäumen und Sträucher gepflanzt sowie blütenreichen Krautsäume angesät. Für die randliche Bepflanzung wurden landwirtschaftlich genutzte Wege ausgewählt, die auf Grund ihrer Lage geeignet sind, Tierlebensräume zu vernetzen, Erholungsfunktionen für die angrenzenden Ortsteile wahrzunehmen und ausreichend breit sind, um neben dem erforderlichen Feldweg auch Flächen zur Bepflanzung anbieten zu können. Abhängig von der verfügbaren Grundstücksfläche wurden in Mittelhausen, Stotternheim und Töttelstedt breite Gehölzstreifen, am Waldhaus eine Baumreihe und in Gispersleben und Ermstedt Blütensäume mit einzelnen Sträuchern angelegt. Um dem Naturschutzgedanken Rechnung tragen zu können verwendete man bei der Bepflanzung ausschließlich Gehölze und Saatgut aus heimischen Beständen sowie historische Obstsorten, wie zum Beispiel die Apfelsorten "Jakob Lebel", "Gewürzrenette" und "Oberlausitzer Nelkenapfel". Um die jungen Pflanzen vor Verbiss zu schützen, werden die Sträucher und Bäume für die ersten Jahre mit einem Wildschutzzaun umgeben. Eichenpfähle grenzen die Pflanzflächen zum angrenzenden Acker ab. In den kommenden Jahren wird die Bedeutung der Pflanzflächen als Lebensraum für heimische Tier- und Pflanzenarten stetig zunehmen. Die Gehölzflächen sowie die angrenzenden blütenreichen Säume werden sich als Leitstruktur für heimische Fledermäuse entwickeln und zudem Rückzugsräume für das Rebhuhn sowie eine Vielzahl von Kleinsäugern bieten, zum Beispiel Igel und Spitzmaus. Eine Vielzahl von lnsektenarten, welche sich in Saumbereichen ansiedeln, werden die geschaffenen Strukturen zu einem wertvollen Biotop, welches Rückzugs- und Nahrungsangebote für eine Vielzahl heimischer Tierarten bereithält, ergänzen.

 

Erster Bauabschnitt zum Ersatzneubau der Brücke Straße der Nationen hat begonnen
"Mit dem 17. Mai startete der erste Abschnitt des komplexen Großvorhabens Ausbau des Mittelhäuser Kreuzes mit dem Ersatzneubau der Brücke in der Straße der Nationen", berichtet Ingo Mlejnek, Beigeordneter Bau und Verkehr und informiert weiter, dass die dafür notwendigen Vorbereitungen, wie die Herrichtung einer Umleitungsstrecke und der Ausbau des Bahnüberganges im Mühlweg, fristgerecht abgeschlossen wurden. Mit dem Beginn des Brückenbauvorhabens musste die Verkehrsführung umfangreich neu organisiert werden. "Trotz aller Hinweisschilder und ausgereizter Optimierungsmöglichkeiten erzeugt eine Baustelle dieser Größenordnung und an dieser Stelle im Hauptstraßennetz Erfurts Behinderungen und Einschränkungen, die leider in Kauf genommen werden müssen", so Mlejnek. In dem Bereich der Brücke, der zuerst abgerissen werden soll, wurde die bituminöse Fahrbahn abgefräst. Provisorische Fußwege sollen für den Bauzeitraum errichtet werden, die eine sichere Querung für Fußgänger und Radfahrer gewährleisten sollen. Vorbereitungsarbeiten zum Abriss der ersten Brückenhälfte folgen. Die Arbeiten finden sowohl auf als auch unter dem Bauwerk statt, so dass nicht immer auf der Brücke Bautätigkeit wahrgenommen werden kann. Da das Baugeschehen über den Gleisen der Bahn stattfindet, bedarf es zusätzlicher Regeln, die beachtet werden müssen. Es darf zu keiner Zeit eine Gefährdung des Zugverkehrs entstehen. Deshalb sind bestimmte Arbeiten nur in einem bestimmten Zeitkorridor, der mit der DB AG abgestimmt und von ihr genehmigt wurde, erlaubt. Aus diesem Grund können Zeitgewinne im Bauablauf, zum Beispiel durch optimiertes Arbeiten, nicht für eine Verkürzung der Gesamtbauzeit zu Buche schlagen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Bautätigkeit sogar zeitweilig ruht, weil der durch die Bahn genehmigte Zeitkorridor (sogenannte Sperrpause) für die anstehenden Arbeiten noch nicht wirksam ist. Das Vorhaben wird von Mitarbeitern des Tiefbau- und Verkehrsamtes sowie einer Bauüberwachung fortwährend kontrolliert und beaufsichtigt.

 

Fußgängerbrücke über die Gera im Nordpark wieder freigegeben
"Wie versprochen: Zur Eröffnung des Nordbades steht die Gerabrücke im Nordpark den Bürgern wieder zur Verfügung", teilt Ingo Mlejnek, Beigeordneter für Bau und Verkehr mit. Nach anfänglichen, teilweise auch lieferbedingten Verzögerungen und langer Winterpause konnte die Brücke am vergangenen Freitag für den Fußgänger- und Radverkehr wieder freigegeben werden. "Letzte Restarbeiten an den Freiflächen", so Mlejnek, "werden in den nächsten Tagen erledigt sein." Mit der Instandsetzung wurden unter anderem am Stahlhohlkasten Schweißnähte erneuert und ein neues Korrosionsschutzsystem aufgebracht. Eine beidseitig neu eingebaute Übergangskonstruktion nimmt schadlos Längenänderungen auf und verhindert wirksam das Eindringen von Wasser in die Konstruktion. Mit einem neuen Geländer, welches den Anforderungen an den Radverkehr gerecht wird, ist die Brücke komplett und ein leuchtend orangener Farbtupfer. 

 

Bauarbeiten in der Bürgermeister-Wagner-Straße 
Wegen Bauarbeiten ist die Bürgermeister-Wagner-Straße in Erfurt ab Montag, den 21. Juni 2010, für den Verkehr voll gesperrt – voraussichtlich für vier Wochen. Grund ist die Verlegung von Versorgungsleitungen im Bereich Fernwärme, Strom und Abwasser für die alte Feuerwache. Verkehrsteilnehmer und Anwohner werden um Verständnis gebeten. Umleitungen werden ausgeschildert.

 

Kein Geld für Verkehrssicherheit
Demontage der Wegweiser im Bereich Schmidtstedter Brücke, Südknoten
In der Weimarischen Straße müssen in der Woche ab 21. Juni an der Wegweiserbrücke vor dem Schmidtstedter Südknoten die Wegweisertafeln demontiert werden.
Im Ergebnis der Brückenprüfung 2009 sieht sich das Tiefbau- und Verkehrsamt aus Sicherheitsgründen veranlasst, die Wegweisertafeln zu entfernen, um Schäden von Verkehrsteilnehmern abzuwenden. Eine Ersatzaufstellung einschließlich Beschilderung lässt die gegenwärtige Haushaltslage der Stadt zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu.
Das Tiefbau- und Verkehrsamt bemüht sich - durch eine provisorische Wegweisung im Seitenbereich - eine Mindestinformation sicherzustellen.
Wir bitten die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für diese Maßnahme.

Straßenbau Puschkinstraße beendet
Am 1. Juni erfolgte die Fertigstellung sowie die offizielle Verkehrsfreigabe der Puschkinstraße in Erfurt.
"Dank des Konjunkturprogramms der Bundesregierung konnte auch dieser Straßenzug als Lärmsanierung realisiert werden und der Zustand der Straße wurde damit erheblich verbessert", erklärt der Beigeordnete Ingo Mlejnek.
Die Umsetzung der Maßnahme mit einer Gesamtlänge von etwa 400 Metern erfolgte in zwei Bauabschnitten. Zum einen erfolgte die Ausführung zwischen Schillerstraße und Charlottenstraße und zum anderen zwischen Kartäuserstraße und Juri-Gagarin-Ring. Im Rahmen der Baudurchführung wurde das Basalt-Großpflaster durch eine lärmmindernde bituminöse Deckschicht ersetzt. Dadurch verbessern sich die Wohnverhältnisse für d
ie Anlieger erheblich. "Erfreulicherweise", so Mlejnek, "konnte gleichzeitig im Bereich der Schule in der Kartäuserstraße durch eine Einengung der Straße erreicht werden, dass den Schulkindern die Überquerung erleichtert und sicherer als bisher möglich wird."

 

Neugestaltung der Grünanlagen "An den Graden"
Gemeint ist die Aufwertung des öffentlichen Raumes zwischen der Stunzengasse und der Straße "An den Graden" neben der Sraßenbahnwendeschleife, von den Domstufen blickend rechts. Schon im September 2009 wurde mit der Erneuerung der vorhandenen Stützmauer am Bergstrom begonnen. In diesem Zusammengang mussten umfangreiche archäologische Untersuchungen durchgeführt werden. Bei der archäologischen Grabung konnten interessante Befunde über die mittelalterlichen Uferbefestigungen in der Erfurter Innenstadt dokumentiert werden. Es gab zudem aufschlussreiche Fundstücke, die auf die ehemalige Sackpfeifenmühle und eine vorgelagerte Badestube hindeuten. Unmittelbar angrenzend an die historische Sackpfeifenmühle entstanden breite Stauden- und Gehölzbänder mit Solitärbepflanzung. Mit der neuen Wegeführung soll für die Erfurter der Bezug zum Wasser gestärkt werden. Die Konzepterarbeitung und Planung der Begrünung erfolgte durch das Garten- und Friedhofsamt in enger Abstimmung mit dem Bereich Stadtsanierung und der Denkmalschutzbehörde. Die fachliche Betreuung der Erneuerung der Ufermauer erfolgte durch das Tiefbau- und Verkehrsamt. Die Planung und Bauüberwachung übernahm das Erfurter Ingenieurbüro Kleb. 

 

Reduzierter Lärmschutz bei öffentlichen Fernsehdarbietungen im Freien zur Fußball-WM 2010
Anlässlich der Fußball-WM 2010 sind vielerorts Übertragungen der WM-Spiele auf Großleinwänden und mit Fernsehgeräten auf zentralen Plätzen bzw. in Wirtschaftsgärten geplant. An der Durchführung dieser Veranstaltungen besteht ein erhebliches öffentliches Interesse, da auf diese Weise Menschen in Deutschland, die die Spielorte nicht besuchen können oder keine Eintrittskarten erhalten haben, Gelegenheit bekommen, in größerer Gemeinschaft mit anderen die WM-Spiele "live" zu verfolgen. Für die WM 2010 hat die Bundesregierung wie bei der WM 2006 und der EM 2008 eine Verordnung erlassen, die eine Übertragung aller Spiele, auch bis in die Nachtstunden, ermöglicht. Vorrausetzung ist, dass durch die Betreiber ein formloser Antrag mit Ort, Spieltagen, Ansprechpartner sowie Telefonnummer beim Umwelt- und Naturschutzamt, Abteilung Immissionsschutz/Chemikalienrecht, Stauffenbergallee 18 in 99085 Erfurt, eingereicht wird. Nach Prüfung des Antrages wird eine kostenpflichtige Genehmigung, die in der Nacht ausnahmsweise höhere Lärmwerte zulässt, erteilt.
Bitte beachten Sie, dass eine Übertragung ohne entsprechende Genehmigung immissionsschutzrechtlich geahndet werden kann.
Das Umwelt- und Naturschutzamt steht Ihnen bei weiteren Fragen unter der Telefonnummer 655-2620 oder per E-Mail umweltamt@erfurt.de gern zur Verfügung.

 

Ungestörte Gartenzeit
"Ein schöner Rasen will gepflegt sein", denkt sich der Kleingärtner und geht frisch ans Werk. Mit Schwung und Elan wird der Rasenmäher angeworfen und dann geht es los. So oder so ähnlich beginnen pünktlich zum Start der Gartensaison in jedem Jahr wieder aufs Neue Nachbarschaftsstreitigkeiten wegen ruhestörendem Lärm. Um künftig Ärger vorzubeugen, möchten wir aus gegebenen Anlass nochmals auf die rechtlichen Bestimmungen hinweisen. Folgendes ist bei der Nutzung motorbetriebener Rasenmäher und Schredder zu beachten: Der Betrieb in Wohn- und Erholungsgebieten ist nur zulässig: Montag bis Sonnabend jeweils von 7 bis 20 Uhr. Freischneider, Grastrimmer, Graskantenschneider, Laubbläser sowie Laubsammler dürfen nur Montag bis Sonnabend zwischen 9 und 13 Uhr sowie 15 und 17 Uhr betrieben werden. So schreibt es die 32. Bundes-Immissionsschutzverordnung - Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung - vor. 
In jedem Fall gilt: An Sonn- und Feiertagen nie!
Die Nichteinhaltung der benannten Betriebszeiten kann mit Bußgeldern geahndet werden. Halten Sie bitte die Betriebszeiten ein und schonen so die Nerven ihrer Nachbarn sowie Ihren Geldbeutel. Auch sollten Sie besonders am Sonnabend in den Mittagszeiten zwischen 12 und 15 Uhr den Rasenmäher oder Schredder nicht betreiben, da kleine Kinder sowie kranke und gestresste Nachbarn sich meist in dieser Zeit erholen. Bitte beachten Sie, dass neben den öffentlich rechtlichen Vorschriften auch privat-rechtliche Vereinbarungen (z. B. Kleingartensatzungen, Hausordnungen) strengere Regelungen zu den Betriebszeiten enthalten können.

 

Ersatzneubau der Brücke Straße der Nationen über die Gleise der DB AG
"Am 17. Mai ist Baustart für den Ersatzneubau der Brücke in der Straße der Nationen über die Gleise der DB AG und der Erfurter Bahn", informiert Baubeigeordneter Ingo Mlejnek. "Damit wird der Startschuss zur umfassenden Sanierung des gesamten Mittelhäuser Kreuzes von der Straße der Nationen bis zur Straße am Roten Berg, von der August-Röbling-Straße bis zur Mittelhäuser Straße gegeben." Dies sei in den nächsten Jahren eine Hauptaufgabe des Straßen- und Brückenbaus in Erfurt. Zur Planung der 1,4 Millionen Euro kostenden und mit etwa einer Million Euro geförderten neuen Brücke erläutert der Beigeordnete, dass diese als 1-Feld-Bauwerk konzipiert ist. Mit einer Öffnungsweite von 22 Metern ist sie außerdem deutlich kürzer als der nur knapp 30 Jahre alte, aber völlig verschlissene Vorgängerbau. Sie wird nach Fertigstellung nur noch den vorhandenen Fußweg sowie das Gleis der DB AG und ein Anschlussgleis der Erfurter Bahn überspannen. "Ein weiterer deutlicher Unterschied zum alten Bauwerk ist die vierspurige Fahrbahn auf der Brücke sowie beidseitig angeordnete Rad-/Gehbahnen in ausreichender Breite", benennt Mlejnek die für die Nutzer erkennbaren Veränderungen, wenn voraussichtlich im Juli 2011 die Baumaßnahme ihr Ende gefunden haben wird. "Eine solche Brückenbaumaßnahme kann nicht ohne Auswirkungen auf den Verkehrsablauf bleiben, auch wenn wir mit einer einseitigen Sperrung auskommen", leitet Mlejnek die Informationen zu umfangreichen verkehrsorganisatorischen Änderungen ein. "Die wichtigste Empfehlung ist, den Bereich weiträumig zu umfahren. Dafür bietet sich in erster Linie die parallel verlaufende Autobahn A71 an", sagt der Beigeordnete. Im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit eine Nutzung für Fußgänger und Radfahrer ermöglicht. Die Verkehrsführung ist baulich bedingt variabel. Beschilderungen und Absperrungen sind zu beachten. Für den Kfz-Verkehr erfolgt im Bereich Straße der Nationen aus Richtung Nordhäuser Straße (B4, Marbach) eine unveränderte Verkehrsführung über die Baustelle. Es gibt keine Einschränkung der Abbiegebeziehung in die August-Röbling-Straße. Die Straße der Nationen aus Richtung Stotternheimer Straße wird im Baubereich gesperrt. Die Umleitung des Verkehrs führt in Richtung Mittelhäuser Straße und Nordhäuser Straße (B4, Marbach) über August-Röbling-Straße/Mühlweg/Apoldaer Straße auf die Straße der Nationen. Der Mühlweg wird zur Einbahnstraße. Es gibt keine Einschränkungen für die Verkehrsführung in Richtung A71, AS Mittelhausen. Auf der Strecke August-Röbling-Straße zur Straße der Nationen in Richtung Am Roten Berg/Stotternheimer Straße wird es keine Einschränkungen geben. In Richtung Mittelhäuser Straße, Nordhäuser Straße ist eine Nutzung der ausgeschilderten Umleitungsstrecke über Mühlweg/Apoldaer Straße auf die Straße der Nationen vorgesehen. Die Kreuzung August-Röbling-Straße/Mühlweg ist mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Die Mittelhäuser Straße in Richtung Straße der Nationen erfährt in beide Ausfahrtrichtungen keine Einschränkungen. Hingewiesen wird zusätzlich darauf, dass die Apoldaer Straße, wie bislang üblich, aus beiden Richtungen erreichbar ist. Der Mühlweg als Teil der Umleitungsstrecke ist als Einbahnstraße aus Richtung August-Röbling-Straße zur Apoldaer Straße ausgeschildert. Zur Anfahrt des Mühlweges ist stets die ausgeschilderte Umleitungsstrecke zu nutzen. Für Radfahrer bleibt der Mühlweg in beiden Richtungen befahrbar. Der ÖPNV bleibt unter Nutzung der Umleitungsstrecke aufrecht erhalten. Informationen zu gegebenenfalls notwendigen Änderungen der Haltestellen oder Fahrzeiten werden rechtzeitig durch die EVAG bekannt gegeben. "Im Bauzeitraum sind Behinderungen des sonst üblichen Verkehrs sowie Baustellenverkehr, Baulärm und Staubbelästigungen nicht zu vermeiden", sagt Mlejnek abschließend und wirbt um Verständnis bei allen Betroffenen. Ansprechpartner im Tiefbau- und Verkehrsamt ist, Frau Thiemar, Telefon 655-3136. Bauausführende Firma ist die BR Ingenieurbau GmbH aus Elxleben.

 

Gagarin-Denkmal: Neugestaltung als Wettbewerb
Einen offenen studentischen Ideenwettbewerb hat die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Fachhochschule Erfurt e.V. (Förderverein) ausgelobt, um das Umfeld des Juri-Gagarin-Denkmals am Juri-Gagarin-Ring/ Ecke Krämpferstraße in Erfurt zum 50. Jahrestag des ersten Weltraumflugs eines Menschen am 12. April 2011 in einem würdigen Erscheinungsbild zu zeigen. Mit dem studentischen Ideenwettbewerb soll eine Aufwertung der Umgebung des Denkmals und der Situation am Krämpfer Tor erfolgen. Gewünscht ist zudem ein spezieller Blüheffekt zum Jahrestag des Raumfluges am 12. April und darüber hinaus. Der vorhandene Baumbestand soll erhalten bleiben. Die Wettbewerbsbeiträge müssen bis zum 21. Juli eingereicht werden, am 29. Juli. entscheidet das Preisgericht. 
Im Wettbewerb werden drei Preise von insgesamt 600 Euro vergeben, einer der Preisträgerentwürfe wird realisiert. Bei dem einstufigen Ideen-Wettbewerb handelt es sich um einen freien studentischen Wettbewerb, der nicht den RPW-Richtlinien unterliegt. In der Jury wirken als Fach- und Sachpreisrichter: Dipl.-Ing. Heike Roos (Denstedt) und Dipl.-Ing. (FH) Stefan Dittrich (Erfurt) sowie Prof. Dr. rer. nat. habil. Christian Zylka (FHE) und Dipl.-Ing. Wolfgang Schwarz (Leiter Garten- und Friedhofsamt). Berater sind die Professoren Dr. Wolfgang Borchardt und Horst Schumacher (beide FHE). 
Das Denkmal befindet sich an einem exponierten Platz in Erfurt, direkt an einer vielbefahrenen Kreuzung in Sichtweite zum Radisson SAS und zum Parkhaus Anger 1. Die Grundidee der Neugestaltung Denkmalumfeldes hatte Prof. Dr. Christian Zylka (FH Erfurt, Gebäude- und Energietechnik), der bereits einige Sponsoren gewinnen konnte und sich an den Förderverein gewandt hatte. Fördervereinsvorsitzender Wolfgang Reisen hat in Professor Horst Schumacher einen Experten gefunden, der das Vorhaben fachlich betreut. Damit sich im Frühling 2011 zum Jubiläum das Denkmal entsprechend präsentiert, muss eine bauliche Realisierung von Um- und Neugestaltungsideen bereits im Herbst 2010 umgesetzt werden. Dafür sollen Entwurfsideen aus einem Ideen-Wettbewerb mit Studierenden der FH Erfurt, Fachrichtung Landschaftsarchitektur, die wichtigste Grundlage werden. Die entsprechende Auslobung kann von den Studierenden im Intranet der FH eingesehen werden (LehreLA).

Hintergrund zur Geschichte
Im Oktober 1963 besuchte Juri Gagarin Erfurt, wo ihn Tausende Erfurter auf dem Domplatz begeistert empfingen. 1964 wurde ein Teil des Ringes nach ihm benannt. Anlässlich des 25. Jahrestages seines Fluges wurde am 12. April 1986 gegenüber dem neuerbauten Hotel „Kosmos“ (heute Radisson) an dem nunmehrigen Juri-Gagarin-Ring ein Denkmal eingeweiht, das an den ersten Menschen im Orbit erinnern soll. Die Büste Gagarins wurde von Lew Kerbel geschaffen. Das Original steht in Moskau in der Allee der Kosmonauten. Die Kopie wurde im Schwermaschinenbau Lauchhammer gegossen und ist ein Geschenk Kerbels an die Stadt Erfurt. Die Enthüllung – die in Anwesenheit Kerbels stattfand – nahm der erste deutsche Kosmonaut Sigmund Jähn vor. Sigmund Jähn hat seine Teilnahme an der Wiedereinweihung bereits angekündigt.

Melderegisterauskünfte jetzt auch über das Internet
Ab sofort können in Erfurt einfache Auskünfte aus dem Melderegister auch über das Internet eingeholt werden. 
Zu finden ist die Online-Auskunft unter www.erfurt.de/formulare.
Die gesetzliche Grundlage hierfür ist § 31 Thüringer Meldegesetz. Die Online-Adressauskünfte werden nur erteilt, wenn bei der Suche neben Name und Vorname der gesuchten Person zwei weitere Angaben wie Geburtsdatum, früherer Name oder (frühere) Anschrift angegeben werden. Dadurch wird ein Missbrauch beispielsweise für Werbezwecke verhindert. Jeder Bürger kann kostenlos und ohne Angaben von Gründen der Online-Auskunft zu seiner Person widersprechen. Formulare dazu gibt es ebenfalls unter www.erfurt.de/formulare sowie regelmäßig im Amtsblatt. Bereits eingelegte Widersprüche müssen nicht wiederholt werden! Die Möglichkeit von schriftlichen oder persönlichen Auskünften aus dem Melderegister bleibt weiter bestehen.

 

Bildnis von König David in der Erfurter Mikwe entdeckt 
Mikwe: Plastik König David
Die im Frühjahr 2007 in der Erfurter Kreuzgasse entdeckte mittelalterliche Mikwe bildet einen wichtigen Bestandteil des jüdischen Lebens in Erfurt. Zur Festlegung des restauratorischen Bedarfs wurden in diesem Winter Dokumentationen der Steine mit Schadenskartierungen vorgenommen. Dabei konnte eine interessante Entdeckung gemacht werden, die das Bauwerk zeitlich näher eingrenzt und seine besondere Stellung unter den Mikwen Mitteleuropas heraushebt: Erstmals wurde an einem jüdischen Ritualbau figürlicher Schmuck nachgewiesen - eine Plastik, die König David aus dem Alten Testament darstellt. Im Bereich des Tauchbeckens der zweiten Bauphase der Erfurter Mikwe (Mitte 13. Jahrhundert) sind große Steinblöcke vermauert, deren sekundäre Verwendung bereits bei der archäologischen Dokumentation angenommen wurde. Sie gehörten mit größter Wahrscheinlichkeit zum ersten - bisher nur grob in die Romanik eingeordneten - Bau, von dem nur eine Wand erhalten ist. An einem der Steine entdeckte nun die Steinrestauratorin eine eingravierte Linie, die sich beim Freilegen der Fuge neben dem Stein als Teil einer Skulptur eines kleinen Köpfchens zeigte. Die Plastik, die hinter einer Mörtelschicht verborgen war, besticht durch eine äußerst sorgfältige Steinbearbeitung und durch einen hervorragenden Erhaltungszustand. Lediglich die Nase und andere Oberflächen sind vermutlich durch die Wiederverwendung des Steinblockes in Mitleidenschaft geraten.  Die Krone mit Lilienaufsatz ermöglicht eine Interpretation der Plastik als König David. Kunsthistorisch lässt sie sich in die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts datieren. Aus dieser Zeit kennen wir aus Thüringen nur wenige Beispiele ähnlicher Bauplastik, allerdings nicht von vergleichbarer Qualität. Die nächsten Parallelen menschlicher Darstellungen finden sich an der Kirche von Möbisburg, Stadt Erfurt. Für die Mikwe bedeutet dieser Neufund, dass für den ersten Bau endlich ein genauerer Datierungsansatz vorliegt. Damit rückt die erste Bauphase des Erfurter Bades in eine Reihe mit den frühesten Mikwen in Mitteleuropa, wie Köln, Worms und Speyer. Bereits seit 2007 führt das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie archäologische Untersuchungen an der Erfurter Mikwe durch. Während die Arbeiten in 2009 aufgrund der Planungen für eine Überbauung weitestgehend ruhten, wurde nun die letzte Phase der Ausgrabungen in der vergangenen Woche eingeläutet. Bis zum Beginn der Bauarbeiten für den Schutzbau in ein paar Monaten sollen die archäologischen Untersuchungen abgeschlossen sein. 
Abb.: Plastik von König David, gedreht (Foto: Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA), K. Sczech) 
Im nächsten Jahr wird die Mikwe dann im Rahmen des Netzwerkes Jüdisches Leben Erfurt für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

 

Energiebilanz per Mouse-Klick
E.ON Thüringer Energie bietet Analyse-Tool im Internet an

Energiesparen gehört aktuellen Umfragen zufolge zu den wichtigsten Maßnahmen, mit denen Thüringer selbst aktiv dem drohenden Klimakollaps begegnen wollen. E.ON Thüringer Energie unterstützt dieses auf Nachhaltigkeit gerichtete Bestreben zur Ressourcenschonung mit einem umfangreichen Dienstleistungs- und Beratungsangebot. Jüngste Offerte für alle, die Umwelt und ihren Geldbeutel gleichermaßen schonen wollen, ist der kostenlose StromCheck im Internet. Das speziell für Haushalte entwickelte Analyse-Werkzeug ermittelt an Hand der eingegebenen Daten von der Waschmaschine über den Kühlschrank und den Heimcomputer bis zur Umwälzpumpe den Stromverbrauch im Haushalt und vergleicht das Ergebnis anschließend automatisch mit Referenzwerten für die energiesparendsten Geräte auf dem Haushaltsgerätemarkt. Auf diese Weise erhält jeder Nutzer am Ende des StromChecks eine centgenaue Übersicht über sein Energiesparpotenzial im Haushalt sowie eine genaue Auflistung der größten Stromverbraucher inklusive Tipps zur Verbesserung der Energiebilanz. 
Und so einfach funktioniert das Online-Tool: Einfach unter www.eon-thueringerenergie.com <http://www.eon-thueringerenergie.com/> den „StromCheck für Haushalte“ anklicken, die geforderten Werte wie die durchschnittliche tägliche Brenndauer von Glühlampen oder Anzahl der Kühlschränke oder Spülmaschinen und – wenn bekannt – Energieeffizienzklasse oder Baujahr eingeben – und am Ende die persönliche Energiebilanz ausdrucken. „Einfacher kann man sich über die energetischen Schwerpunkte oder Schwachstellen bei Küchen- und anderen Haushaltsgeräten nicht informieren“, meint Jürgen Rothe, Energieberater bei E.ON Thüringer Energie. Für weitergehende Energieanalysen, beispielsweise zur richtigen Wärmedämmung, bietet das Unternehmen darüber hinaus Dienstleistungen von der Thermografie bis zum Energieausweis an.
Service-Link: www.eon-thueringerenergie.com

 

... zurück zum Seitenanfang