ADAC-Stauprognose
für das Wochenende 3. bis 5. Februar
Die nächste Reisewelle in den Schnee rollt an
Ferienbeginn in drei Bundesländern

Das Verkehrsaufkommen auf den Strecken in die Wintersportgebiete zieht immer mehr an. Am kommenden Wochenende beginnen in Mecklenburg- Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Winterferien, in Berlin und Brandenburg enden sie. Dazu kommen etliche Wochenend- und Tages-ausflügler. Auf folgenden Strecken rechnet der ADAC zeitweise mit Staus und stockendem Verkehr:

A 3 Frankfurt – Würzburg – Nürnberg
A 5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel
A 7 Kassel – Würzburg – Füssen
A 8 Stuttgart – München – Salzburg
A 9 Nürnberg – München
A 10 Autobahnring Berlin
A 93 Inntaldreieck – Kufstein
A 95 München – Garmisch-Partenkirchen
A 99 Umfahrung München
Rund um Garmisch-Partenkirchen wird es eng: Dort finden am Samstag(4. Februar) die Skiweltcup-Abfahrt und am Sonntag (5. Februar) der Super G der Damen statt. Vor Beginn und am Ende der Rennen wird besonders die Route A 95 / B 2 stark belastet sein. Auch auf den Fernstraßen in den benachbarten Alpenländern kommt man nun um Staus kaum noch herum. Das gilt am kommenden Wochenende vor allem für Österreich, da dort die Winterferien in den Bundesländern Wien und Niederösterreich beginnen. Aber auch in Italien und der Schweiz sollte man längere Fahrzeiten einplanen.

 

Lärmschutzmaßnahme: 30 km/h nachts für den Juri-Gagarin-Ring 
Voraussichtlich ab 1. Februar gilt in der Zeit von 22 bis 6 Uhr auf dem Juri-Gagarin-Ring zwischen Löberstraße und Trommsdorfstraße eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h. Mit dieser Begrenzung soll die Reduzierung des Lärmpegels erreicht werden. Die Maßnahme ist ein Bestandteil des Lärmaktionsplanes der Stadt Erfurt. Zunächst wird die Geschwindigkeitsreduzierung auf Probe angeordnet. Erst nach einer Auswertung im Spätsommer wird die Entscheidung über eine dauerhafte Anordnung getroffen. Neben den lärmtechnischen Berechnungen und der Akzeptanz der Geschwindigkeitsreduzierung sind auch die finanziellen Mittel für eine dauerhafte Umsetzung zu schaffen. Dies betrifft die dann notwendige Anpassung der Koordinierung der Ampelanlagen an die 30 km/h. Lärmschutz geht uns alle an, insofern werden die Kraftfahrer um Beachtung der Geschwindigkeitsbegrenzung gebeten. 

 

Die Neugestaltung des Angers geht weiter 
Auf Grund der vorherrschenden günstigen Witterungsbedingungen werden am 15. Februar die Arbeiten auf dem Anger wieder aufgenommen. 
Begonnen wird mit den Vorbereitungsarbeiten zur Brunnensanierung des Monumentalbrunnens und den Baumfällungen im Bereich der Wigbertikirche. Anfang März werden die Tiefbauarbeiten zur Verlegung der Kabel und Leitungen fortgeführt. Nähere Informationen sind wie gewohnt am Info-Punkt in der Sparkasse Anger 25 oder im Internet auf der Seite der Stadt Erfurt erhältlich. Die Anlieger und Gewerbetreibenden werden über den Ablauf der Arbeiten gesondert informiert. Ab dem 14. Februar finden wieder die wöchentlichen Sprechstunden dienstags um 16.00 Uhr im Baubüro Anger 36 statt. 
Bei Fragen steht der Ansprechpartner für die Bauausführung Herr Hammer, Telefon: 0361 655-3184, im Tiefbau- und Verkehrsamt, Steinplatz 1, 99085 Erfurt zur Verfügung. 




Bagatellunfälle
Kleiner Crash – großer Schaden
ADAC: Ist ein Sensorsystem defekt, kann es richtig teuer werden


Ist ein Fahrzeug mit Assistenzsystem in einen leichten Auffahrunfall involviert, kann es schnell sehr teuer werden. Dies hat ein ADAC Crashtest gezeigt: Ein Toyota Avensis fuhr mit nur 10 km/h auf einen stehenden Audi Q7. Sachschaden beim Toyota: Mehr als 5 000 Euro! Allein 65 Prozent der Kosten verursacht bei diesem Bagatellunfall das getroffene Radarsystem (ACC-Sensor). Zusätzlich fallen Kosten für rund 16 Arbeitsstunden für Mechatroniker und Lackierer an. Laut ADAC müssen Radarsysteme deshalb geschützter verbaut werden. Ist dies nicht möglich, sollte sichergestellt sein, dass die teuren Bauteile durch günstige Reparatursätze instand gesetzt werden können. Wie etwa bei den Scheinwerfern des Toyota, bei denen ein abgebrochener Halter für 13 Euro ersetzt werden kann.

Eine Hauptursache für den hohen Schaden bei diesem Crash ist, dass sich die Stoßfänger auf beiden Seiten der getesteten Fahrzeuge auf unterschiedlichen Höhen befinden. Der Schaden fällt geringer aus, wenn die Stoßfänger beider Autos auf gleicher Höhe sind. In diesem Fall wären Motorhaube, Kühlergrill, der Kondensator der Klimaanlage, die Schlossträger der beiden Scheinwerfer sowie der Radarsensor des Avensis nicht beschädigt worden. Die Kosten für Ersatzteile lägen deutlich unter 1 000 Euro. Auch der Zeitaufwand für die Reparatur ist dann geringer.

Eine Recherche des ADAC zeigt außerdem, dass die Unterschiede bei den Preisen für Radarsensoren gewaltig sind. Es besteht also durchaus die Möglichkeit, diese Hightech-Produkte günstiger anzubieten. Bei Mercedes ist ein Sensor schon für 464 Euro erhältlich. Wird ein Sensor eines Honda, Jaguar oder Toyota bei einem Bagatellunfall beschädigt, muss der Verbraucher schnell über 3 000 Euro ausgeben.

Radarsensoren sind wichtig: In Notbremssystemen eingesetzt, verhindern sie Verletzungen und retten Leben. Um die Weiterentwicklung dieser Sicherheitssysteme nicht zu gefährden, müssen die Kosten für die Sensoren sinken. Werkstätten brauchen von den Herstellern geeignete Vorgaben, um die Funktion der Sensoren zuverlässig zu überprüfen. So kann verhindert werden, dass teure Bauteile ohne Notwendigkeit ausgetauscht werden. Die Sensoren müssen außerdem durch spezielle Halterungen mit Sollbruchstellen besser geschützt werden. Auch die bauliche Trennung von Sensor und Elektronik (besser geschützt im Motorraum) kann die Kosten drücken.

Weitere Information finden Sie unter http://www.presse.adac.de

 

Saubere Luft für Erfurt – Jetzt nachrüsten: Letztmalig Förderung für Partikelfilter

UmweltplaketteDer Kfz-Verkehr trägt mit seinen Emissionen zur Luftbelastung in Erfurt bei. Durch technische Maßnahmen an den Fahrzeugen ist der Ausstoß von Schadstoffen in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken. Insbesondere bei Feinstaub und Stickstoffdioxid ist es allerdings noch nicht gelungen, alle Grenzwerte einzuhalten.
"In den letzten beiden Jahren ist es uns nicht gelungen, die Grenzwerte einzuhalten. Ob wir in Erfurt eine Umweltzone einführen müssen war lange unklar. Mit der gestrigen Bekanntmachung des Thüringer Verwaltungsamtes ist es nun amtlich", erklärt Oberbürgermeister Andreas Bausewein. "Unabhängig von der Einführung der Umweltzone zum 1. Oktober, kommt die Partikelfilter-Nachrüstung von Kraftfahrzeugen in jedem Fall der Luft in Erfurt zugute." Derzeit würden 13Prozent des Erfurter Fahrzeugbestandes keine Grüne Plakette erhalten. Auch zahlreiche Fahrzeuge von Handwerksbetrieben haben die grüne Plakette noch nicht, obwohl mit einem Partikelfilter die geforderten Werte erreicht werden könnten.

Die Handwerkskammer Erfurt und die Stadtverwaltung rufen daher betroffene Betriebe auf, die neuerliche Förderung von Filternachrüstungen unbedingt zu nutzen. Wolfgang Lange, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Erfurt erklärt dazu: "Klimaschutz und Ressourcenschonung sind wichtig für nachhaltiges Wirtschaften. Dafür steht das Handwerk. Die Filter-Nachrüstung nutzt nicht nur dem Klima, sondern auch den Betrieben, die mit einer grünen Plakette am Fahrzeug wie gewohnt ihren Arbeiten auch in ausgewiesenen Umweltzonen nachgehen können. Die staatliche Förderung bei einer Nachrüstung sollten die Betriebe unbedingt nutzen!"

Fahrzeughalter sind aufgerufen, die Nachrüstmöglichkeiten für ihr Fahrzeug zu prüfen. Unter der Internetadresse www.dekra.feinstaubplakette.de erhält man unter Eingabe seiner persönlichen Fahrzeugdaten Hinweise zur Nachrüstung mit einem Partikelfilter. Darüber hinaus besteht natürlich auch die Möglichkeit einer individuellen Beratung durch Kfz-Sachverständige, welche auf umfangreiche Erfahrungen zur Umrüstung zurückgreifen können.

Seit dem 1. Januar 2012 wird die Nachrüstung von PKW und leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 t mit einem Zuschuss von 330 Euro pro Fahrzeug gefördert. Die Förderung erfolgt in diesem Jahr letztmalig und ist auf 30 Mio. Euro begrenzt. Die Zuwendungen werden nach Reihenfolge des Einganges erteilt (Windhundprinzip). Man sollte deshalb nicht warten, sondern sofort aktiv werden. Die Anträge auf Zuwendung können nach Einbau und Eintragung in die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) ab 01.02.2012 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) gestellt werden.
Im Sinne einer verbesserten Luftqualität sollten die jetzt letztmalig geförderten Möglichkeiten der Nachrüstung durch die Erfurter umfassend genutzt werden!

 

Aufmerksamkeitsschwellen auf der Rechtsabbiegespur der Hersfelder Straße /Eisenacher Straße
Wer von der Autobahn in Bindersleben abfährt hat es meist sehr eilig, um an seinen Arbeitsplatz oder einfach nur nach Hause zu gelangen. Noch ist der Straßenquerschnitt großzügig und leistungsfähig, wenn von der Autobahn in Bindersleben abgefahren wird. Dies ändert sich spätestens, wenn in Richtung Schmira rechts abgebogen wird.
Dies ändert sich spätestens, wenn in Richtung Schmira rechts abgebogen wird. Es besteht die Gefahr, wegen nicht angepasster Geschwindigkeit geradeaus zu fahren, oder in den Gegenverkehr zu geraten. Insbesondere die Rechtsabbiegespur birgt wegen des zu geringen Abbiegeradius für die tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten besondere Gefahren, zumal der Straßenbelag immer mehr an Griffigkeit verliert. Für einen gesamten Kreuzungsumbau. fehlen der Stadt momentan die finanziellen Mittel. Eine Finanzierung rückt immer weiter in die Ferne, da das Land jetzt den Kommunen die Mittelzuweisungen drastisch kürzt. In Verantwortung für die Sicherung des Straßenverkehrs hat die Stadt als Straßenbaulastträger auf der Rechtsabbiegespur die höchstzulässige Geschwindigkeit mit 30 km/h angeordnet, die aber derzeit wenig beachtet wird. Das Tiefbau- und Verkehrsamt war also gezwungen, zur Durchsetzung der Geschwindigkeitsbegrenzung Querrillen als Aufmerksamkeitsschwellen in den Belag zu fräsen. Bei vielen Verkehrsteilnehmern wurde dies unrichtigerweise als mutwillige Zerstörung der Straße verstanden. Diese Aufmerksamkeitsschwellen rütteln jetzt auch diejenigen Kraftfahrer wach, die sich zu schnell der Kreuzung nähern und setzen nunmehr das Tempolimit durch. Ein weiteres Problem stellt die Missachtung der Baustellenabsperrung im Kreuzungsbereich durch Verkehrssteilnehmer dar, in deren Folge durch den frisch aufgetragenen neuen Belag hindurchgefahren und damit das Ziel, die Griffigkeit der Straße durch neuen Belag wieder herzustellen vereitelt wurde.Trotz mehrfacher Nachbesserungen gibt es immer wieder Stellen, an denen die Oberflächennachbehandlung nur sehr kurze Zeit gehalten hat. So bleibt es unvermeidlich, dass hier in gewissen Zeitabständen wieder ausgebessert werden muss, was immer eine teilweise Sperrung der Kreuzung nach sich zieht.


Angerbaustelle hat Winterpause
Am 18. November werden die Arbeiten im Bereich Anger vorübergehend für die Dauer des Winters eingestellt. Es wird auf dem gesamten Anger eine provisorisch befestigte Oberfläche aus Asphalt hergestellt, so dass für diese Zeit wenig an die schwierige Baustelle erinnert. Die Stadtverwaltung Erfurt dankt, auch im Namen der Baufirma und der Versorgungsunternehmen, allen Erfurter Bürgerinnen und Bürgern, Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den anliegenden Gewerbetreibenden für die ausgesprochen gute Zusammenarbeit und die gelebte Akzeptanz gegenüber einer der größten Erfurter Baustellen der letzten Jahre. Trotz der Schwierigkeit und Komplexität der Baumaßnahme und den damit verbundenen Einschränkungen, war der Umgang der Anlieger und Gewerbetreibenden mit der Baustelle beispiellos positiv. Mit Hoffnung wird seiten der Stadtverwaltung einer genauso guten Zusammenarbeit im Jahr 2012 entgegengesehen, um die Baustelle im direkten Bereich Anger für alle positiv abschließen zu können. Die Wiederaufnahme der Arbeiten ist zum 5. März nächsten Jahres vorgesehen, wobei bei günstiger Witterung auch ein früherer Baubeginn möglich ist. Das Tiefbau- und Verkehrsamt wird über den Baubeginn und den vorgesehenen groben Bauablauf im Jahr 2012 frühzeitig informieren. In der Zeit der Winterpause finden die turnusmäßig durchgeführten Baustellensprechstunden und -führungen nicht statt. 
Sofern Fragen zu beantworten sind, wird gebeten, sich an das Tiefbau- und Verkehrsamt zu wenden. Der Ansprechpartner für die Bauausführung ist Herr Hammer (Telefon: 0361 655-3184), zu erreichen im Tiefbau- und Verkehrsamt, Steinplatz 1, 99085 Erfurt.

Höhenbegrenzung und Fahrbahneinengung an der Gera-Brücke im Zuge der Riethstraße
Aufgrund der zunehmenden Verschlechterung des Bauzustandes und zur dauerhaften Einhaltung der beschränkten Tragfähigkeit von 3 t sind bauliche Maßnahmen am Brückenbauwerk in der Erfurter Riethstraße notwendig. Hierzu wird beidseitig der Brücke eine Höhenbegrenzung aus Stahl aufgestellt. Damit ist die Brücke nur noch für Fahrzeuge mit einer Höhe von maximal 2,30 m befahrbar. Darüber hinaus wird die Fahrbahn mittels Leitschwellen auf eine Breite von 3,00 m eingeengt und kann nur einspurig befahren werden.
Die Bauarbeiten werden ab dem 18.10.2011 bis voraussichtlich 21.10.2011 durch die Fa. Stahlbau Schmidt aus Ichtershausen ausgeführt. Die Riethstraße ist für Fahrzeuge während der Bauzeit im unmittelbaren Baustellenbereich voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Nordhäuser Straße, Warschauer Straße und Mainzer Straße. Die ausgeschilderte Verkehrsführung ist zu beachten. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke weiterhin nutzen.

 

Verkehrsunfallbilanz 1. Halbjahr 2011: Weniger Unfälle, mehr Verunglückte als im 1. Halbjahr 2010
Im 1. Halbjahr 2011 wurden auf den Thüringer Straßen 26 330 Straßenverkehrsunfälle durch die Thüringer Polizei aufgenommen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 967 Unfälle bzw. 3,5 Prozent weniger als im 1. Halbjahr 2010. Darunter waren 3 299 Unfälle mit Personenschaden und 23 031 Unfälle mit nur Sachschaden.
Somit setzte sich im 1. Halbjahr 2011 die Entwicklung der Zahl der Straßenverkehrsunfälle der letzten Jahre fort. Bei den 26 330 Straßenverkehrsunfällen verunglückten 4 302 Personen.
Das waren 192 Personen mehr als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres.
Die Zahl der Verkehrstoten stieg um 17 Personen auf 75 Personen. Auch die Anzahl der Verletzten erhöhte sich um 175 Personen auf 4 227. Darunter gab es 942 Schwerverletzte und 3 285 Leichtverletzte.
Unter den 75 getöteten Verkehrsteilnehmern waren 40 Pkw Fahrer bzw. Mitfahrer, 16 motorisierte Zweiradfahrer, 2 Lkw Fahrer sowie 1 Fahrer einer Zugmaschine.
Darüber hinaus wurden noch 4 Fahrradfahrer und 12 Fußgänger getötet.
Im 1. Halbjahr 2011 verunglückten 317 Kinder. Das waren 23 Kinder mehr als im 1. Halbjahr 2010. Auch die Anzahl der verunglückten Senioren (ab dem 65. Lebensjahr) erhöhte sich um 37 auf 499 Personen.

 

Geratalstraße wird voll gesperrt
Buslinien 51 und 75 der Erfurter Verkehrsbetriebe AG werden umgeleitet
Voll gesperrt wird die Geratalstraße in Bischleben/Stedten vom 15. August bis voraussichtlich Ende Dezember dieses Jahres aufgrund einer Baumaßnahme des Tiefbau- und Verkehrsamtes der Landeshauptstadt Erfurt. Die Buslinien 51 und 75 werden in beiden Fahrtrichtungen über „Am Laitrand“ umgeleitet. Dazu wird eine Ampelanlage installiert.
Die Haltestellen „Am Kirchberg“ in beiden Richtungen, „Stedten“ stadteinwärts und „Werner-Kühne-Straße“ stadteinwärts werden nicht bedient. Für die Haltestelle „Am Kirchberg“ in beiden Richtungen sowie „Stedten“ stadteinwärts werden Ersatzhaltestellen eingerichtet



Straßendeckenerneuerung Juri-Gagarin-Ring zwischen Krämpferstraße und Hospitalplatz
Im Rahmen der Straßendeckenerneuerung des Juri-Gagarin-Ringes von der Krämpferstraße bis zum Hospitalplatz ist im dritten Bauabschnitt die Sperrung des Knotens Krämpferstraße vom 12. August, 15:00 Uhr bis 15. August, 04:00 Uhr notwendig.
Während dieser Zeit ist der gesamte Kreuzungsbereich in alle Richtungen für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Es wird auch nachts gebaut.
Als Zufahrt in die Innenstadt wird die Möglichkeit eingeräumt, vor dem Hotel zwischen Litfaßsäule und Parkautomat hindurch zu fahren. Die Poller werden dafür entfernt, die Bordsteine provisorisch angekeilt. Die Ausfahrt wird über die Johannesstraße und Frankestraße gewährleistet.
Die Zufahrt zum Hotel ist uneingeschränkt aus Richtung Norden möglich. Der Hospitalplatz ist wieder frei.
Es wird gebeten sich auf das Baugeschehen einzurichten und zu bedenken, dass durch unvorhergesehene Umstände oder extreme Witterungseinflüsse die hier genannten Fristen sich um einige Tage verschieben könnten. Alle Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis und Beachtung der verkehrsregelnden Maßnahmen gebeten.

 

Information zu den letzten Bauabschnitten im Komplexobjekt Michaelisstraße
Der Baubeginn der letzten Bauabschnitte in der Michaelisstraße steht bevor.
Nach Verkehrsfreigabe von der Marbacher Gasse bis zur Pergamentergasse beginnt am 15. August der Ausbau des 2. und 3. Bauabschnittes von der Pergamentergasse bis zur Studentengasse in der Michaelisstraße. 
Aufgrund des komplexen Leistungsumfanges erfordern die Bauarbeiten die Vollsperrung des Individualverkehrs im Bereich der genannten Bauabschnitte. 
Als Ansprechpartner zur Gewährleistung der Belieferung und der Müllabfuhr stehen der Bauleiter der Firma Thomas GmbH, Herrn Dirk Berger, zu erreichen unter der Telefon-Nr. 0171 6728336 sowie der Polier vor Ort, Herrn Rolf Berger, zu erreichen unter der Telefon-Nr. 0170 8576355 zur Verfügung.
Die Andienung der Tiefgarage im Bereich Kreuzsand wird weiter über den Benediktplatz/Kreuzgasse ermöglicht. Die Zu- und Abfahrt für das Quartier "Allerheiligenstraße" wird über die Marktstraße ermöglicht.
Die Zufahrt zum übrigen Andreasviertel ist über die Moritzstraße und im Einbahnverkehr aus Richtung Pergamentergasse bis Marbacher Gasse möglich.
Die Verkehrsteilnehmer und insbesondere die Anlieger werden gebeten, die örtliche Verkehrsbeschilderung und entsprechenden
  Umleitungsbeschilderungen zu beachten.

 

Gehbahninstandsetzung Holzheienstraße
Seit 8. August bis 2. September wird die Gehbahn vor den Häusern 11, 12, 13, 14 und 15 bis zum Hermannsplatz instandgesetzt.
Dieser Bereich wird komplett für den Fußgängerverkehr gesperrt. Die Zugänge zu den Häusern werden gesichert.
Das Anwohnerparken wird aufgehoben und generelles Halteverbot angeordnet.
Die Arbeiten werden im Auftrag des Tiefbau- und Verkehrsamtes koordiniert. Als Ansprechpartner stehen Frau Heim, Tel. Nr.: 0361 655-3144 und Herr Mamerow, Tel. Nr.: 0361 655-3132 zur Verfügung.
Es wird gebeten, sich auf die bevorstehenden Bauarbeiten einzustellen.

 

Autofreier Tag
Die Plakate sind gedruckt und liegen zur Veröffentlichung bereit. Ausführliche Informationen wurden auf unseren Webseiten eingestellt und warten auf den Abruf. So ist es an der Zeit, allen interessierten Besuchern unseres Internetportals den Weg zu den Informationen rund um den Autofreien Tag mit einem kurzen Klick auf unten stehendem Link zu bahnen.
Von 9 bis 19 Uhr wird der Juri-Gagarin-Ring am Sonntag, dem 18. September, zwischen den Kreuzungen Lachsgasse/Thomaseck im Süden und Franckestraße im Norden dem Verkehr per pedes vorbehalten sein. 
Jörg Lummitsch, amtierender Amtsleiter im Umwelt- und Naturschutzamt, zeigt sich über den Fortschritt der Vorbereitungen erfreut: "So können wir die Erfurter Bürger frühzeitig über das umfangreiche und abwechslungsreiche Programm informieren und - so die Hoffnung - interessieren. Vielfältige kulturelle Highlights, sportliche Aktivitäten, Tanzdarbietungen, Theaterspiele, Diskussionsforen, Infostände und vieles mehr sind im Angebot."
Erleben Sie den Juri-Gagarin-Ring einmal in einem neuen Gewand - geprägt von Entspannung, Freunde, Erholung und Unterhaltung. Am besten, den Termin gleich im Kalender vormerken und das Auto am betreffenden Sonntag einfach stehen lassen!

 

Verkehrskonzept für Erfurt steht
Große Parkflächen im Bereich des Messegeländes – Kostenlose Nutzung der Stadtbahnen mit Gottesdienst-Einlasskarte

Am 24. September 2011 feiert Papst Benedikt XVI. im Rahmen seines Besuchs in Deutschland eine Eucharistiefeier auf dem Erfurter Domplatz. Am Gottesdienst mit dem Papst werden insgesamt 27.900 Menschen aus der gesamten Bundesrepublik und dem benachbarten Ausland teilnehmen. Registrierte Busse werden über die Autobahn 71 in die Stadt geleitet. Als Ausstiegs- und Parkplätze stehen der Parkplatz des Messegeländes und der Europaplatz zur Verfügung. Busse, die ihre Fahrgäste am Europaplatz aussteigen lassen, können im Anschluss auf der Bundesstraße 4 geparkt werden. Gottesdienstbesucher, die mit dem Auto anreisen, werden ebenfalls über die Autobahn 71 zum Messeparkplatz geleitet. Von den Ausstiegs- und Parkplätzen erreichen die Gottesdienstbesucher den Domplatz zu Fuß oder können mit den Stadtbahnen in die Innenstadt fahren. Die Stadtbahnen fahren in regelmäßigen Abständen, mindestens jedes zweite Shuttle gewährleistet den barrierefreien Ein- und Ausstieg. Die Einlasskarten für die Eucharistiefeier auf dem Domplatz berechtigen auch zur kostenlosen Nutzung der Stadtbahnen zwischen den Parkplätzen und der Innenstadt. Gottesdienstbesucher, die mit dem Zug anreisen, legen die Strecke zum Domplatz am besten zu Fuß zurück. Alle Parkplätze stehen am Samstag, 24. September 2011, in der Zeit von 0.00 Uhr bis 19.00 Uhr zur Verfügung. Das Bistum Erfurt empfiehlt, ausreichend Zeit für An- und Abreise einzuplanen. Der Domplatz wird für die Gottesdienstbesucher um 4.00 Uhr geöffnet. „Ich möchte allen, die an diesem für die Pilger sehr guten Ergebnis mitgewirkt haben, ganz herzlich danken. Wir freuen uns, dass eine solch pilgerfreundliche Lösung gefunden wurde“, sagte Dr. Kurt Herzberg, Leiter des Koordinierungsbüros für den Papstbesuch.


 
Verkehrskonzept für das Eichsfeld steht
Autobahn 38 wird gesperrt und als leistungsstarker Busparkplatz genutzt - Sicherheitstechnisch „keine Alternative“ zur Sperrung
Am 23. September 2011 wird Papst Benedikt XVI. im Rahmen seines Besuchs in Deutschland auch den Freistaat Thüringen besuchen. Als einer der Reisehöhepunkte wird der Heilige Vater im Eichsfeld auf dem „Pilgerfeld“ an der Wallfahrtskapelle Etzelsbach eine Marienvesper feiern, zu der zwischen 50.000 und 100.000 Pilgerinnen und Pilger aus der gesamten Bundesrepublik und dem benachbarten Ausland erwartet werden.
Diese große Zahl von Pilgerinnen und Pilgern stellt gerade im Bereich der Verkehrsplanung eine enorme logistische Herausforderung dar; dies alles vor dem Hintergrund der schwachen, zum Teil nicht vorhandenen Infrastruktur im näheren und weiteren Umfeld des Veranstaltungsortes Etzelsbach.
Lediglich die benachbarte Autobahn 38 (BAB 38) kann in diesem Kontext als leistungsstarke Einheit betrachtet werden. Die kurzfristige Hochrüstung vorhandener oder die Schaffung komplett neuer Infrastrukturen lassen sich vor allem unter ökologischen, ökonomischen und logistischen Gesichtspunkten nicht verantworten. Sie würden einen immens hohen Flächenverbrauch bedeuten, der – abgesehen vom begrenzten zeitlichen Rahmen der Errichtung – unverantwortbar wäre.
Vor diesem Hintergrund, mit Blick auf die Sicherheit der Pilgerinnen und Pilger sowie zur Vermeidung eines Verkehrsinfarkts in der Region bleibt als Planungsgrundlage nur die Vollsperrung der BAB 38 im Zeitfenster von Freitag, 23. September, 0.00 Uhr, bis Samstag, 24. September, 5.00 Uhr, und deren temporäre Umwidmung in einen leistungsstarken Parkplatz für registrierte Busse auf einer Länge von insgesamt zehn Kilometern.
Parallel hierzu haben Pilgerinnen und Pilger die Möglichkeit, mit dem öffentlichen Personennahverkehr anzureisen. Menschen aus dem näheren Umfeld der Wallfahrtskapelle haben außerdem die Möglichkeit, ganz problemlos zu Fuß oder mit dem Fahrrad anzureisen und so den Wallfahrtscharakter der Vesper mit Papst Benedikt XVI. nochmals zu betonen.
Der PKW-Individualverkehr wird so weiträumig wie möglich reduziert und auf Auffangparkplätze außerhalb des sensiblen Systems rund um die Wallfahrtskapelle Etzelsbach umgeleitet.
Um die gesperrte BAB 38 und das direkte Umfeld der Wallfahrtskapelle Etzelsbach vom regulären Durchgangsverkehr zu entlasten, werden weiträumige Umleitungsstrecken eingerichtet.
„Die von uns vorgelegte Verkehrskonzeption berücksichtigt alle erforderlichen Maßnahmen und liefert eine umfangreiche Lösungsstrategie. Zu ihr gibt es nach einhelliger Auffassung aller eingeschalteten Planer keine vertretbare Alternative – vor allem aus sicherheitstechnischer Perspektive“, sagte Dr. Kurt Herzberg, Leiter des Koordinierungsbüros für den Papstbesuch, bei der Vorstellung des Konzepts.


Straßenbaumaßnahmen am Juri-Gagarin-Ring, zwischen Trommdorffstraße und Großer Engengasse sowie Krämpferstraße und Hospitalplatz
Die Stadtverwaltung Erfurt beabsichtigt vom 4. Juli bis 2. September mehrere Baumaßnahmen im Bereich Juri-Gagarin-Ring zwischen Trommsdorffstraße und Großer Engengasse sowie zwischen Krämpferstraße und Hospitalplatz.
"Der derzeit schlechte Straßenzustand des Juri-Gagarin-Ringes in diesem Bereich erfordert eine Erneuerung der Asphaltdeckschicht. Auf diese Weise wird die Lärmemmission erheblich gesenkt", informiert Baubeigeordneter Ingo Mlejnek. "So können die Mittel des Konjunkturprogramms II der Bundes eingesetzt werden", fährt er fort. Zur Erhöhung der Tragfähigkeit wird zusätzlich ein hochwertiges Asphaltgitter unter der Deckschicht eingebaut. Zum schnellstmöglichen Abschluss der Bauarbeiten, werden sie unter Vollsperrung der jeweiligen Richtungsfahrbahn ausgeführt. Der Verkehr wird während der Bauzeit einspurig über die jeweils nicht bearbeitete Richtungsfahrbahn geleitet. Die entsprechenden Mittelstreifenüberfahrten werden vor der Großen Engengasse und in Höhe derTrommsdorffstraße sowie für den nördlichen Abschnitt an der Krämpferstraße und in Höhe des Hospitalsplatzes hergestellt.
"Die letzte große Maßnahme aus dem Konjunkturpaket kann nicht ohne massive Verkehrsbehinderungen umgesetzt werden", blickt Mlejnek auf die Bauzeit voraus. Um diese zu minimieren sei absichtlich die verkehrsärmere Zeit der Sommerferien gewählt worden. Alle Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis und Beachtung der verkehrsregelnden Maßnahmen gebeten.
Für Rückfragen stehen im Tiefbau- und Verkehrsamt, Steinplatz 1, 99085 Erfurt folgende Ansprechpartner zur Verfügung: Frau Schnellhardt, Telefon 0361 655-3145 und Herr Hölterhoff, Telefon 0361 655-3148.

 

Kanalbauarbeiten in der Auenstraße
Wie bereits im Februar berichtet, beginnen am 14. Juni die Tiefbauarbeiten in der Auenstraße.
Im Bereich zwischen der Karlstraße und der Waldemarstraße wird auf einer Länge von 150 m der vorhandene Kanal erneuert. Hierzu sind im Vorfeld Umverlegungsarbeiten der Gas- und Trinkwasserleitung notwendig. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung der Auenstraße im angegebenen Abschnitt erfolgen. Es ist geplant, die Arbeiten bis zum 30. September fertig zu stellen.
Es wird bei betreffenden Gewerbetreibenden und Anliegern um Verständnis sowie bei alle Verkehrsteilnehmern um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.
Bei Fragen steht das Tiefbau- und Verkehrsamt, Herr Hammer Tel. 0361 655-3184, Steinplatz 1, 99085 Erfurt zur Verfügung.

 

Fahrbahninstandsetzung Martin-Andersen-Nexö-Straße
Die Stadt Erfurt beabsichtigt in der Zeit vom 14. Juni bis 15. Juni eine dringende Instandsetzung der Fahrbahn in der Martin-Andersen-Nexö-Straße durchzuführen.
Bei der Maßnahme wird an mehreren Stellen jeweils die obere Deckschicht der Fahrbahn entfernt und eine neue Asphaltbetondeckschicht aufgebracht. Während der Bauausführung kommt es zu Beeinträchtigungen und Änderungen des Straßenverkehrs.
Der stadteinwärtige Verkehr wird über die Arndtstraße geführt, während der stadtauswärtige wechselseitig durch die Baustelle geleitet wird. Das Tiefbau- und Verkehrsamt bittet um Beachtung der ausgeschilderten Verkehrsführung.
Für Rückfragen steht der Straßenmeister des Tiefbau- und Verkehrsamtes, Herr Linde, unter Telefonnummer 655-3126 zur Verfügung.

Parkplatzmonitoring am Nordbad
Befragung der Stadtwerke Erfurt Gruppe läuft die ganze Saison
Die Parkplatzsituation am Erfurter Nordbad ist Thema einer Befragung der Stadtwerke Erfurt Gruppe, die am 26. Mai 2011 startet. Drei Tage die Woche, bis zum Ende der Saison im September, interviewen Auszubildende der SWE Bäder GmbH Badegäste beim Betreten und Verlassen des Nordbades zu ihrer Wahrnehmung bezüglich der Parkplatzsituation. 
Erfragt wird, wie die Anreise erfolgte, ob per Stadtbahn oder Auto, zu Fuß oder Fahrrad. Bei Badegästen, die per Auto angereist sind, wird zusätzlich ermittelt, wo sie ihr Fahrzeug geparkt haben, ob es sich dabei um einen Stellplatz ihrer Wahl oder um eine Ausweichstelle handelt und wie lange die Suche gedauert hat. Auch die Anzahl der per Auto angereisten Personen wird analysiert. Ebenso erfasst wird die Parkdauer, um die Nutzungsdauer des Nordbades durch einzelne Gäste zu erfragen.
Außerdem wird die Anzahl der parkenden Autos dokumentiert, ebenso der Parkplatzbedarf. In diesem Zusammenhang wird ermittelt, ob Fußgänger oder Fahrradfahrer vielleicht lieber mit dem Auto angereist wären.

 

Vollsperrung ab 17. Mai wegen Baumaßnahme Mittelhäuser Kreuz - Ersatzneubau der Brücke Straße der Nationen über die Bahn
Aus dem ersten Abschnitt des komplexen Großvorhabens - Ausbau des Mittelhäuser Kreuzes mit dem Ersatzneubau der Brücke in der Straße der Nationen über die Bahngleise - geht der zweite Bauabschnitt des Brückenneubaues seiner Fertigstellung entgegen.
Dazu werden am 14. Mai die Walzträger als neue Tragkonstruktion auf der zweiten Brückenhälfte montiert und mit Filigranplatten komplettiert. Es schließen sich Schal- und Bewehrungsarbeiten an. Mit der Herstellung der Fahrbahntafel aus Beton werden die beiden Überbauten der neuen Brücke zusammen gekoppelt.
Dieses komplexe Vorhaben kann nur unter Vollsperrung für den gesamten Kfz-Verkehr ausgeführt werden, da zwei getrennte Brückenteile miteinander verbunden werden müssen. Dazu wird die Umleitung des einspurigen West- Ost- Verkehrs als Rechtsabbieger über die Mittelhäuser Straße - An der Lache bis zur Stotternheimer Straße geführt. Die bereits vorhandene Umleitung des Ost- West-Verkehrs über den Mühlweg bleibt weiterhin aufrecht erhalten. Die Fußgänger und Radfahrer werden weiterhin auf der Südseite über die neue Brücke geführt, dazu sind ampelgeregelte Übergänge eingerichtet.
Die Vollsperrung für die Arbeiten am Brückenbauwerk beginnt am 17. Mai ab 8 Uhr. Direkt im Anschluss an die Brückenbauarbeiten erfolgt in einem neuen Bauabschnitt die bauliche Erneuerung eines weiteren Teils der Straße der Nationen. In diesem Vorhaben werden neben den Straßenbauarbeiten insgesamt drei Bauwerke über Fernwärmeleitungen erneuert. Für diese Arbeiten macht sich aus bautechnologischen Gründen die Fortsetzung der bereits vorhandenen Vollsperrung bis voraussichtlich Ende Oktober erforderlich. Genauere Informationen zu dem neuen Bauvorhaben werden zu gegebener Zeit rechtzeitig veröffentlicht. Um besondere Beachtung der geänderten Verkehrsführung durch alle Verkehrsteilnehmer wird gebeten.


Zettel am Scheibenwischer reicht nicht aus
Unfallflucht
ADAC: Wer nach einem Parkrempler wegfährt, begeht eine Straftat

Wenn es beim Ausparken kracht, reicht es nach Angaben des ADAC nicht aus, einen Zettel mit Unfallhergang und Adresse zu hinterlassen. Denn wer wegfährt, ohne auf den Fahrer des beschädigten Fahrzeugs zu warten oder die Polizei zu rufen, begeht Fahrerflucht und damit eine Straftat mit erheblichen Folgen: Neben einer Geldstrafe und Punkten in Flensburg kann unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, wie es im Gesetz heißt, auch den Führerschein kosten.
Entscheidend dabei ist die Höhe des entstandenen Fremdschadens. Bis zu 600 Euro wird das Verfahren meist gegen eine Geldauflage eingestellt. Bei bis zu 1 200 Euro drohen ein Monatsgehalt Geldstrafe, sieben Punkte in Flensburg und maximal drei Monate Fahrverbot. Wird die 1 200 Euro Marke überschritten, ist die Fahrerlaubnis sogar für mindestens sechs Monate weg. Wenn bei einem Unfall Menschen zu Schaden kommen und sich der Verursacher vom Unfallort entfernt, ist nicht mit Milde zu rechnen: Dann droht Gefängnis. Neben diesen strafrechtlichen Folgen verliert der Fahrer den Versicherungsschutz: die Kasko zahlt den eigenen Schaden nicht, die Haftpflicht nimmt für den regulierten Fremdschaden bis zu 5.000 Euro Regress.
Um eine Straftat und die Folgen zu vermeiden, rät der Club, an der Unfallstelle zu warten, bis der Fahrer des anderen Fahrzeugs kommt, oder gleich die Polizei zu informieren. Wer kein Handy hat, sollte mindestens 30 Minuten warten, ehe er zur Polizei fährt. Diese nimmt den Unfall auf und benachrichtigt den Halter.

Inbetriebnahme Ampelanlage
Voraussichtlich am Dienstag, den 8. März wird an der Einmündung Kranichfelder Straße / Haarbergstraße / Am Wiesenhügel eine provisorische Ampelanlage in Betrieb genommen.
Die Stadt reagiert damit auf die Unfälle, die in den letzten Monaten an dieser Stelle aufgetreten sind. Bis zum Herbst vergangenen Jahres befand sich an dieser Stelle eine Ampel, die auf Grund eines technischen Defektes nicht weiter betrieben werden konnte. Mit der provisorischen Ampel wird nicht nur eine hohe Verkehrssicherheit gewährleistet, sondern auch die Möglichkeit offen gehalten, perspektivisch eine andere verkehrstechnische Lösung zu finden. Die Kraftfahrer werden um Beachtung der Signalisierung gebeten.

 

Carius für Helmpflicht bei jungen Radfahrern
Thüringer Verkehrsminister plädiert für gesetzliche Regelung
Verkehrsminister Christian Carius plädiert für eine Helmpflicht für junge Fahrradfahrer bis 18 Jahre. „Ich bin überzeugt, dass eine Vielzahl von schwersten Kopfverletzungen bei Radfahrunfällen durch das Tragen eines Helmes vermieden werden können“, erklärte der Minister heute (Donnerstag) anlässlich des „2. Thüringen-Tags der Verkehrssicherheit“ auf dem Erfurter Domplatz. „Ich setze mich für diese Maßnahme auch ein“, so Carius weiter, „weil gerade Kinder in ihrer Fahrweise teilweise noch unsicher sind oder mitunter den riskanteren Fahrstil bevorzugen und damit das Unfallrisiko im Straßenverkehr erhöhen. Deshalb müssen für Kinder geprüfte Fahrrad-Schutzhelme Pflicht werden. Unsere Appelle zum freiwilligen Tragen von Helmen sind unzureichend.“ Weniger als die Hälfte der unter 10-jährigen Radfahrer tragen im Straßenverkehr einen Schutzhelm. Minister Carius will zeitnah eine Expertenkommission einsetzen, die unter anderem die gesetzlichen Voraussetzungen für seinen Sicherheits-Vorstoß prüft. „Auch wenn kein Helm absoluten Schutz bieten kann, er dämpft beim Aufprall die einwirkenden Stöße und verringert damit die Gefahr von tödlichen Kopfverletzungen.“ Die Thüringer Verkehrsunfallstatistik belegt, dass im vergangenen Jahr 862 Verkehrsunfälle von Radfahrern verursacht wurden. Dabei gab es 11 tödlich verunglückte Fahrradfahrer und 300 Schwerverletzte. Diese Angaben beziehen sich auf alle Altersgruppen der am Verkehrsgeschehen teilnehmenden Radfahrer. 

 

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